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Hinweise
(besser bekannt als Sex, Gewalt und Ähnlichkeiten): Ein Dank geht an meine Korrekturleserin Joanne.
Wie immer für Heather. November 2001 |
Home For The Holidays
Kapitel 1 Tressa starrte verbittert auf das Telefon. Mit Sicherheit waren Gespräche mit ihrer Mutter nie einfach, aber dieses Spezielle grenzte an Wahnsinn. "Mutter," argumentierte sie. "Nun liegt es an dir Tressa," bemerkte ihre Mutter Grace entschlossen. "Wir kommen nicht miteinander aus," knurrte Tressa. "Natürlich tut ihr das." Kicherte Grace. "Es ist doch nicht zuviel verlangt dich zu bitten, deine beste Freundin für die Feiertage nach Hause zu fahren." "Sie ist nicht meine beste Freundin Mutter!" An diesem Punkt jammerte Tressa. "Sie war es, als wir Kinder waren. Jetzt ist sie meine Ex-Geliebte. Ich kann mit Sicherheit behaupten, das unsere Freundschaft endete als wir uns getrennt haben." "Und wessen Schuld war das?" Schnaufte Grace ungehalten. "Nicht meine," stritt Tressa ab. "Tressa," warnte Grace sie, "zum Streiten braucht es zwei. Und ich weiß, dass du nur zu Dickköpfig warst und nie zugeben würdest, das du unrecht hattest." "Ich war nicht im Unrecht," grollte Tressa. "Es hatte mir einfach das Herz gebrochen als ihr beide euch getrennt habt," seufzte Grace schwer. "Mutter, das ist schon lange her," sagte Tressa, während sie versuchte einen Weg zu finden diese Diskussion zu beenden. "Dann sollte es für dich kein Problem sein sie zu fahren," stellte Grace fest, wobei das Lächeln klar in ihrer Stimme zu erkennen war. Tressa's Kiefer fiel herunter als sie bemerkte, das sie ihrer Mutter auf den Leim gegangen war. "Schließlich wohnt Lindsey nicht weit von dir entfernt und ich würde mich wesentlich wohler fühlen, wenn du nicht alleine fahren würdest. Da ihre Eltern fortgezogen sind wäre sie über die Feiertage allein." "In Ordnung." Stimmte Tressa schließlich, mit dem Wissen, dass sie keine Chancen hatte, niedergeschlagen zu. Ihre Mutter war eine Meisterin in Schuldzuweisungen. "Sag ihr, das sie pünktlich fertig sein soll." "Warum rufst du sie nicht an? Ich habe die Nummer gerade hier," schlug ihre Mutter vor. "Nein." Sagte Tressa entschlossen aus. "Ich werde sie fahren, aber das war's auch schon." "Wie du willst, Liebes," gab Grace nach. "Ich werde euch zwei am Mittwoch sehen." Nachdem sie sich verabschiedet hatten stand Tressa sprachlos in ihrem Wohnzimmer. Der Tag hatte nicht schlecht angefangen. Es war einfach ein durchschnittlicher Tag in ihrem ruhigen Leben. Nun würde sie ihre Ex-Geliebte für die Feiertage nach Hause fahren. "Klasse," murmelte sie. "Moment mal. Hat Lindsey niemanden mit dem sie die Feiertage verbringt? Ist sie allein? Nein. Denk nicht weiter darüber nach. Sie wird dich bloß wieder auf die Palme bringen."
Kapitel 2 Nachdem ihr Versuch, ihre Mutter davon zu überzeugen, dass eine gemeinsame Reise von ihr und Lindsey nicht gerade ideal war, verlor sich Tressa beständig in Erinnerungen an Lindsey. Die energische Blonde und ihre Familie waren ins Nebenhaus eingezogen, als sie sechs war. Schon am ersten Tag endete ihre erste Begegnung mit einem Faustkampf. Tressa war davon überzeugt, das Lindsey den Streit angefangen hatte. Am nächsten Tag zelebrierten die eine Blutsbrüderschaft und schworen sich ewige Freundschaft. Es lief immer so ab. Einen Augenblick klebten sie aneinander und im Nächsten kämpften sie. Tressa hatte nie verstanden, wie das kleine, grünäugige Monster es schaffte, sie vollkommen glücklich zu machen und zur gleichen Zeit rundweg auf die Palme bringen konnte. Wie sie Geliebte werden konnten war für Tressa immer noch ein Geheimnis. Nun ja, kein völliges Geheimnis. Zusammen aufwachsend, teilten sie alles miteinander. Also war es kein Wunder, dass sie auch ihren ersten Kuss teilten, noch lang bevor sie erkannten, das sie sich nicht zu Jungs hingezogen fühlten. Sie waren Zwölf und hatten den Tag zusammen im Kino verbracht. Tressa konnte sich nicht genau an den Film erinnern, nur dass sie ihn hasste und Lindsey ihn liebte. Es war irgend so ein schnulziger Liebesfilm, den Lindsey unbedingt sehen wollte. Sie befanden sich in Tressa's Schlafzimmer, als ihre freundliche Meinungsverschiedenheit hitziger wurde. Tressa erinnerte sich, etwas über den falschen Kuss gesagt zu haben, den die beiden Hauptdarsteller sich gaben.
