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Lest bitte die allgemeinen Hinweise in Kapitel 1!
Indiscretions - Kapitel 3 |
Indiscretions Kapitel 3
Verdammt! Das wollte ich nicht! Ich wollte nur Sex und mit Sicherheit keine Liebeserklärung von ihr! Grübelte Rayne während Lark hauchzart ihre Lippen küsste und sie so tat, als ob sie bereits schlafen würde. Das war nicht gerade clever von dir Rayne... man sollte annehmen, das du etwas gelernt hast. Was zum Teufel machst du jetzt? Fragte sie sich, während sie noch immer auf Lark lag. Werte es einfach als einen One-Night-Stand ab... genau das wirst du machen. Erzählte sie sich selbst. Sie bereute was sie gerade getan hatte, doch verdammt, sie konnte ihrem Verlangen nach Lark einfach nicht wiederstehen. Sie hatte Rayne's Erregung angeheizt und ihre Hormone hatten die Kontrolle übernommen... ließen sie sämtliche Selbstkontrolle verlieren. Ich könnte gerade den größten Fehler meines Lebens gemacht haben. Sinnierte Rayne, während sie darauf wartete, das Lark einschlief, damit sie aufstehen und gehen konnte. Vollkommen still daliegend wartete Rayne mit dem Wissen, dass es nicht lange dauern würde, bis Lark fest eingeschlafen war. Sie hatte recht... es dauerte ungefähr fünfzehn Minuten bis die Frau fest schlief. Rayne rollte von Lark herunter und blickte auf die friedlich schlafende Blondine. Sie betrachtete sie kurz und fragte sich, ob sie sie vielleicht noch liebte. Sie liebte sie noch, doch sie konnte nicht mit der Tatsache fertigwerden, das sie mit einer anderen Frau geschlafen hatte. Der Gedanke daran widerte sie an und der Gedanke, das sie gerade die gleichen Lippen und Körperteile wie diese andere Frau geküsst hatte, ekelte sie noch mehr an. Nur der Gedanke daran ließ ihr übel werden und machte sie stinksauer. Sie stieg aus dem Bett und rannte ins Badezimmer um Lark's Duft von sich zu waschen. Eine ausgiebige Dusche nehmend, schrubbte Rayne ihren Körper und Zähne um sicherzustellen, das Lark's Duft vollständig von ihr heruntergewaschen war. Verdammt... Rayne, das war blöd von dir. Ermahnte sie sich als sie aus der Dusche kletterte, außer der Tatsache, das es großartig war wieder einmal Sex zu haben. Nachdem sie sich abgetrocknet hatte zog sie ein T-Shirt und Boxer-Shorts zum Schlafen an. Sie ging hinaus und legte sich hellwach auf die Couch und als sie daran dachte wie blöd sie war, konnte sie nicht einschlafen. Komm einfach wieder zu deiner, nur Sex und keine Liebe Einstellung zurück. So wie du gelebt hast, bevor du beschlossen hattest jemanden zu lieben und dein Herz an Lark verloren hattest. Das Leben war viel einfacher, wenn man jede Nacht eine andere Frau hatte... es bedeutete weniger Verpflichtung und Kummer, grübelte sie, als sie schließlich einschlief. Rayne schlief ein paar Stunden und wachte vor Lark auf. Sie wünschte sich, sie könnte einfach von dort und Lark verschwinden. Sie wollte ihr heute morgen nicht als erstes begegnen, weil sie wusste, das Lark die vergangene Nacht anders auffassen würde als sie. Da sie nun mal festsaß, beschloss sie sich auf ihr Training im Kampfsport zu konzentrieren. Rayne gab sich ihren Übungen hin und räumte ihren Verstand von allem, außer den Bewegungen, die sie gerade durchführte. Lark wachte auf, als das Sonnenlicht durch die Jalousien schien und lächelte voller Glück und Freude. Sich streckend rollte sie auf die Seite und stellte fest, das Rayne nicht im Bett lag. Sie war enttäuscht, doch nach dem Liebesspiel mit Rayne letzte Nacht, war es nicht so schlimm. Es war wunderbar und sie fühlte sich herrlich... es gab nichts, das ihr Lächeln aus ihrem Gesicht wischen konnte, sinnierte sie fröhlich. Lark war glücklich das ihre Geliebte wieder bei ihr war und wünschte sich, sie würde sich für eine zweite Runde zu ihr ins Bett gesellen, und bei dem Gedanken was sie in der nächsten Runde alles vorhatte schlich sich ein schelmisches Grinsen über ihr Gesicht. Lark rollte sich auf die andere Seite und sah wie sich Rayne durch ihre Routine arbeite und lächelte, als sie sah mit welcher Anmut sich die schwarzhaarige Schönheit bewegte. Sie schwelgte in dem erotischen Anblick, wie sich bei jeder Bewegung ihre Muskeln anspannten. Lark hatte es schon immer geliebt Rayne bei ihrem Training zuzusehen, und sie wusste, das sie es hasste dabei unterbrochen zu werden, also beschloss sie nur dazuliegen und genoss es sie zu beobachten. Rayne drehte sich mit geschlossenen Augen und den Händen vor ihrem Gesicht positioniert zu Lark. Sie neigte ihren Kopf und nahm tiefe Atemzüge als Lark liebvoll lächelnd aufblickte. Lark bemerkte, das Rayne nun einen Nabelring trug, welcher nach ihrer Meinung, unglaublich sexy auf Rayne's sehr gut proportioniertem und gebräunten Unterleib aussah. Lächelnd wünschte sich Lark, das Rayne mit ihr im Bett war, damit sie zärtliche Küsse auf diesen erotischen Unterleib platzieren konnte. Sie hatte versucht Rayne davon zu überzeugen, das ein kleiner, silberner Nabelring bei ihr sehr sexy aussehen würde, doch Rayne hatte sich nie überreden lassen, bis jetzt. Sie fragte sich, was zu Rayne's Gesinnungswandel geführt hatte. Lark's Trance war gebrochen als es an der Tür klopfte und sah, wie durch diese Störung Rayne's ausgeglichenes Verhalten durch Verärgerung ersetzt wurde. Rayne öffnete die Tür und erblickte Danielle. "Guten Morgen." Begrüßte Danielle sie, überrascht über Rayne's Outfit in ihrem Sport-BH, Boxer-Shorts und dem Haar, das zu einem Pferdeschwanz zurückgebunden war. Gegen Rayne's Bekleidung hatte sie ganz und gar nichts einzuwenden, doch es lenkte sie von dem ab, was sie Rayne mitteilen musste. Sich den Schweiß von ihrem Körper wischend öffnete Rayne die Tür weiter, um Danielle reinzulassen. "Hey, was ist bei dem Verhör rausgekommen?" Erkundigte sich Rayne während sich Danielle auf die Couch setzte. "Sie werden noch immer verhört. Sie sind ziemlich hartnäckig und wollen nicht reden." Entgegnete Danielle, der man es ansah, das sie von der schlaflosen Nacht ermüdet war. Rayne nahm sich eine Flasche Wasser und blickte sich zu Danielle um. "Hey, möchtest du etwas?" Erkundigte sie sich und zeigte auf den kleinen Kühlschrank. "Ja doch... gib mit bitte eine Cola... vielleicht wach ich davon auf." Erwiderte Danielle lachend, während sich Rayne zu ihr setzte und die Limo reichte. "Das Verhör hat nichts gebracht, wie?" Fragte Rayne enttäuscht an ihrem Wasser nippend. "Nein, vielleicht solltest du reingehen und sie ein wenig aufmischen." Entgegnete sie lachend, während es ihr schwerfiel ihre Augen von Rayne's spärlich bekleidetem Körper zu reißen. "Was ging gestern abend schief?" Wollte Rayne, konsterniert über den Verlauf der Dinge und die falsche Mitteilung, wissen. "Ich bin mir nicht sicher. Hier ist der Zettel den ich bekommen habe, auf ihm sind die Ausgänge markiert, die Lark benutzen würde." Erklärte Danielle und gab Rayne das Papier. Rayne sah sich das Schriftstück an und bemerkte, das es nicht dasjenige war, das sie geschrieben hatte... es war verändert worden. "Verdammt... von wem hast du das bekommen?" Erkundigte sich Rayne verwirrt. "Es lag auf der Anrichte neben den Speisen, als ich mein Frühstück holte, ich hatte gedacht, das du das Exemplar für mich dorthin gelegt hast." Erklärte sie und nahm einen Schluck von ihrer Cola. Rayne bemerkte, das die gekritzelte Handschrift auf dem Stück Papier eine schlechte Imitation ihrer präzisen Handschrift war. Sie überlegte wer an diesem Tag alles in dem Zimmer war und kam auf folgende Personen... Hazel, Kim, Danielle und ihr Bruder. Sie strich ihn von der Liste und wollte das gleiche bei Danielle machen, doch sie zögerte. "Kann ich eine Kopie von deinem Bericht des gestrigen Abends haben?" "Sicher... ich habe ihn gerade fertiggestellt, doch ich muss dich warnen, er ist noch nicht getippt und meine Handschrift ist scheußlich." Bemerkte Danielle lachend und zuckte mit ihren Schultern. "Kein Problem... ich mach mir nur eine Kopie und füge einige Dinge von dem Vorfall gestern abend ein, an die ich mich erinnern kann, bevor du ihn mit der Maschine schreibst." Erklärte ihr Rayne. Danielle zog den Bericht aus ihrer Aktenmappe und reichte ihn Rayne, die ihm durchs Faxgerät laufen ließ, um eine Kopie zu machen. "Ich geh jetzt ins Bett um etwas Schlaf zu bekommen... um welche Uhrzeit brauchst du mich?" "Ich ruf dich an, wenn wir das Apartment verlassen müssen. Schlaf gut." Bemerkte Rayne während sie sie zur Tür begleitete, als Hazel und Kim sich der Suite näherten, um ihren Alltagstrott zu beginnen. "Guten Morgen." Begrüßte Rayne die zwei Frauen als sie die Wohnung betraten. "Guten Morgen." Erwiderten die beiden, während sie die Suite betraten um mit ihrer Arbeit anzufangen, als Rayne ihr Handy schnappte und auf den Balkon ging, um ungestört mit ihrem Chef reden zu können. Rayne informierte ihren Direktor über die Ereignisse der vorherigen Nacht und welche Leute sie verdächtigte an der Entführungs-Verschwörung beteiligt zu sein. Sie erzählte ihm, das sie Lark's Buchhalter und ihre Agentin ausschloss, doch Kim, Hazel und leider auch Danielle für verdächtig hielt. Der Gedanke, das Danielle darin verwickelt sein könnte gefiel ihr gar nicht, aber nach dem Vorfall von gestern abend konnte sie Danielle nicht völlig ausschließen. Sie informierte ihren Chef, das sie ihm, um Danielle endgültig von der Liste streichen zu können zu können, für eine Schriftanalyse eine Kopie von Danielle's Bericht, sowie eine Kopie von der geänderten Route zufaxen würde. Rayne war klar, das Danielle wusste, das eine Handschriftenanalyse durchgeführt wurde, und sie war sicherlich nicht so blöd ihre Handschrift nicht zu verändern. Doch andererseits könnte sie denken, das Rayne sie nicht überprüfen ließ, weil sie schon zusammen gearbeitet hatten und sie wusste, das Rayne ihr vertraute. Grübelte Rayne als sie beschloss, das es für den Fall der Fälle sicherer war auch sie zu kontrollieren. Rayne informierte ihn auch, das sie ihm zur Analyse, auch ein Handschriftenmuster von den beiden anderen Verdächtigen zusenden würde. Direktor Bailey versicherte ihr, das er sich um alles kümmern, und sich so schnell als möglich bei ihr melden würde. Rayne trennte die Verbindung und ging in die, nun von einer Menge Stimmen erfüllte, große Suite zurück. Sich wünschend das wieder Ruhe eintrat verrollte Rayne ihre Augen und ging seufzend in den anderen Raum. Sie nahm sich eine Birne und biss in die saftige Frucht während Hazel den Kaffee aufbrühte. "Hazel... damit die benötigten Sachen geliefert werden können, brauch ich eine Liste von ihnen, okay?" "Sicher... ich schreibe sie in ein paar Minuten." Erwiderte sie, das Kaffeepulver in die Maschine gebend. "Prima... danke." Antwortete Rayne, während sie noch ein paar Bissen von ihrer Birne nahm und Lark bei ihren Übungen zusah. Sie bemerkte, dass Lark's Körper sonnengebräunter war, und das sich ihre Arbeit mit der Privattrainerin ausgezahlt hatte. Sie war überrascht wie ernst Lark ihr Training nahm, weil sie es früher nie tun wollte. Während sie sich für ihre nächste Übung in Position brachte blickte Lark auf, und sehend das Rayne sie beobachtete, blinzelte sie ihr glücklich zu. Zur Dusche gehend verrollte Rayne ihre Augen und schüttelte ihren Kopf. Großartig! Sie benimmt sich, als ob alles wieder wie früher ist. Grübelte Rayne, als sie zum Duschen in die Wanne stieg. Rayne konnte nicht verstehen, warum Lark so tat, als ob nichts geschehen wäre und ihr Verhalten nicht Falsch gewesen war. Lark gab noch nicht einmal zu, das ihr Verhalten falsch war und es war, als ob sie Rayne dafür verantwortlich machte, das sie sich einer anderen Frau zugewandt hatte. Warum? Fragte sich Rayne und beschloss nicht mehr darüber nachzudenken, weil es sie nur wütend machte. Rayne beendete ihre Dusche und zog sich ein schwarzes T-Shirt sowie eine halblange khakifarbene Bundfaltenshorts an, bevor sie das Badezimmer verließ. Sie öffnete die Tür und stand vor einer nackten Lark. Perplex wandte sie ihre blauen Augen von der attraktiven Blondine ab. "Warum hast du die Tür abgeschlossen? Ich wollte mich zu dir gesellen." Bemerkte Lark verführerisch während sie sich näher auf Rayne zubewegte, die dem bevorstehenden Kuss ausweichend an ihr vorbeiging. "Ich hab die Tür abgeschlossen, weil ich keine Gesellschaft wollte." Entgegnete sie schroff, während sie aus dem Raum ging und Lark stehen ließ, die Rayne's schlechte Laune überhaupt nicht fassen konnte. Was zum Teufel war das denn? Grübelte Lark als sie die Badezimmertür schloss und von dem vertrauten Duft von Rayne's Lotion und Parfüm überwältigt wurde. Rayne war ein Gewohnheitsmensch und benutzte die duftende Juniper Breeze von Bath and Body Works... immer... zusammen mit ihrem Parfüm Curve. Nachdem Rayne sie verlassen hatte, kaufte sie, zur Erinnerung an diese Frau, ihre Lieblingslotion und ihr Parfüm. Sie wusste das es blöd war, aber es verlieh ihr das Gefühl mit Rayne verbunden zu sein und außerdem brachte es sie zum Lächeln, sinnierte sie während sie in die Dusche stieg und das frische Aroma inhalierte. An ihrem Schreibtisch sitzend bootete Rayne ihr Laptop um einiges ihrer Arbeiten zu erledigen. Um sicherzugehen das niemand im Hauptquartier, einschließlich Direktor Bailey an der Verschwörung beteiligt war, wollte sie ihre eigene Handschriftenanalyse machen. Rayne gab die Handschriftenproben von Hazel, Danielle und Kim ein. Die letztere hatte sie von Lark erhalten, als diese ihr eine Kopie von Kim's Trainingsprogramm gab, das sie für Lark aufgestellt hatte, während Rayne vorher Hintergrundüberprüfungen von jedem gemacht hatte. Rayne gab alle Informationen ein, und musste nun warten, das der Computer die restliche Arbeit erledigte. Sie war froh das sie in der Dienststelle einen Kumpel hatte, der ihr das Analyseprogramm zur Verfügung stellte. "Aah... Rayne." Stotterte Kim als sie, um mit Rayne zu sprechen, widerstrebend das Büro betrat. Aus irgendeinem Grund traute sie Rayne nicht und das unbehagliche Gefühl, wenn die beiden zusammen waren mochte sie auch nicht. Sie wusste nicht warum sie so empfand, aber sie tat es. "Ja." Erwiderte Rayne und blickte, ihre blauen Augen vom Computer nehmend, zu der Privat-Trainerin. "Ich habe morgen einen Termin mit einem möglichen Kunden und wollte sichergehen, dass wir nicht vorher abreisen." "Nein, wir sind morgen noch hier, du musst dir also keine Sorgen machen, den anderen Termin nicht wahrnehmen zu können." Teilte ihr Rayne liebenswürdig mit, während sie wieder auf ihren Computer blickte. "In Ordnung... danke… dann bis morgen." Verabschiedete sich Kim und ging zur Tür. "Sicher... Tschüss." Erwiderte Rayne ohne aufzublicken und fragte sich, warum zum Teufel der Computer solange brauchte. Sie sah auf ihre Uhr und bemerkte, dass sie für den Fototermin zu spät dran waren. "Scheiße! Lark! Wir müssen los!" Schrie Rayne und stand auf. Ich werde das bis zu meiner Rückkehr laufen lassen müssen. Überlegte Rayne, die den Computer nur wiederwillig eingeschaltet ließ, doch wenn das Programm bis zum Ende durchlaufen sollte, dann hatte sie keine andere Wahl. Lark und Hazel betraten gerade den Raum als Rayne eiligst ihre Sachen zusammensuchte. "Weshalb sind wir zu spät?" Erkundigte sich Lark verwirrt. "Ich habe diesen Fototermin völlig vergessen." Erklärte Rayne zur Tür gehend, und hielt sie für die Frauen auf, als sie hinausgingen. Hazel ging in ihren Raum zurück, während Rayne und Lark den Fahrstuhl betraten. Da Lark noch keine Möglichkeit hatte ihre sexy Geliebte zu küssen, schritt sie näher zu Rayne, doch Rayne hockte sich hinunter und öffnete ihre Aktentasche. Sie tat so, als ob sie nach etwas suchte um der Nähe, die Lark mit Gewissheit von ihr wollte, zu entgehen. Mit ihren Daumen spielend betrachtete sie Rayne und Lark fragte sich, warum sie sich heute Vormittag so ausweichend verhielt. "Rayne, ich bin froh das du zugestimmt hast diese Fototaufnahmen zu machen. Ich hatte nicht