Tressa bemerkte, dass sie bei dieser Erinnerung lächelte. Es war eine solch unschuldige Geste. Sie sprachen bis beinahe fünf Jahre später nicht mehr über diesen Kuss. Tressa war sich ihres Interesses an Lindsey bewusst geworden und das es neue Dimensionen angenommen hatte. Es erschrak sie. Es war eine verregnete Nacht und Lindsey blieb zum Übernachten, etwas das Tressa monatelang vermieden hatte. In langen T-Shirts gekleidet lagen sie auf Tressa's Bett und schwatzten leise miteinander, um ihre Eltern nicht zu wecken.
Tressa bemerkte, das sie bei dieser Erinnerung ihre Stirn runzelte. Einige Monate später hatten sie sich nach einem blöden Streit getrennt. Es lief immer so mit ihnen. Sie kamen wieder zusammen, nachdem sie beide auf die Uni gingen und kamen als ein Paar zu ihren Eltern zurück, Sie waren erstaunt, dass keines der beiden Elternpaare bei ihrer Enthüllung überrascht zu sein schien. Es war eine kleine Enttäuschung, da beiden, die Entscheidung es ihren Eltern schließlich zu erzählen recht schwer fiel. Ihre Familien waren glücklich und sie waren glücklich. Sie beschlossen, dass sie, sobald sie mit dem Studium fertig waren, eine gemeinsame Wohnung nehmen wollten. Es war schwer, da sie auf verschiedene Universitäten gingen. Beide wohnten auf dem Unigelände und sie sahen sich nur an den Wochenenden und den Ferien. In ihrem letzten Studienjahr wurde der Leistungsdruck so stark, das sich das Pärchen nicht mehr sehr oft sah. Am Ende eines, der zu oft abgesagten Wochenenden, kam es zu einem gewaltigen Streit. Es war der heftigste, den sie je gehabt hatten, und die Dinge die dabei gesagt wurden, konnten nicht mehr zurückgenommen werden. Tressa erinnerte sich noch daran wie der Streit geendet hatte. Lindsey hatte einfach aufgelegt. Sie sprachen wochelang nicht miteinander und Tressa ging es miserabel. Keiner wollte mit ihr zusammen sein und ihre Noten begannen darunter zu leiden. Gegen ihr besseres Wissen, nahm sie den Rat ihrer Zimmergefährtin an, und verabredete sie sich mit einer anderen Frau. Das Leben ist komisch. In der Tat, manchmal ist es vollkommen verrückt. Aus welch seltsamen Gründen hatte Lindsey beschlossen, sie genau an diesem Abend zu besuchen, um mit ihr zu reden? Tressa und ihre Verabredung, Gwen, stießen mit Lindsey zusammen, als sie Tressa's Schlafzimmer verließen. Das Gespräch verwandelte sich zu einer heftigen Schreierei. Sie hatte Lindsey niemals so wütend gesehen. Ihre langen, blonden Haare flogen wild umher, während ihre grünen Augen feurig funkelten. In dieser Nacht hatte alles zwischen ihnen geendet. Ihre Liebesbeziehung und ihre Freundschaft waren für immer zerstört. Sie hatten seitdem nicht mehr miteinander gesprochen. Bis jetzt. Es war der Tag vor Thanksgiving und Tressa saß draußen vor Lindsey's Haus.