gedacht, das du mit dem Wissen, das ich auch dabei bin, einwilligen würdest." Als sie begriff was Lark gerade zu ihr gesagt hatte, wurde Rayne wütend. "Was?" Fuhr sie sie zornig an. "Er hat mir nicht gesagt, dass du dabei sein würdest oder sogar zusammen mit dir Aufnahmen gemacht werden." Schrie sie aufgebracht. "Du wusstest die ganze Zeit darüber Bescheid und hast ihn dazu überredet, nicht wahr?" Fragte Rayne wütend und schloss ihre Aktentasche, bevor sie sich mit wild flackernden blauen Augen erhob. "Ja Rayne... ich habe davon gewusst, doch ich habe Sal gesagt, das er dich fragen soll. Ich wollte nicht für dich sprechen." Entgegnete Lark, überrascht durch Rayne's gemeines Verhalten. "Hat er dir nicht gesagt, das wir die Aufnahmen zusammen machen würden?" "Nein, aber ich bin mir sicher, dass du davon ausgegangen bist, dass er es ja ohnehin nicht tun würde." Widersprach Rayne mit bitterem Sarkasmus und trat aus dem Fahrstuhl als sich die Türen öffneten. Mit Lark auf ihren Fersen stürmte Rayne zum Empfangstresen und holte die Schlüssel für den Leihwagen ab. "Rayne... du musst mir glauben, dass ich ihn nicht gebeten hatte, es vor dir zu verheimlichen." Verteidigte sich Lark. "Was auch immer, Lark!" Fauchte Rayne, während sie kehrt machte und zum Ausgang der Eingangshalle ging, wo sie auf Lark wartete. "Das Missverständnis tut mir leid, Rayne." Entschuldigte sich Lark bedauernd. "Bei dir gibt es jede Menge Missverständnisse Lark, oder nicht?" Erwiderte Rayne sarkastisch, während sie die Wagentür für sie aufhielt. Sobald Lark ins Auto gestiegen war knallte Rayne die Tür hinter ihr zu und ging zur Fahrerseite, um die Kontrolle des Wagens zu übernehmen. "Rayne." Jammerte Lark, als Rayne ihre Hand hob um sie am Reden zu hindern. "Ich will es nicht hören Lark." Fuhr Rayne sie an und raste, auf das Gaspedal tretend, aus der Parklücke. Rayne sah ständig in den Rückspiegel und nahm unnötige Richtungsänderungen, um sicherzustellen das sie nicht verfolgt wurden, was, wie sie sah, nicht der Fall war. Währendessen schaute Lark schweigend aus der Scheibe und fragte sich, wie sich Rayne von gestern abend, wo sie miteinander geschlafen hatten, so sehr verändern konnte. Vielleicht hatte sie zuviel hineininterpretiert, doch in Anbetracht wieviel Liebe sie von Rayne gefühlt hatte, als sie miteinander geschlafen hatten, konnte sie es nicht glauben. Lark's Handy klingelte und sie drückte auf die Sprechtaste. "Hallo?... Hi Daddy!" Rief sie, erfreut über den Anruf ihres Vaters. "Ja, ich bin okay und ja, Rayne gibt auf mich acht… nun ja, gewissermaßen." Antwortete Lark und sah zur Seite um zu sehen, ob Rayne gehört hatte was sie sagte, doch sie musste erkennen das Rayne in ihre eigenen Gedanken vertieft war. Lark's Telefongespräch ignorierend, verfluchte Rayne sich selbst, weil sie so schwach gewesen war und in der vergangenen Nacht Sex mit Lark gehabt hatte. Es war blöd von ihr und nun hatte sie Lark damit fälschlicherweise vermittelt, das alles vergeben wäre, was weit von der Wahrheit entfernt war. Das war ein ziemlich blöder Fehler von dir Rayne. Du kannst es besser! Maßregelte sie sich, auf den Parkplatz des kleinen Fotostudios fahrend. "Hier... Daddy möchte mit dir reden." Sagte Lark, während sie Rayne das Telefon reichte, die es wiederwillig entgegennahm. "Hallo." Begrüßte Rayne ihn enthusiastisch, als sie das Telefon an ihr Ohr hielt, um mit dem Kongressabgeordneten zu reden. "Wie geht's meiner anderen Lieblingstochter?" Erkundigte er sich kichernd. "Es könnte besser sein, Sir." Erwiderte Rayne widerstrebend. "Macht meine Tochter ihnen die Hölle heiß?" Fragte er besorgt. "Ja Sir, und um ehrlich zu sein weiß ich nicht wie viel mehr ich noch ertragen kann." Entgegnete Rayne mit dem Wissen, dass sie, obwohl sie über seine Tochter sprachen, ehrlich zu ihm reden konnte. "Das meine Tochter sie verletzt hat tut mir leid, und ich verstehe wie schwer dies für sie ist Rayne. Doch mit dem Leben meiner Tochter wollte ich keine Risiken eingehen und deshalb wollte ich, dass sie sie beschützen. Ich bedauere, das dies so hart für sie ist." "Sir, ich kann mir nicht vorstellen, wie sie das wissen können." Entgegnete Rayne erregt und fragte sich, woher zum Kuckkuck sollte er wissen, wie hart es für mich ist? "Rayne... glauben sie mir... ich weiß es. Lark's Mutter hatte mich betrogen und ich hatte die gleichen Gefühle wie sie." Erklärte er, einer über diese Enthüllung schockierten Rayne, die zu Lark rüberblickte, welche gerade aus dem Fenster starrte. Sie war froh das sie nicht zu ihr sah, da sie ansonsten ihren völlig ungläubigen Blick gesehen hätte. Sieht fast so aus, als ob hier der Spruch zutrifft, wie die Mutter... so die Tochter. Folgerte Rayne, noch immer schockiert von der Tatsachte, dass Lark's Mutter ihren Ehemann betrogen hatte. "Ich kann ihnen nur sagen, das ich über meine Entscheidung ihr zu verzeihen froh bin, da ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen kann. Ich hoffe, das sie es vielleicht genauso machen, weil ich wirklich überzeugt bin, das ihr zwei dazu bestimmt seid, für immer zusammen zu sein." "Ich bin mir dessen keineswegs sicher, Sir." Erwiderte Rayne ausweichend. "Geben sie der Beziehung eine Chance, Liebes... hören sie zu, sagen sie Lark bitte nichts über ihre Mutter und mir... sie weiß es nicht." "Kein Problem Sir... wir reden später mit ihnen." Entgegnete Rayne, glücklich, dass sich das Gespräch dem Ende neigte. "Ja, und vielen Dank Rayne." Antwortete er und legte das Telefon auf, gefolgt von Rayne, die mit einem immer noch verblüfften Gesichtsausdruck aus dem Wagen stieg. "Ist mit Daddy alles in Ordnung?" Fragte Lark besorgt. "Oh... klar, er wollte nur wissen wie es seinem kleinen Mädchen geht." Erwiderte Rayne und schmunzelte, als sie sah wie Lark über die Aufmerksamkeit ihres Vaters lächelte. "Rayne... warum haben wir nicht die Limousine genommen?" Wollte Lark wissen, als ihr Rayne die Wagentür öffnete. "Ich habe dafür meine Gründe." Antwortete Rayne kühl, während das Paar zur Tür ging und Rayne sie für sie offen hielt, als sie eintraten und Rayne wie gewöhnlich die Umgebung nach etwas ungewöhnlichem absuchte. "Lark... Darling!" Rief Sal glücklich, während er auf sie zuging und küsste. "Sal... du hättest ihr alles sagen sollen! Sie ist sauer." Sagte Lark aufgebracht zu dem Mann. "Das hab ich völlig vergessen Liebes." Antwortete er kichernd während er auf Rayne zuging um sie zu begrüßen. "Ich weiß, dass du sauer auf mich bist meine Süße, doch es war ehrlich mein Fehler... es tut mir leid... verzeihst du mir bitte?" Entschuldigte er sich mit einem Welpenblick bei Rayne. "Pass einfach auf, das es nicht wieder geschieht, kleiner Mann." Erwiderte Rayne sarkastisch, während sie, ihren Standpunkt klarmachend mit ihrem Finger auf ihn zeigte, und an ihm vorbeiging um endlich mit den Aufnahmen zu beginnen. "Okay... lass uns anfangen." Drängte Rayne den Fotografen. "Ich will dies schnell hinter mich bringen." Informierte ihn Rayne. "Warum gehst du nicht schon voraus und ziehst dich um. Lark ist bereits im Umkleideraum." Erwiderte er zu den Umkleideräumen zeigend. "Alles was du brauchst, befindet sich in dem Raum neben ihrem." "Okay." Antwortete Rayne den Umkleideraum betretend und fand dort nur ein Handtuch vor. Was zum Teufel soll das! Dachte Rayne als sie zur gleichen Zeit wie Lark aus dem Raum heraustrat und zu dem Fotografen blickte. "Wo sind die Sachen zum Anziehen?" Fragte Lark leicht aufgebracht und blickte zu Rayne, die ihr einen angewiderten Blick zuwarf. "Keineswegs! Ich habe nichts damit zu tun, Rayne." Gab sie Rayne nachdrücklich zu verstehen und hielt ihre Hände hoch, um der drohenden Auseinandersetzung zuvorzukommen. "Meine Damen... ihr werdet vorne bekleidet sein... ich verspreche es." Informierte Ian die beiden beruhigend. "Das bringt mich echt auf die Palme und wenn es nicht für eine großartige Sache wäre, dann würde ich gehen!" Verkündete Rayne lautstark als sie in den