Kapitel 3 Nervös trommelte Tressa mit ihren Fingern auf das Lenkrad ihres Subaru Forester. "Okay, ich sollte wirklich zur Tür gehen und klingeln," ermutigte sie sich. Sie bewegte sich nicht, stattdessen fing sie an mit ihren Füssen zu zappeln. "Komm schon, Tressa. Du benimmst dich wie ein Baby," schimpfte sie zu sich. "Es ist ja nicht so, das du nicht schon vorher Zeit mit deiner Ex-Geliebten verbracht hast. Natürlich, Lindsey ist nicht nur irgendeine alte Freundin, und die Dinge zwischen uns haben auf schlimme Art geendet." Ihre Aufmerksamkeit richtete sich auf die leere Strasse, in der sie parkte. "Ich frage mich, wie sauer Mom auf mich sein wird, wenn ich ohne die Blonde auftauche? Verdammt," stöhnte sie, als sie ihren Kopf gegen das Lenkrad knallte. Sie fing an, das Gefühl mit ihrem Kopf gegen das Lenkrad zu schlagen, zu genießen, da es sie davon abhielt, Lindsey gegenüberzutreten. Ein lautes Klopfen an ihrer Scheibe unterbrach ihre Selbstmisshandlung. Sie errötete tief, und wusste ohne hinzusehen wer da klopfte. Tressa schluckte heftig und stellte sich dann diesen trotzigen grünen Augen. Während sie ihren Kopf drehte betete sie zu sich, dass Lindsey alt und fett geworden war. Tressa's Augen weiteten sich erfreut, als sie das vertraute Grinsen sah. Lindsey sah unglaublich aus. Sie war weder alt noch fett. Sie war... eine Frau. Auf irgendeine Art hatte Tressa das junge Mädchen mit den erdbeerblonden Haaren erwartet, das Mädchen, mit dem sie im Sommer-Ferienlager war. Stattdessen funkelte sie eine wunderschöne Blondine mit kurzem Haar an. "Oh nein." Stöhnte Tressa und schnitt eine Grimasse. "Ich kenne diesen Blick. Sie ist sauer." Tressa fuhr widerwillig ihre Seitenscheibe herunter. "Du hast dich kein bisschen verändert." Grinste Lindsey. "Kannst du mir sagen, warum du hier draußen sitzt und deinen Kopf anschlägst?" "Weil es sich so gut anfühlt, wenn man damit wieder aufhört," brummte Tressa. "Ah ha," murmelte Lindsey und rollte mit ihren Augen. "Komm rein. Ich bin gleich fertig." "Du bist noch nicht fertig?" Bellte Tressa. "Manche Dinge verändern sie nie," stöhnte sie. "Ich warte hier." "Ich brauch ein bisschen Hilfe." Seufzte Lindsey und verrollte wieder ihre Augen. Ich hasse, wenn sie das macht, nörgelte Tressa in sich hinein. Ihr Zorn verschwand als sie sah, dass sich Lindsey auf Krücken abstützte. "Es tut mir leid. Ich hab's nicht bemerkt," entschuldigte sie sich schnell und fuhr ihre Seitenscheibe hoch. Das ist dir nur passiert, weil du zu sehr damit beschäftigt warst sie zu betrachten. Du Idiot, ermahnte sie sich und stellte den Motor ab. Sie bemühte sich ihre Beherrschung zurückzugewinnen und öffnete die Wagentür um auszusteigen, scheiterte jedoch, da sie noch angeschnallt war. Lindsey kicherte, während die grosse Brünette sich freikämpfte. Schließlich stieg sie, von ihrem Gurt befreit und zudem äußerst verlegen, aus ihrem SUV. "Lach du nur, Blondie." Tressa versuchte einschüchternd zu klingen, was ihr natürlich nicht gelang. "Bist du gewachsen?" Erkundigte sich Lindsey. "Nein," stöhnte Tressa. "Jeder sieht für dich groß aus. Was ist passiert?" Fragte sie und zeigte auf die Krücken. "Ich will nicht darüber reden," schnappte Lindsey. "Entschuldige, es ist eine lange Geschichte." "Fein." Beendete Tressa das Thema, da sie spürte das es in ihrem besten Interesse war