Raum zurückging und die Tür zuknallte. Warum bin ich nicht einfach zur Tür hinausgegangen als ich die Möglichkeit dazu hatte, dann bräuchte ich diesen verfluchten Auftrag nicht zu machen? Es ist ja nicht so, das du arbeiten müsstest, Rayne. Du hast genug Geld dich zur Ruhe zu setzen und könntest einfach ausspannen. In diesem Augenblick könntest du, anstatt bei dieser verdammten Folter, bei einem Baseballspiel der Red Sox sitzen. Erzählte sich Rayne, als sie sich nackt auszog und angewidert ihre Sachen auf den Stuhl warf und dann das Handtuch um ihren muskulösen Körper wickelte. Mit den Händen auf ihren Hüften gestemmt und einem mürrischen Gesichtsausdruck ging sie hinaus, um Sal wissen zu lassen, das es ihr gar nicht passte. "Mach schon Lark, weshalb brauchst du solang?" Erkundigte sich Rayne ungeduldig. "Wenn du nicht vor mir stehst, bin ich beim Ausziehen meiner Kleidung nicht so schnell." Rief Lark kichernd zurück, um die Stimmung zu heben und hoffte, das es das auch tat und Rayne nicht noch mehr verärgerte. Kichernd verschränkte Rayne ihre Arme vor ihrer Brust und schüttelte ihren Kopf. Ich weiß, das ist alles nur ein Alptraum und geschieht gar nicht. Ich wünschte, ich könnte aus diesem verdammten Traum aufwachen. Grübelte Rayne als Lark mit einem schelmischen Lächeln aus dem Umkleideraum kam. "Du liebst das einfach, oder?" Flüsterte Rayne als Lark an ihr vorbeiging. "Unglaublich." Entgegnete sie, mit einem verschmitzten Grinsen und blinzelnd über ihre Schulter zurückblickend. Rayne verrollte ihre Augen und ihr zur Kulisse folgend wartete sie auf ihre Instruktionen. "Okay Lark... ich brauch ein paar von dir allein und dann mit dir und Rayne zusammen." Wies Ian sie an, als Lark zur Kulisse ging um mit ihren Aufnahmen zu beginnen. Rayne schlenderte zum Fenster und kontrollierte das Gebiet nach irgendwelchen ungewöhnlichen Aktivitäten. Sie war sich nicht sicher warum, doch sie hatte ein echt mieses Gefühl bei diesem Trip und es gefiel ihr gar nicht. An der Ecke vor der Bank bemerkte sie einen schwarzen Van, von dem sie vermutete das niemand drin saß, und beobachte ob jemand ein oder ausstieg. Zehn Minuten lang sah Rayne niemanden der das tat, und Rayne dachte das sie wegen des schlechten Gefühls, das sie schon den ganzen Tag hatte, ein wenig übervorsichtig war. "Rayne! Rayne, ich brauch dich jetzt." Brüllte Ian, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, und sah zu, wie die blauäugige Schönheit lässig auf ihn zugeschlendert kam. "Leg dich direkt hier auf deinen Bauch... bitte." Instruierte er sie, während sie darauf wartete das Lark sich bedeckte und herüberrutschte, damit sie ihre Position einnehmen konnte. Während sich Rayne, wie Ian angewiesen hatte, auf ihren Bauch legte, sah Lark, anhand Rayne's besorgtem Gesichtsausdruck das ihr etwas Sorgen machte. "Jetzt Rayne... möchte ich, das du deine Arme vor deiner Brust verschränkst und deinen Kopf auf deine Arme legst, okay?" "Klar." Antwortete Rayne abwesend, da sie gerade daran dachte welche Personen in das ganze Fiasko verwickelt waren, und tat um was Ian sie gebeten hatte. Rayne spürte wie Lark mit ihrem Bein zwischen ihre Beine glitt und ihren nackten Körper gegen ihren presste. Rayne blickte über ihre Schulter zurück und warf Lark einen flüchtigen Blick zu. "Bist du in Ordnung?" Erkundigte sich Lark leise und besorgt. "Eigentlich nicht... hast du Kim etwas über diesen Fototermin erzählt?" Erkundigte sich Rayne interessiert. "Hmmm..." Erwiderte Lark, als sie versuchte sich daran zu erinnern ob sie es getan hatte oder nicht und ging noch einmal das Gespräch mit der Frau durch. "Ähm nein, das hab ich nicht, warum?" Fragte sie wissbegierig. "Ich war nur neugierig." Entgegnete Rayne und legte ihren Kopf seitlich auf ihre Arme. "Okay Lark... legt deine linke Hand auf die Seite vor Rayne's Brust und dann leg deinen Kopf auf ihren Rücken." Unterwies Ian sie. Lark glitt mit ihren Händen über das Bett und streifte mit ihnen an Rayne's Busen entlang. Eine Augenbraue hochziehend sah Rayne zu Lark zurück. "Entschuldige." Flüsterte Lark verlegen und brachte ihre Hand in Position während Rayne ihren Kopf zurücklegte. Lark legte ihren Kopf gegen Rayne's Rücken und Ian drapierte Lark's lange blonde Haare so, das sie über Rayne's Rücken fielen. "Fast fertig." Verkündete er, seine Kamera bereitmachend. Rayne fühlte sowohl Lark's rasenden Herzschlag an ihrem Rücken als auch ihre Locken an ihrem festen Hintern. Das fühlt sich so gut an. Überlegte sie, als ihr Herz schneller schlug und von ihrer Erregung ihre Körpertemperatur stieg. Oh, wie sehr sie Lark's Hand nehmen und zwischen ihre Beine legen wollte, um die pochende Sensation dort unten zu befriedigen. Vergiss es Rayne... du willst nicht wieder dahin. Schlag dir diese Gedanken aus dem Kopf! Ermahnte sie sich und holte, um ihre Erregung zu beruhigen, tief Luft und atmete langsam wieder aus. "Nervös?" Fragte Lark leise. "Unglaublich... ich weiß nicht wie du diese Art der Arbeit regelmäßig machen kannst." Erwiderte Rayne kichernd, mit einem, nun besseren Verständnis über Lark's Berufszweig. "Du gewöhnst dich daran." Antwortete Lark lachend. "Genau das ist das Problem, Lark... ich will mich nicht daran gewöhnen." Entgegnete Rayne gefühllos. "Okay... es geht los... gebt mir ein paar wirklich sexy Blicke." Instruierte sie Ian. Oh, du kannst mich mal, mit diesem erotischen Blick Kram! Maulte Rayne innerlich als Ian mit seinen Aufnahmen begann. "Okay, nun gebt mir ein erotisches Lächeln... oh ja, fantastisch." Bemerkte er begeistert als Rayne und Lark seiner Bitte nachkamen. "Rayne... du bist darin wahrlich begabt... du solltest über eine Karriere auf diesem Gebiet nachdenken." "Nein danke... ich bin mit dem was ich im Augenblick mache glücklich." Erwiderte Rayne kichernd. Ich bin so heiß auf Rayne. Es macht mich verrückt mit dieser Frau, die ich liebe, hier nackt zu liegen und sie nicht berühren zu können. Sinnierte Lark während ihr Verlangen und Bedürfnis nach Rayne den Gipfel erreichte. Der Bursche kann sich glücklich schätzen, den ganzen Tag nackte Frauen fotografieren zu können. Vielleicht sollte ich Fotografin werden. Grübelte Rayne lachend. Du meine Güte, wie viele Bilder braucht er denn in einer Position? Fragte sie sich etwas aufgebrachter, da sie diese Nähe mit Lark nicht wollte. Ich hoffe, dass Rayne nicht spüren kann wie nass ich im Augenblick bin. Sinnierte Lark leicht verlegen. Nun ja, vielleicht wäre es nicht so übel. Dachte sie schelmisch. "Okay... jetzt Lark... möchte ich, das du dich auf deine Seite legst und Rayne auf ihrer Seite liegend hinter dir." Unterwies sie Ian. Sie nahmen beide eine Löffelchen-Position ein, wobei Rayne hinter Lark lag, ihren Kopf auf ihrer Hand abstützte und das Laken über Lark's Scham drapiert war. "Rayne, nun legt deine Hand auf Lark's Busen, um ihn für das Bild zu bedecken. Rayne's Berührung jagte Hitzewellen durch Lark's Körper, und sie schwor in diesem Augenblick einen Orgasmus gehabt zu haben. Ihre Berührung war so zärtlich und liebevoll, das sich Lark kaum beherrschen konnte. "Meine Damen... kommt schon... ihr seht so, aah... mechanisch aus. Ihr seid verliebt, zeigt das der Kamera." Erzählte er ihnen enthusiastisch. "Wenn er wüsste was wirklich abläuft, wäre er über seine Aussage echt verlegen." Flüsterte Rayne kichernd in Lark's Ohr. Lark fand das gar nicht komisch. Tatsächlich verletzte sie diese Bemerkung, doch sie schwieg. Es war hart für sie, in den Armen der Frau zu liegen, die sie mit all ihrem Herzen liebte und keine Erwiderung von dieser Person zu erhalten. Hinsichtlich der Botschaft die ihr Rayne letzte Nacht vermittelt hatte war sie verwirrt und das machte sie traurig. Ian war mit seinen Aufnahmen in dieser Position fertig und wies Rayne an, sich mit Lark über ihr auf ihren Rücken zu legen. Lark verschränkte ihre Arme über Rayne's Brust und ihr Kinn auf ihren Armen abgestützt blickte sie in Rayne's tiefblaue Augen. In ihre Augen starrend fragte sich Lark, was Rayne dachte. Sie fragte sich, ob sie an das gleiche dachte was sie wollte... südwärts gleiten und sie vernaschen! Ihr war klar das sie Rayne unglaublich verletzt hatte, doch sie hoffte, das sie ihr vergeben würde und war der Meinung das sie dies gerade letzte Nacht getan hatte. Lark war sich sicher, das sich Rayne immer noch zu ihr hingezogen fühlte... sie konnte es in ihren Augen sehen. In die wunderschönen smaragdgrünen Augen Lark's starrend fragte sie sich, wie jemand, der ihr unsterbliche Liebe versprochen hatte, mit einer anderen Frau schlafen konnte. Egal wie oft sie sich diese Frage auch stellte, sie konnte keine Antwort darauf finden. Und gewöhnlich machte es sie nur noch wütender, genau wie in diesem Augenblick. Ich muss wirklich aufhören, mich mit diesem Mist zu beschäftigen und mit diesem pathetischen Gehabe von... ich liebe dich... ich hasse dich, vollkommen Schluss machen. Schärfte sich Rayne ein. "Okay... ich habe alle Aufnahmen mit euch beiden zusammen. Nun brauche ich von Rayne Fotos." Informierte Ian das Paar, während er einen neuen Film in seine Kamera einlegte. Lark konnte es nicht mehr ertragen. Da Rayne sie völlig verrückt machte musste sie ihre Lippen auf ihren spüren. Sie küssend, versuchte sie mit ihrer Zunge einzudringen, was ihr von der nichtsahnenden schwarzhaarigen Frau verweigert wurde. Verwirrt blickte sie zu Rayne, als diese unter ihr hervorglitt um sich aufzusetzen. "Mach das nie wieder Lark." Bemerkte Rayne mit einem verachtenden Blick über ihre Schulter. Leicht verlegen durch diese erfolglosen Annäherungsversuche schlang Lark ein Handtuch um sich und ging zum Umziehen in den Umkleideraum. Laufend täusche ich mich mit den gescheiterten Versuchen bei ihr nur selber. Ich kann nicht mehr ertragen und werde diese Missverständnisse ein für allemal ausräumen! Beschloss Lark. Sie kapiert ihren Fehler einfach nicht, und das ich mit ihr nichts zu tun haben sollte. Nun gut... wenn du die Finger von ihr gelassen hättest, dann hätte sie es vielleicht! Sagte sich Rayne während sie die Einzelaufnahmen beendete. Sie liebte Lark noch immer und wollte mit ihr zusammen sein, doch sie konnte es nicht. Sie wusste, das es nie funktionieren würde, weil sie ihr nie wieder vertrauen könnte. So war es besser für beide und es würde weniger schmerzhaft sein, sinnierte Rayne traurig. Sie wusste, das sie etwas tun musste, das Lark begreiflich machen würde, das ihre Beziehung zuende war. Rayne vermutete, das ein paar sehr verletzende Worte nötig waren um klarzustellen das ihre Beziehung gestorben war. Rayne hasste den Gedanken daran so gemein zu sein, doch es musste getan werden. Rayne sah aus dem Studio und bemerkte erleichtert das der Van fort war. Sie ging in den Umkleideraum und zog ihren Sport-BH an als Lark bereits bekleidet den Raum betrat. "Stört es dich?" Fragte Rayne aufgebracht über ihr eintreten. "Es hat dich gestern Nacht nicht gestört." Fauchte Lark sarkastisch zurück. "Das war ein Fehler." Entgegnete Rayne wütend über Lark's Verhalten und drehte sich mit einem trotzigen Blick zu ihr um. "Wir müssen reden Rayne." Antwortete Lark zornig, während sie die Hände in ihre Hüften stemmte. "Nicht jetzt... nicht hier." Erwiderte Rayne mit nun noch wütender Stimme. "Nein, jetzt… du bist einfach unfair…" Begann Lark zu widersprechen, doch sie wurde von Rayne unterbrochen. "Was?" Schrie Rayne ohne sich darum zu kümmern, ob jemand der Unterhaltung zuhörte. "Fairness?" Fragte Rayne und bewegte sich nur mit ihrem BH bekleidet näher auf Lark zu. "Du willst Fairness? Versuch es mal damit, Fräulein! Wie fair war es für mich, die Frau, die ich mehr liebte als mein eigenes Leben an unserem Jahrestag mit einer anderen Frau im Bett vorzufinden? Wie fair war das? Wie fair war es für mich als Krönung des Ganzen, das mein Partner und meine mir sehr nahestehende Großmuter in der gleichen Woche starben?" Schrie Rayne mit wütend funkelnden blauen Augen, während sie sich näher zu Lark beugte und nun ihren Zorn nicht mehr kontrollieren konnte, als die Gefühle über sie hereinbrachen. Lark begann zu weinen während Rayne sie anschrie und wusste nicht was sie antworten sollte. Was hätte sie sagen können? "Hör auf zu weinen und sag es mir verdammt noch mal! Du wolltest reden, also rede! Sag mir wie fair es für mich war, ohne Schlaf durch das halbe Land zu fliegen um von einem Auftrag zu unserem Jahrestag zurückzukommen, weil ich dich überraschen und dich zu fragen wollte, ob du das ganze Leben lang meine Partnerin sein willst? Sag es mir... ich würde es wirklich gerne wissen." Schrie Rayne, während Lark von der Schuld überwältig und sprachlos noch heftiger weinte. Was sie Rayne angetan hatte liess sie schrecklich fühlen. "Lark... es ist aus... wir sind fertig miteinander." Gab ihr Rayne zu verstehen und wedelte, um ihren Punkt zu betonen, mit den Händen vor ihr herum. "Ich... aah... ich versteh das nicht? Was war gestern Nacht?" Fragte Lark unter Tränen während sie zu Rayne hochblickte. Rayne musste lachen als sie begriff, dass sie es einfach nicht kapierte und es nur noch einen Weg gab um ihren Punkt begreiflich zu machen. "Gestern Nacht Lark, da warst du nur ein guter Fick!" Schrie Rayne, ihr Gesicht zu einem sarkastischen Grinsen verziehend. Sie wusste, dass Lark dadurch verletzt wurde und alles zwischen ihnen hoffentlich beenden würde, auch wenn es ihr sehr weh tat dies zu tun. Das, was sie zu Lark sagte, verlieh ihr ein schreckliches Gefühl, besonders als sie in diese grünen Augen blickte und sah, dass ihre Bemerkung sie am Boden zerstörte. Doch Rache ist süß und sie schalt sich selbst, über das was sie gesagt hatte, ein mieses Gefühl zu haben... schließlich hat sie an allem Schuld, sinnierte Rayne als Entschuldigung. "Das sagst du nur so, Rayne." Entgegnete Lark, ihren Kopf ungläubig schüttelnd. Sie ist so starrsinnig! Dachte sich Rayne mit steigender Wut. "Es tut weh zu wissen, dass man nur ein guter Fick war, um dann wie ein Stück Fleisch weggeworfen zu werden, nicht wahr?" Fragte Rayne mit erhobener Stimme und war völlig überrascht, als Lark ihr eine Ohrfeige verpasste und dann aus den Umkleideraum rannte. Ich glaube, das sie es letztendlich begriffen hat. Grübelte Rayne während sie das Blut in ihrem Mund schmeckte, das von dem Biss auf ihrer Zunge herrührte, als Lark sie geschlagen hatte. Verdammt... warum hab ich das getan? Fragte sich Rayne zornig und reuevoll, während Tränen in ihre Augen traten. Ich bin mir sicher, das ich nach all diesen gegensätzlichen Gefühlen einen Zusammenbruch haben werde. In der einen Minute liebe ich sie mehr als zuvor und will sie zurück, und in der nächsten Minute hasse ich sie und kann es nicht ertragen sie anzusehen. Sinnierte Rayne während sie tief Luft holte um sich zu beruhigen. "Lark... Liebling... lass mich dich zum Hotel zurückfahren." Entgegnete Sal besorgt und traurig als er, nachdem er den Streit gehört hatte, auf sie zuging. "Nein! Gib mir nur deine Autoschlüssel." Erklärte Lark, während sie sich die Schlüssel schnappte und das Studio verließ. Sie musste weg von hier, Rayne's bissige Worte verursachten ihr Herzschmerzen und ihr Kopf hämmerte. Die Wahrheit verletzte entsetzlich, besonders wenn sie von Rayne kam. Lark hatte die Hoffnung, das sie sich versöhnen könnten, doch nachdem was Rayne von sich gegeben hatte gab es keine Chance dafür und das erschütterte Lark. Sie wünschte, sie könnte sich daran erinnern, was in dieser Nacht mit der anderen Frau im Bett, geschehen war. Lark war diese Nacht millionenmal durchgegangen, doch sie konnte sich an nichts erinnern. Sie hatte für sich und Rayne eine riesige Überraschungsparty ihres Jahrestages geplant, doch als Rayne sie angerufen hatte und mitteilte, das es ihr nicht möglich war zu kommen, da wurde sie stinksauer und hatte sich betrunken... nein, total besoffen. Durch ihre Arbeit war Rayne gezwungen oft weg zu sein und Lark hatte das Gefühl, das sie nicht für sie da war, als