nicht weiter darauf einzugehen. "Nun ja, das erklärt warum du einen Fahrer brauchst," bemerkte Tressa in der Hoffnung, sich in freundlichere Gefilde zu begeben. Lindsey brummte nur und sie gingen den Fußweg zum Haus hinauf. Dort angekommen kämpfte sie mit dem Türknauf, bis Tressa schließlich die Tür öffnete. Der kleineren Frau den Vortritt lassend, war Tressa mehr als neugierig wie sich Lindsey die Verletzung zugezogen hatte. Tressa nahm sich einen Augenblick, um sich in der geräumigen Wohnung umzusehen. "Ein Glück, dass du im Erdgeschoss wohnst," bemerkte sie. "Das Schlafzimmer ist oben," seufzte Lindsey und zeigte auf die Couch, auf der mehrere Decken lagen. "Dir wird nachts immer noch kalt," sprudelte aus ihr heraus, bevor sie sich stoppen konnte. "Entschuldige," fügte sie schnell hinzu und wurde leicht rot. "Du kannst mich mal," schnaubte Lindsey. "In deinen Träumen," schoss Tressa zurück. Lindsey ignorierte sie, und bemühte sich ihre Reisetasche hochzuheben. Ein plötzliches Bellen erschrak Tressa, zwei Pfoten landeten auf ihrem Rücken und sie fiel krachend zu Boden. Zwei blaue Augen und der Geruch von Hundeatem attackierten sie, als sie versuchte freizukommen. "Igitt," beschwerte sie sich. "Ziggy," befahl Lindsey. "Komm her Junge. Komm zu Mammi." Und pfiff nach dem Hund. "Ja, geh zu Mammi," keuchte Tressa während sie sich von dem großen Husky befreite. Tressa war wieder auf ihren Füßen, als der grosse Hund zu seiner Besitzerin sauste, und um die verletzte Frau herumtanzte. "Nun ja, jetzt weiss ich wie du dich verletzt hast," erklärte sie und versuchte die weißen Hundehaare von ihrer schwarzen Jeans zu wischen. "Ziggy würde mich nie verletzen," girrte sie zu dem großen Tier. "Würdest du das tun? Er ist noch ein Welpe." "Ein Welpe?" Tressa sah verwundert zu dem Tier. "Du bist verrückt." "Hör nicht auf sie," fuhr Lindsey fort. "Du bist Mammis Baby, oder?" "Und er beschützt dich auch nicht sehr gut," warf Tressa ein. "Er hat noch nicht mal gebellt als ich hereinkam. Bis Lassie hier aufgetaucht ist, hätte ich alles mit dir anstellen können." "In deinen Träumen," lästerte Lindsey. "Er war eingesperrt. Er muss das Tor aufgebrochen haben... wieder mal." Tressa hatte so viel Hundehaare wie möglich entfernt, als sich etwas anderes gegen sie rieb. Nach unten blickend sah sie ein kleines, orangenfarbiges Kätzchen, das um ihre Beine herumstrich und noch mehr Haare auf ihrer dunklen Kleidung hinterließ. "Haart hier alles?" Maulte sie. "Rufus," rief Lindsey die ausgelassene Katze. "Geh von dieser bösen Dame weg. Du weißt nicht wo sie gewesen ist." Lindsey warf ein vergnügtes Grinsen zu der Brünetten, die ihr Gesicht verzog. "Moment mal. Du hast Haustiere." Tressa's Augen weiteten sich ängstlich. "Sehr gut, Sherlock," konterte Lindsey während sie auf ihren Krücken balancierte. Unbewusst ging Tressa näher heran um ihr zu helfen. "Ich habe mich nur gewundert, wenn du vorhast für einige Tage zu gehen..." fing Tressa zögernd an. "Ich meine, sie kommen doch nicht mit uns, oder?" "Nein," beruhigte sie Lindsey. "Meine Nachbarn kümmern sich um sie. Normalerweise bin ich nicht lange weg, doch ich kann nicht fahren, und deine Mutter hat eine Allergie." "Das hat sie nicht," stritt Tressa ab. "Sie mag nur keine Tiere." "Sie hat dich achtzehn Jahre ertragen," fügte Lindsey verspielt hinzu. "Mach so