Rayne ihr dann gesagt hatte, das sie zu ihrem Jahrestag nicht nach Hause kommen konnte, da hatte sie sich aufgeregt. Etwas wusste sie... Rayne war auf dem Weg nach Hause, um sie zu überraschen? Lark konnte sich nicht daran erinnern die Party verlassen zuhaben, oder was danach geschah, bis Rayne ihr Schlafzimmer betrat, wo die andere Frau nackt neben ihr saß. Wie konnte ich nur so etwas blödes machen, auch wenn ich nicht bei Sinnen war? Fragte sie sich, während sie herumfummelte um Sal's Wagentür aufzuschließen. Ihre Hände zitterten unkontrolliert und sie ließ die Schlüssel fallen. Als sie sich bückte um die Schlüssel aufzuheben, begann Lark heftiger zu weinen. "Rayne! Lark fährt mit meinem Wagen davon!" Schrie Sal damit sie hinausging um sie aufzuhalten. "Verdammte Scheiße!" Schrie Rayne, während sie schnell ihre Shorts anzog und ihr T-Shirt schnappte als sie hastig den Umkleideraum verließ. "Was zum Teufel geht hier vor sich?" Fragte Sal wütend. "Frag nicht." Entgegnete Rayne ohne Schuhe zur Tür rennend. Sie wollte umkehren um sie zu holen als sie sah wie der schwarze Van heranfuhr und ein Mann Lark ergriff und in den Van zog. "Scheiße!" Schrie Rayne und rannte zur Tür hinaus. "Lark!" Rief Rayne, als sie sah wie sich Lark gegen ihre Entführer zur Wehr setzte. "Rayne!" Schrie Lark so ängstlich, das es Rayne höllisch erschreckte, während der Van davonfuhr. Rayne rannte zu dem Mietwagen und auf die Motorhaube springend ließ sie sich auf ihrem Hintern auf die andere Seite gleiten. Auf ihre Füße aufkommend behielt sie weiter die eingeschlagenen Richtung des Van's im Auge, während sie hastig die Wagentür öffnete. Den Schlüssel in die Zündung steckend startete sie den Motor und fuhr mit kreischenden Reifen davon als sie das Gaspedal voll durchdrückte um den Van zu verfolgen. Ihren Sicherheitsgurt anlegend fädelte sie sich in den Verkehr ein und versuchte den Van einzuholen. "Verdammt... Verdammt!" Schrie sie und stinksauer auf sich selbst, das sie Lark so aufgebracht hatte, das sie fortgelaufen war und nun entführt wurde, hämmerte sie auf das Lenkrad ein. Während sie ihren Wagen so manövrierte das sie den Van sehen konnte, ohne das diese merkten das sie verfolgt wurden, war für Rayne nur eines von Bedeutung, Lark zurückzubekommen. Wenn ihr etwas geschieht, dann verzeihe ich mir das nie. Diese Leute müssen sie furchtbar erschrecken. Sinnierte Rayne als die Wut, Schuld und Angst um Lark's Leben sie fertig machten. Ihre Taschen durchkramend suchte sie nach ihrem Handy und erkannte, das sie es mit samt ihren anderen Sachen im Studio gelassen hatte. Gott sei Dank lag ihre Pistole noch im Wagen. Wegen ihrer Angst den Van aus ihren Augen zu verlieren konnte sie unglücklicherweise nicht anhalten um Hilfe zu rufen. Rayne's Puls raste genauso schnell wie ihr Adrenalin und sie wünschte, sie würden sich beeilen ihren Bestimmungspunkt zu erreichen, damit sie zu Lark kommen konnte. Solange Lark lebte, konnte sie schlecht und recht ohne Lark leben, doch der Gedanke an Lark's Tod könnte sie nicht ertragen. Das würde ich nicht überleben, grübelte Rayne, als sie sah, wie der Van auf eine abgelegene Strasse abbog. Rayne bemerkte das der Weg von beiden Seiten durch einen Weinberg verdeckt wurde. Damit sie die Staubwolke von ihrem Wagen nicht sehen konnten wartete sie mit ihrer Verfolgung bis der Van den Feldweg weiter nach unten gefahren war. Als es sicher war fuhr Rayne langsam den Weg hinunter, hielt dann um auf den Weg hinunterzusehen und sah das der Van gehalten hatte. Er parkte an einem verlassenen Haus und den Wagen rückwärts in einen Busch fahrend, um ihn zu verbergen, nahm sie ihre Pistole. Die Waffe in ihren Gürtel schiebend stieg sie aus dem Wagen und erkannte das sie keine Schuhe anhatte. Großartig! Es wurde gerade schlimmer! Dachte sie und kicherte trotz der Situation über den Witz des Ganzen. Sie zog sich ihr T-Shirt über und machte sich durch den Weinberg auf den Weg zum Haus. Positiv betrachtet kann ich ohne Schuhe schneller laufen. Lachte sie in sich hinein, während sie das Magazin ihrer Pistole überprüfte, um sicherzustellen das sie genug Munition hatte. Autsch!... Verdammt!” Schrie Rayne als sie mit ihren nackten Füssen auf einen Stein trat. Ich hasse es barfuss zu gehen!Lachend erinnerte sie sich daran, als Lark bei einem Urlaub auf Key West ihre Schuhe versteckt hatte. Rayne hasste es auf jeglichem Belag ausgenommen Teppichen barfuss zu gehen und das Gefühl des schmutzigen Untergrundes ekelte sie an. Außer auf Teppichboden trug sie immer Schuhe und in Key West gab es nur Fliesen... keinen Teppich. Eines Morgens bevor sie aufwachte, das einzige Mal das Lark vor ihr aufstand, versteckte Lark ihre Schuhe, damit sie gezwungen war in der Suite barfuss herumzulaufen. Sie lachte bei dem Gedanken an Lark's hysterischem Lachen, das anhielt bis sie sie hochhob und... völlig bekleidet... in den kalten Pool warf. Oha, war Lark sauer! Erinnerte sie sich lächelnd. Sie hatte den größten Spaß bei der Aktion, als Lark sie jagte bis sie sie letztendlich einfing... nun gut... Rayne ließ sich fangen, weil sie so reizend war, und nun ja... um ehrlich zu sein, sie war bei dem Anblick von Lark's feschem Körper, der durch ihr nasses weißes Sommerkleid durchschien, ausgesprochen erregt. Sie erinnerte sich an ihren herrlichen Nachmittag, an dem sie sich, sehr zu ihrer Freude, bis in den Abend hinein liebten. Alles war zwischen den beiden vollkommen verziehen. Rayne wollte Lark nun auch jetzt vergeben, doch es fiel ihr extrem schwer. Außer Lark, hatte Rayne nur einem weiteren Menschen mit ihrem Herzen vertraut, und diese Frau starb bei einem Autounfall. Diese Frau liebte und vertraute sie vollkommen und dachte, das sie ihre Seelenverwandte war, doch es sollte nicht sein, und als Karen sie verließ stürzte ihre Welt ein. Nach ihrem Tod wurde Rayne herzlos, kalt und zog sich vom Leben zurück, ging von einer kurzen sexuellen Begegnung mit einer Frau zur anderen und gab niemals einer ihr Herz, bis Lark in ihr Leben eintrat. Rayne versuchte sich nicht in Lark zu verlieben, doch sie konnte nichts dagegen tun. Die jüngere blonde Schönheit nahm mit ihren grandiosen grünen Augen und ihrer fabelhaften Persönlichkeit ihr Herz gefangen. Jedes Mal wenn Lark ihr erotisches Lächeln aufblitzen ließ schmolz Rayne's Herz, und sie wusste, das sie die Tatsache nicht bestreiten konnte, das sie sich beim ersten Anblick in sie verliebt hatte. Es machte Spaß sich rar zu machen. Dachte Rayne schelmisch grinsend. "Ach... ja, das war damals und nun sieh wo wir jetzt sind." Sagte sie sich schwermütig, während sie sich einem Gebiet näherte von wo aus sie unbemerkt durch den Weinberg ins Haus schlüpfen konnte. Lark erwachte mit höllischen Kopfschmerzen und mit einem Schwindelgefühl setzte sie sich auf. Sie schlang ihre Arme um ihre Beine und hielt mit einer Hand ihre langen blonden Haare von ihrem Gesicht. Was zum Teufel ist passiert und wo bin ich? Fragte sie sich, den kleinen Raum mit ihren Augen abtastend. Alles an was sie sich erinnern konnte war, dass sie in einen Van gezogen und ihr Gesicht mit einem entsetzlich stinkenden Lumpen bedeckt wurde, und wann wurde alles finster. Lark vermutete, dass der Lumpen mit Chloroform getränkt war, was sie letztendlich niedergestreckt hat. Rayne wo bist du? Fragte sie schweigend, als die Angst sie ergriff und sie anfing zu weinen. Sie fragte sich, ob Rayne ihr helfen würde. Warum sollte sie, nachdem was ich ihr angetan habe? Sinnierte Lark, während sie daran glauben wollte, dass Rayne kommen und sie retten würde. Sie dachte an ihr letztes Gespräch zurück und wie Rayne's Worte geradewegs durch ihr Herz geschnitten hatten. Lark hatte nie gedacht das etwas wie dies jemals zwischen ihnen geschehen würde. Bis sie sich einer anderen zugewandt hatte, liebten und vertrauten sie sich völlig. Nun befürchtete sie, dass Rayne ihr das vorwerfen und ihr nicht helfen würde. Nein, sie ist zu stur und eine zu harte