weiter, Skippy, und du wird auf dem Dachgepäckträger nach Hause fahren," warnte sie Tressa. "Halli Hallo," rief eine freundliche Stimme, und Ziggy begann furchtbar zu bellen. "Siehst du, er bellt." Stupste Lindsey sie an. "Hey, Joel." Sie winkte und wackelte leicht auf ihren Krücken. Tressa griff nach vorne um sie zu halten, und war über die plötzliche Welle von Emotionen überrascht. Tressa warf einen Blick auf den schlanken, dunkelhaarigen Mann, der in die Wohnung gesaust kam. "Oh ja, er sieht sehr gefährlich aus. Lass mich raten. Er ist ein Florist?" Ulkte Tressa, während Lindsey sie anfunkelte. "Hallo. Ich bin Tressa," stellte sie sich kurz vor und streckte ihre Hand aus. "Joel Mathers." Er nahm ihre Hand und schüttelte sie warmherzig. "Mein Partner und ich wohnen nebenan. Bob und ich haben ein kleines Blumengeschäft gerade um die Ecke," erklärte er, während er sich runterbeugte und Ziggy hinter den Ohren kraulte. "Hee hee," kicherte Tressa leise und blinzelte zu Lindsey. "Also, woher kennst du den blonden Bomber hier?" Erkundigte sich Joel recht unschuldig. "Wir sind zusammen aufgewachsen," antwortete Tressa kurz, Während Lindsey an ihrer Unterlippe kaute. "Ich bin froh, dass sie, nachdem das passiert ist, nicht alleine reist," fügte Joel ernsthaft hinzu. "Joel," brauste Lindsey auf. "Was ist passiert?" Wollte Tressa besorgt wissen und wandte sich zu Lindsey. "Tressa?" Platzte Joel plötzlich heraus und richtete sich auf. "Nicht DIE Tressa!?" "Wie bitte?" Erkundigte sich Tressa. "Joel," drohte Lindsey. "Oh... ähm..." druckste Joel. "Lass mich raten," fing Tressa dünkelhaft an. "Tressa, ihre Ex-Freundin." "Etwas in der Art." Joel errötete. "Füg einfach lügen, betrügen und noch einige andere Ausdrücke hinzu, die ich in gemischter Gesellschaft wirklich nicht in den Mund nehmen will." "Oh mein Gott," rief Tressa. "Wir hatten uns getrennt." "Nein, das hatten wir nicht," stritt Lindsey ab. "Doch, das hatten wir," konterte Tressa. "Ich bitte dich, wir hatten einen kleinen Streit," brauste Lindsey auf. "Streit?" Würgte Tressa heraus. "Du hast einfach aufgelegt und wochenlang nicht mit mir gesprochen." "Also bist du losgerannt und hast dir gleich eine neue Freundin zugelegt," spottete Lindsey. "Ich kam nicht dazu mit Gwen auszugehen," beschwerte sich Tressa. "Gwen?" Spottete Lindsey wieder. "Hieß so die sauerstoffgebleichte Blondine?" "Sonderbarerweise, bist du aufgetaucht und hast sie eine Nutte gerufen und den Abend damit gründlich verdorben," grollte Tressa. "Und wenn ich du wäre, würde ich nichts über die Haarfarbe sagen. Ich glaube mich zu erinnern, dass du, als wir uns das letzte mal sahen, nicht ganz so blond warst." "Du bist unausstehlich," schrie Lindsey. "Du bist unausstehlich," erwiderte Tressa und bemerkte wie lahm es klang. "Okay," stammelte Joel nervös. "Ich verschwinde." Sein Rückzug wurde von den zwei streitenden Frauen blockiert. Einfach nur dastehend trat der Florist von einem Fuß auf den anderen. "Ich hasse dich," knurrte Lindsey. "Ich hasse dich auch," fauchte Tressa zurück, griff nach unten und schnappte sich Lindsey's Sporttasche. "War's das?" "Ja." Sagte Lindsey aufgebracht. "Lass uns gehen," ordnete Tressa an und stürmte zur Tür hinaus. "Herzlichen Dank, Kumpel," stöhnte Lindsey zu Joel. "Amüsier dich." Entgegnete er und zuckte schüchtern mit seinen Schultern.
Kapitel 4 Tressa und Lindsey fuhren in unbehaglichem Schweigen. Letztendlich schaltete Tressa das Radio an, um etwas anderes als Lindsey's aufeinaderreibende Zähne zu hören. Sie wechselte zu verschiedenen Radiosendern, um etwas anderes zu finden als eine Boy Group oder Brittany Spears. Als sie damit weitermachte, blickte Lindsey sie an. "Um Himmels Willen, such dir irgendwas raus," fuhr sie die Blonde schließlich an und klatschte Tressa auf die Hand. "Ich kann nichts finden, was ich mag," erklärte Tressa und fühlte wie die Spannung wieder anstieg. "Hast du irgendwelche CD's?" Erkundigte sich Lindsey impertinent. "Ja," erwiderte Tressa. "Aber für keine von denen bin ich Momentan in Stimmung." Lindsey ignorierte ihren Kommentar und wühlte durch Tressa's kleine Sammlung. "Sieh einer an, Blu Cantrell. Eine ganze CD über betrogen werden." Lindsey grinste sie an. "Um Gottes Willen," stöhnte Tressa. "Es ist über zehn Jahre her. Würdest du bitte damit aufhören, ja? Außerdem habe dich nicht betrogen." "Ich weiss, aber ich liebe es einfach zu beobachten, wie deine Adern an der Stirn hervortreten." Lachte Lindsey. "Das musst du wirklich, da du das machst, seit wir uns zum erstenmal begegnet sind," bestätigte Tressa, als sie schließlich bei einem der lokalen Oldiesender hängen blieb. "Ist das okay?" "Klar," stimmte Lindsey zu und steckte die CD in das Fach zwischen ihren Sitzen zurück. "Netter Wagen," fügte sie leise hinzu. "Danke," antwortete Tressa mit einem erleichterten Seufzer. "Willst du mir sagen, was mit deinem Bein geschehen ist?" "Nee," widersprach Lindsey ausdruckslos. "Hey, kannst du dich an die Zeit auf der Hochschule erinnern, wo ich mir den Knöchel verstaucht hab?" "Oh ja." Tressa lächelte bei der Erinnerung. "Komm schon Tressa. Lass uns über diesen Zaun klettern. Er ist nicht so hoch." Lachte sie, während sie die Blonde nachahmte. "Und du hattest recht, er war nicht so hoch." "Für dich nicht, Lulatsch," stöhnte Lindsey entrüstet. "Was hab ich mir nur dabei gedacht?" "Nichts," fügte Tressa hinzu. "An was ich mich am meisten erinnere war, als du ein paar Abende später vom Heck meines Wagens gefallen bist." "Herrgott," stöhnte Lindsey. "Das kann man nicht vergessen. Sex auf den Gemeindefriedhof, das sollte romantisch sein." "Hey, wir waren jung," verteidigte sich Tressa, "und wir wussten nicht wo wir sonst hingehen sollten. Ich kann immer noch vor mir sehen, wie du mit nacktem Hintern auf dem Rasen gelegen bist und mich angebettelt hast, dir hoch zu helfen." "Du warst, soweit ich mich erinnern kann, zu beschäftigt damit mich auszulachen," schmollte Lindsey. "Es war komisch," erwiderte Tressa überzeugt. "Das war's." Kicherte Lindsey. "Warst du gerade einer Meinung mit mir?" Keuchte Tressa. "Ich glaube ja," bemerkte Lindsey verwirrt. Zum erstemal seit dem Anruf ihrer Mutter fühlte sich Tressa in dieser Situation behaglich. "Also, was hast du gemacht?" Erkundigte sich Lindsey. "Deine Mom war über die Jahre hinweg nicht sehr informativ. Ich weiss, dass du deinen Diplomabschluss gemacht hast." "Tatsächlich habe ich weitergemacht," erklärte Tressa stolz. "Es heißt jetzt Dr. Frayler. Ich habe einen Doktor phil. in antiker Geschichte. Ich unterrichte an der Bostoner Universität." "Oh Mann," antwortete Lindsey überrascht mit ihren grünen Augen zwinkernd. "Du hast die Schule immer gehasst." "Nicht mehr." Lächelte Tressa. "Ich liebe meine Arbeit. Wenn ich die Möglichkeit dazu habe, reise ich auch zu Ausgrabungsstätten. Es ist beeindruckend." "Und was ist aus der Buchführung geworden?" Erkundigte sich Lindsey. "Ich habe es gehasst." "Ich weiss," stimmte ihr Lindsey zu. "Nachdem wir uns getrennt hatten," begann Tressa stockend, "da habe ich einen wirklich tiefen Blick auf mein