Kämpfernatur, um nicht zu kommen. Dachte Lark, als sie versuchte sich einzureden, das Rayne sie retten würde. Lark dachte an die Zeit zurück in der sie Rayne zum ersten Mal sah, als sie als Leibwächter neben ihrem Vater stand, und sie wusste, dass sie sich in diesem Augenblick in diese große, dunkle und sehr erotische Geheimagentin verliebt hatte. Ein Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht, als sie sich an ihr erstes Zusammentreffen erinnerte. Sie war so großartig... verdammt, das ist sie noch immer, doch herrje, wie sie mich umgehauen hat als ich in diese erotischen blauen Augen blickte. Sinnierte Lark schwärmend. Rayne war für viele Jahre zum Schutz ihres Vaters abgestellt, und um ihren Geheimstatus zu waren galt sie offiziell als Assistentin ihres Vaters. Lark kämpfte hart Rayne dazu zu bringen mit ihr auszugehen und Rayne kämpfte härter dies zu verhindern, doch Lark siegte, als Rayne schließlich einer Verabredung zustimmte. Lark erinnerte sich liebevoll, als sie Rayne in das Restaurant Der Schmelztiegel eingeladen hatte... Ihr Lieblingsrestaurant für Fondue. Da Rayne in ihren Augen eine starke, hartnäckige Geheimagentin war, fand sie Rayne's Nervosität bei ihrer ersten Verabredung recht sexy. Nach ein paar Minuten im Restaurant legte sie ihre Nervosität und Schüchternheit ab und entspannte sich etwas. Lark wusste bei ihrer ersten Verabredung, das sie in Rayne schließlich ihre Seelenverwandte gefunden hatte. Sie harmonierten einfach miteinander und sie fühlte sich mit Rayne so unbeschwert. Nach ihrer ersten Verabredung verbrachten sie ihre gemeinsame Zeit damit, das Rayne sie so oft wie möglich auf dem Set bei ihren Dreharbeiten besuchte, auch wenn es so schien, das Rayne von irgendetwas aus ihrer Vergangenheit zurückgehalten wurde. Doch zu diesem Zeitpunkt ihrer Beziehung wollte Rayne nicht darüber reden. Bei ihrem ersten Monatsjubiläum erzählte Rayne das sie sich seit ihrem ersten Zusammentreffen in Lark verliebt hatte, doch das sie, nachdem was mit ihrer vorherigen Freundin geschehen war, Angst hatte ihr Herz einer anderen zu geben. Sie hatte Angst, dass dasselbe mit Lark geschehen würde und das... so erzählte sie Lark mit tränenerfüllten blauen Augen, könnte sie nicht ertragen. Indem Rayne mir ihr Herz geschenkt hatte ging sie ein großes Risiko ein, und ich habe es in Stücke gerissen. Wie konnte ich ihr das nur antun? Fragte sich Lark und begann heftiger zu weinen als sie daran dachte was sie Rayne angetan hatte. Ich habe niemals und ich werde niemals einen anderen so vollständig lieben wie ich Rayne liebe. Sie ist meine Seelenverwandte, sie bedeutet mir alles, und ohne ihre Liebe in meinem Herzen ist mein Leben nichts wert. Dachte Lark traurig während sie ihren Kopf in ihre Hände legte und noch heftiger weinte. Rayne schlüpfte leise in den Garagenbereich und schlug schnell eine Wache bewusstlos, doch mit einer weiteren sah die Sache etwas anders aus. Sie versetzte ihm einen Tritt in die Brust und sein Gleichgewicht verlierend fiel er rückwärts auf eine der Heugabeln, die verstreut in der Garage herumlagen. Rayne ging auf den toten Mann zu und schaute auf ihn herab als sie an ihm vorbeiging. Oha, das muss wehgetan haben. Dachte sie unberührt, während sie in Richtung des nächsten Raums ging und dort von einem Kugelhagel begrüßt wurde. Sie duckte sich hinter einer Ecke und ihren Arm um die Wand führend erwiderte sie das Feuer. Sie hörte den Mann etwas in einem ihr unbekannten Akzent sagen, doch sie nahm an, das er jemanden über die Vorkommnissee hier per Funkgerät informierte. Nach dem Ton seiner Stimme schien er um Hilfe zu bitten. Rayne sprang auf, duckte sich, rollte quer über den Boden und landete, um eine bessere Schussposition zu bekommen, auf ihren Knien... dann feuerte sie ihre Waffe ab und tötete den Mann. Lark hörte die Schüsse und mit einem Lächeln auf ihrem Gesicht wusste sie, das es Rayne sein musste. Die Tür wurde aufgestoßen, und sie ergreifend zog sie der Anführer aus dem Raum. "Anscheinend mag dich jemand und ist gekommen ist um dich zu retten." Bemerkte der Anführer wütend, während er mit seiner Hand ihren Mund zuhielt und sie ins Wohnzimmer schleppte. Lark versuchte loszukommen, um Rayne vor der drohenden Gefahr zu warnen, doch sie hatte keinen Erfolg. Leise durchsuchte Rayne verschiedene Räume, doch ohne Erfolg, bis sie ihren Kopf ins Wohnzimmer streckte und sah wie ein Mann Lark festhielt. Als sie Lark in den Fängen dieses Mannes sah, hämmerte voller Furcht ihr Herz. Sie kämpfte hart ihre Gefühle für Lark zu unterdrücken, um sich darauf konzentrieren wie sie sie hier raus brachte. Ihre Pistole entsichernd streckte sie ihre Hand aus und zielte auf seinen Kopf. "Scheint das ich etwas habe, das du willst." Sagte der Anführer grinsend. "Lass sie gehen, und ich verspreche dir, dich nur zum Krüppel zu machen, anstatt dich zu töten." Fauchte Rayne sarkastisch zurück. Wenn Lark ihren Kopf zur rechten Seite bewegen würde, dann könnte ich ihn in einer Sekunde töten. Dachte Rayne während sie sich auf den Mann konzentrierte, der nur auf eine solche Gelegenheit zu warten schien. Der Anführer setzte seine Pistole an Lark's Kopf und lachte. "Lass deine Pistole fallen, oder ich erschieße sie... und danach dich!" Ihr Herz begann zu rasen als er die Pistole an Lark's Kopf hielt und der Klumpen in ihrer Kehle wurde so groß, das sie fast keine Luft mehr bekam. In der Hoffnung die Öffnung zu bekommen, die sie brauchte zielte Rayne wieder und zog leicht am Abzug, doch sie ließ ihn wieder gehen als sie die Angst in Lark's grünen Augen sah. Sie wollte nicht riskieren das Lark zuckte, und anstatt des Mannes die Kugel abbekam. Besiegt senkte sie ihre Pistole und sah zu wie Lark ängstlich zu jammern begann, da Rayne ihre Letzte Hoffnung war. Drei Männer stürmten in den Raum. "Ergreift sie!" Schrie der Anführer wütend, und einer der Männer schlug Rayne mit dem Kolben seiner Waffe auf den Hinterkopf, das ihr schwarz vor Augen wurde. Kämpfend schob Lark die Hand des Mannes von ihrem Mund. "Rayne!" Schrie sie besorgt als sie sah wie Rayne auf dem Boden in sich zusammensank. "Bringt sie hinaus!" Brüllte er, Lark in die Arme eines anderen Entführers schiebend, der sie aus dem Raum brachte. Die Männer fesselten Rayne an einen Stuhl und hielten Riechsalz unter ihre Nase damit sie wieder zu Bewusstsein kam. Ihre feurigen blauen Augen öffnend, wachte sie schnell auf und riss ihren Kopf von dem fauligen Gestank weg. Die Unbeschwertheit traf mit einem Rückhandschlag über ihr Gesicht zusammen und ließ ihre Wange brennen. "Danke, darf ich noch eine haben?" Fragte Rayne sarkastisch und erhielt als Antwort einen Faustschlag ins Gesicht, der sie samt Stuhl auf den Boden warf. Scheiße... das hat wehgetan! Sinnierte sie, während sie spürte wie Blut an ihrer Nase herunterlief und ihr Auge anfing zuzuschwellen. Ich darf nicht vergessen ihm einen langsamen, schmerzhaften Tod zu bereiten. Dachte Rayne, als der Stuhl wieder aufgerichtet wurde und sie den Anführer hinterlistig angrinste. "Ist das alles was du drauf hast?" Fragte sie sarkastisch grinsend. "Fordere mich nicht heraus, du Miststück!" Brüllte er mit einem weiteren Schlag in ihr Gesicht. Rayne schmeckte Blut in ihrem Mund, sie spuckte es auf seine Füße und sah in grinsend an. "Wenn du willst, kann ich das den ganzen Tag machen? Doch unglücklicherweise macht es meinen Kollegen keine Freude solange auf meine Rückmeldung zu warten." "Was?" Erkundigte sich der Anführer aufgebracht. "Du hast mich gehört, ich stottere nicht! Wenn ich nicht innerhalb fünfzehn Minuten eine Rückmeldung mache, dann stürmen sie diesen Ort!" Brüllte Rayne ihn an, in der Hoffnung, das er ihr glauben würde und aufgab. Sie glaubte nicht das sie es tun würden. Doch es war den Versuch wert. Der Mann wurde nervös und gab in einem bellenden Ton Anordnungen an seine Männer... das sie diesen Ort verlassen würden. "Wir werden den Daddy dieses Miststücks von unserem anderen Standort anrufen müssen. Er wird dafür stimmen, das die Truppen Kosovo verlassen, oder er riskiert seine Tochter nie wieder zu sehen. Ich weiß nicht was sich die NATO dabei denkt in unser Land einzufallen, doch zum Teufel noch mal, sie müssen dort verschwinden! Das ist unser Land und es liegt bei uns zu entscheiden wie es regiert wird, nicht von außenstehenden, die hereinkommen und versuchen unser Land zu zerstören." Erklärte der Anführer einem seiner Männer. Leck mich! Es hat nicht geklappt... dieser Kerl ist ein richtiger Drecksack, wie konnte er nur daran denken, das es richtig ist eine ethnische Säuberung an seinen eigenen Landsleuten durchzuführen. Dachte sie hasserfüllt über den Mann, während sie versuchte die Fesseln an ihren Handgelenken zu lösen. Der Anführer ging zu ihr und schlug Rayne diesmal so heftig ins Gesicht, das sie wieder ohnmächtig wurde. Der Anführer brachte Lark ins Wohnzimmer und als sie zu Rayne blickte, deren Kopf soweit herunterhing das er beinahe ihre Brust berührte, kämpfte sie darum freizukommen. Rayne's rabenschwarze, über ihrem Gesicht hängenden Haare verdeckten ihre Gesichtszüge und sie befürchtete, das Rayne tot war. Ihre Angst überwältigte sie und in Tränen ausbrechend schrie sie... "Rayne!" Noch heftiger weinend versuchte sie verzweifelt sich zu befreien. Rayne konnte die angsterfüllte Stimme der Frau, die sie so sehr liebte, hören und kämpfte darum ihr Bewusstsein wiederzuerlangen. "Lark!" Antwortete sie schwach, während sie versuchte ihren Kopf zu heben und ihre Augen zu öffnen. "Rayne!" Schrie Lark, glücklich das sie noch lebte, doch besorgt, da sie verletzt war. Sie wehrte sich noch heftiger als sie sah das sich ihre Geliebte bewegte. "Lass mich los!" Schrie sie wütend als es Rayne schließlich schaffte ihren Kopf oben zu behalten und ihre Augen zu öffnen. Ein schwaches Lächeln zog über ihr Gesicht, da sie wusste, das die Anstrengungen des Geiselnehmers, Lark zurückzuhalten, aussichtslos waren. Lark sah zu dem Anführer und dann zurück zu Rayne, die wusste was sie gerade dachte. Sie hatte Lark einige Selbstverteidigungsgriffe gelehrt und wusste was sie vorhatte. Lark hatte darin recht gute Fortschritte gemacht und Rayne eines Tages unvorbereitet erwischt und ins Krankenhaus geschickt, wo sie mit fünf Stichen genäht werden musste. Und obwohl Lark sehr große Schuldgefühle deswegen hatte, zog sie Rayne ständig damit auf. Doch sie nutzte auch jede sich ihr nur bietende Möglichkeit die Narbe zu küssen, was Rayne unglaublich süß fand. Rayne richtete ihre Gedanken von der Vergangenheit wieder auf die Gegenwart, und besorgt in ihre grünen Augen blickend schüttelte sie verneinend ihren Kopf und formte mit ihren Lippen... "Bitte... tu es nicht." Rayne hoffte, das Lark auf sie hören und ihm nicht, so wie sie es ihr gezeigt hatte, einen Schlag mit ihrem Ellbogen verpassen würde. Sie befürchtete das er sie töten würde, wenn sie es tat und es nicht schaffte ihn k.o. zu schlagen. "Beeilt euch und werdet mit diesem Mist fertig!" Brüllte er zu seinen Männern, die fieberhaft daran arbeiteten eine Bombe zu legen. Rayne war erleichtert, das Lark die Bedenken in ihren Augen sah und das tat, um was sie sie gebeten hatte... nämlich nichts. Lark sah zu dem Anführer... "Lass mich bitte Abschied nehmen." Bat sie, während Tränen an ihrem Gesicht herunterliefen. Er sah zu der Schauspielerin und erlaubte ihr mit Rayne zu reden. "Ihr habt zwei Minuten." Antwortete er Lark loslassend und sie rannte sofort zu Rayne. Sie setzte sich rittlings zu ihr auf den Stuhl und umarmte die fest, während Rayne dachte wie gut sich Lark's Umarmung anfühlte. "Hey Baby! Nanu, bist du auch hier." Flüsterte Rayne scherzhaft um Lark zu beruhigen als sie schluchzte. Kichernd lehnte sich Lark zurück und grüne Augen verschmolzen mit Blauen. Sie weinte heftiger als sie Rayne's Haare vom Gesicht schob und das Blut, das immer noch von ihrer Nase tropfte wegwischte. "Ich glaube, mir gefällt diese Position Lark. Wir hätten das schon früher ausprobieren sollen." Ulkte Rayne und Lark lachte, doch weinte dann noch hemmungsloser als sie realisierte, das sie Rayne nun für immer verlieren würde. "Das ist nicht komisch Rayne. Das ist ernst." Entgegnete Lark tränenüberströmt. "Ach... das ist nichts Besonderes. Ich war schon in schlimmeren Situationen als dieser, Baby." Erwiderte Rayne, was nicht der Wahrheit entsprach, da sie sich niemals in einer Situation wie dieser befunden hatte. Nun ja, ausgenommen im Training beim Geheimdienst, doch das war alles nur gestellt. Sie wollte Lark nicht noch mehr aufregen als sie ohnehin schon war, also versuchte sie mit ihren witzigen Bemerkungen die Stimmung zu heben. "Bitte... weine nicht, Baby... du weißt, das ich es nicht ertragen kann, wenn du weinst." "Es gibt noch so viele Dinge, die ich dir sagen muss, Rayne." Bemerkte Lark reuevoll während die Tränen noch heftiger flossen. "Das brauchst du nicht... du hast gerade alles gesagt was ich wissen musste... um genau zu sein, wie sehr du mich liebst." Antwortete Rayne ruhig und lächelte. "Rayne... ich hoffe das auch du mich noch liebst." Erklärte Lark, während sie Rayne's Gesicht mit ihren Händen hielt und mit ihren trüben, grünen Augen intensiv in beruhigende Blaue blickte. "Lark, ich habe niemals aufgehört dich zu lieben, und ich werde damit auch niemals aufhören." Antwortete Rayne lächelnd und Lark sah nur Liebe und Aufrichtigkeit in ihren blauen Augen. Lark fuhr mit ihren Fingern durch Rayne's verschwitztes rabenschwarzes Haar und lächelte durch ihre Tränen. "Ich liebe dich so sehr, Rayne... es tut mir so leid." Bekannte Lark, ihre Lippen auf Rayne's pressend und mit ihrer Zunge eindringen wollend, was Rayne erfreut akzeptierte. Sie liebte Rayne mehr als ihr Leben und wollte, das sie es durch diesen einen Kuss wusste. Rayne spürte durch den Kuss, Lark's Liebe zu ihr und wollte das Lark auch ihre Liebe spürte, indem sie den Kuss erwiderte und vertiefte. Ihr Kuss wurde von einem der Geiselnehmer unterbrochen, als er Lark am Arm schnappte. "Auf geht's, die Zeit ist um." Befahl er, doch Lark riss sich von ihm los und schlang ihre Arme eng um Rayne's Hals. "Rayne... ich will dich nicht verlassen." Schluchzte Lark leise. "Du musst Baby... bitte… geh." Flehte Rayne Lark an, in der Hoffnung das sie auf sie hören würde. "Nein, ich kann dich nicht wieder verlieren. Ich will ohne dich nicht leben... ich bleibe hier." Beharrte sie, ihren Griff festigend während der Mann erfolglos versuchte den Griff zu lösen. "Baby... hast du bereits vergessen, das ich ein Schlangemensch bin?" Flüsterte Rayne neckend in ihr Ohr. Sich zurücklehnend sah Lark in Rayne's blaue Augen und suchte darin die Bestätigung, das sie sich befreien konnte, und sie fand sie. Lächelnd rieb Lark mit ihrem Daumen über Rayne's Wange während sie in diese so sehr geliebten blauen Augen blickte. Sie erinnerte sich daran wie sie spielerisch gekämpft hatten, und egal wie oft sie dachte Rayne gefesselt zu haben, konnte diese sich doch immer irgendwie befreien. Sie lächelte als sie sich an die mannigfaltigen sexuellen Positionen erinnerte die sie dabei ausprobiert hatten und sie war davon überzeugt das nur ein Schlangenmensch sich daraus hätte befreien können. "Versprichst du mir, mich für einen Urlaub nach Griechenland mitzunehmen, wenn ich komme, um dich von diesen Arschlöchern zu befreien?" Fragte Rayne verführerisch lächelnd, als sie, möglicherweise zum letzten Mal, in Lark's schöne grünen Augen blickte. Lark's Tränen flossen heftiger und sie lachte über Rayne's Übermut. "Ich verspreche es." Flüsterte sie. "Lark... ich liebe dich." Erklärte Rayne mit der hämmernden Furcht in ihrem Herzen, das sie ihr dies vielleicht nie wieder sagen konnte. Liebevoll zu Lark blickend versiegelte sie diese Feststellung mit einem seelenvollen, verzehrenden Kuss.
~~~ ENDE - Kapitel 3 ~~~
Wie es weiter geht könnt ihr in Kapitel 4 lesen.
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