Leben geworfen und dann beschlossen, dass ich glücklich sein wollte. Und ich fand etwas, dass mich glücklich gemacht hat." "Hab ich dich unglücklich gemacht?" Fragte Lindsey ernst. "Ich weiss, dass die Dinge zwischen uns immer ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt waren." "Es war nie langweilig." Lächelte Tressa. "Nein, du hast mich glücklich gemacht und das hatte ich verloren. Vielleicht hab ich es gebraucht, um erwachsen zu werden. Zum erstenmal, war ich wirklich auf mich allein gestellt; ich konnte mich nicht auf dich stützen. Ich erkannte, dass ich mit mir glücklich sein musste und nicht nur weil ich dich in meinem Leben hatte." "Ich glaube, ich verstehe," sagte Lindsey leise. "Als du fort warst, hab ich mir immer wieder erzählt, dass ich dich anrufe und dir sage, dass ich dich brauche. Und ich brauchte dich, aber ich musste lernen, ohne fremde Hilfe auf meinen eigenen Beinen zu stehen. Außerdem wäre ich wieder ausgeflippt, und alles war so endgültig." "Ich verstehe nicht," entgegnete Tressa. "Wir waren so jung. Gerade mal einundzwanzig und ich dachte, das du der Mensch bist mit dem ich den Rest meines Lebens zusammensein werde. Es erschrak mich zu Tode," erklärte Lindsey. "Es gab soviel was ich in meinem Leben noch machen wollte. Seit wir Teenager waren, gab es ein rauf und runter. Ich dachte daran, wie ich hin und wieder völlig ausgeflippt bin. Und gewöhnlich hab ich es an dir ausgelassen." "Ist erwachsen zu sein nicht großartig?" Erwiderte Tressa kichernd. "Also, was hast du gemacht?" "Ich besitze ein kleines Antiquitätengeschäft in Newbury," sagte Lindsey. "Es läuft gut und ich komme dazu herumzureisen, um neue Artikel einzukaufen." "Einkaufen." Lachte Tressa laut heraus. "Du hast deinen Lieblings Zeitvertreib zum Beruf gemacht." "Nun ja, nicht meinen Lieblings Zeitvertreib." Lindsey blinzelte sie an. "Ich dachte, du wärst Börsenmaklerin?" Erkundigte sich Tressa verwirrt. "Das war ich," klärte Lindsey sie auf. "Ich habe es gehasst. Aber ich hab eine Wagenladung voll Geld gemacht, bevor ich ausgestiegen bin. Es hat sich herausgestellt, das mein Timing perfekt war. Direkt nachdem ich gegangen war, ist alles den Bach runter gegangen. Ich habe diesen Laden vor ungefähr zwei Jahren eröffnet." "Warum hier, und nicht in New York?" Fragte Tressa während sie sich in den Verkehr aus- und einfädelte. "Du hast dort gewohnt. Zumindest glaube ich, das Mom das gesagt hatte." "Ich brauchte eine Veränderung," murmelte Lindsey verbittert. "Oh ha," bemerkte Tressa. "Was hat sie getan?" "Es ist nicht was sie getan hat, sondern wie sie es getan hat." Gestand Lindsey müde. "Ich schwöre, ich habe den schlimmsten Geschmack bei Frauen." "Danke." Lachte Tressa. "Ich meinte damit..." stammelte Lindsey schnell, und wedelte heftig mit ihren Händen. "...nicht dich..." "Es ist okay," beruhigte Tressa sie, während sie eine von Lindsey's Händen schnappte und sie zärtlich drückte. "Ich weiss was du meinst. Hoffe ich doch." Sie lächelte und drückte Lindsey's Hand nochmals. "Wenn es dich besser fühlen lässt, dann sag ich dir, dass ich auch keine Rekorde gebrochen hab. Wenn es im Umkreis von achtzig Kilometer eine Verrückte gibt, dann hab ich eine Verabredung mit ihr." "Ja klar," schnaufte Lindsey zweifelnd. "Hat dich jemals eine überfahren?" Sagte sie leise. Ihre Bemerkung war nicht leise genug. Tressa's Herz hämmerte als sie Lindsey's Hand fester drückte. Sie merkte erst was sie tat, als Lindsey laut aufschrie. "Es tut mir leid," platzte Tressa heraus und ließ die Hand der erschrockenen Blonden los. Der SUV kam aus der Spur, und ein wildes Gehupe erfolgte. Tressa ergriff fest das Lenkrad und zog den Wagen von der Strasse runter. "Tressa, mach das nicht..." Bat Lindsey sie. Tressa konnte nicht glauben, was sie gehört hatte. Aufgebracht drehte sie sich zu ihrer ehemaligen Geliebten. "Ist es so passiert?" Schrie Tressa und zeigte auf Lindsey's Gipsbein. "Sie hat dich mit ihrem Wagen überfahren?" "Nein," erwiderte Lindsey schnell. "Oh." Tressa entspannte sich ein wenig. "Es tut mir leid," murmelte sie, während sie versuchte ihre Atmung zu beruhigen. "Sie überfuhr mich mit meinem Wagen," fügte Lindsey hastig hinzu. "Was?" Tressa starrte sie nur an. Die Art wie Lindsey zurückschreckte, machte ihr bewusst, dass sie sich beruhigen musste. "Entschuldige. Ich bin nicht auf dich wütend. Es ist nur so... dass ein Teil von mir immer etwas für dich empfinden wird. Verstehst du?" "Ich weiss." Lindsey tätschelte zärtlich ihr Knie. "Vertrau mir. Sofort als ich bemerkt habe was für eine gigantische Spinnerin sie ist, hab Schluss mit ihr gemacht. Leider kann sie keine Zurückweisung ertragen. Mein Wagen hat dabei eine höllische Delle abgekriegt." "Das ist nicht komisch," würgte Tressa heraus während sie mit ihren Tränen kämpfte. "Du kannst mir glauben, dass ich das weiss." Lindsey drückte leicht Tressa's Schenkel und schloss ihre Augen. "Ich bringe sie um," brummte Tressa wütend. "Nein," entgegnete Lindsey streng, während ihre Augen aufflogen. Der Anblick ihrer Tränen brach Tressa das Herz. "Die Polizei kümmert sich darum. Ich habe eine einstweilige Verfügung, und Joel war so hinter mir gestanden, dass ich denke, dass es bald zum Gerichtstermin kommen wird." "Bist du dir ganz sicher, dass ich nichts für dich tun kann?" Bot Tressa an und fühlte sich vollkommen hilflos. Lindsey begann leise zu weinen. Und ohne zu zögern öffnete Tressa ihren und Lindsey's Sicherheitsgurt. Sie nahm die kleinere Frau in ihre Arme, rieb ihr zärtlich über den Rücken und gab Lindsey damit die Möglichkeit sich auszuweinen. Das Schluchzen erstarb letztendlich, doch Tressa hielt Lindsey weiterhin in ihrem Armen, und der Duft von ihrem Shampoo erfüllte ihre Sinne. Sie trennten sich geringfügig und Tressa wischte die restlichen Tränen von Lindsey's Wangen. Lindsey lächelte schüchtern als Tressa ihre Hand in ihre legte, und Tressa lächelte zurück während Lindsey mit ihrem Daumen über ihren Handrücken streichelte. Was als nächstes geschah war eine völlige Überraschung. Tressa dachte nicht; sie reagierte einfach. Es schien für sie vollkommen natürlich zu sein. Sie legte ihre Lippen auf Lindsey's und verlor sich in der Wärme von Lindsey's Lippen, die auf ihre Berührung reagierten. Lippen trennen sich als ihre Zungen eine gefühlvolle Erforschung anfingen. Ihre Körper pressten sich enger zusammen während ihre Zungen miteinander tanzten. Lindsey stöhnte als sich Tressa's Hand auf ihre Brust legte, und dieser leidenschaftliche Ton brachte beide Frauen in die Realität zurück. Sie gingen sofort auseinander und starrten sich verwirrt an. Und während beide Frauen zu begreifen versuchten, was gerade geschehen war, blinzelten grüne und blaue Augen heftig. "Was zum Teufel war das?" Platzte Tressa schließlich heraus. "Ist es schon so lange her?" Entgegnete Lindsey. "Lindsey?" Tressa stierte sie an. "Ich ähm... ich wollte nicht... ich meine... zum Teufel. Ich weiss nicht was ich meine. Vor nicht mal einer haben Stunde haben wir uns genauso gehasst wie die vergangenen zehn Jahre. Damit komm ich zurecht." "Entspann dich Tressa," seufzte Lindsey schwer. "Sieh mal, es ist einfach passiert. Lass uns keine grosse Sache daraus machen." "Richtig," stimmte Tressa zu, während ihre Sinne noch immer die leidenschaftliche Umarmung abspulten. "Du hast recht. Es war nur..." "Ich schwöre dir... wenn du sagst, dass es nun einmal geschehen ist, dann erwürge ich dich." Lindsey verrollte ihre Augen. "Diese Phrase ist abgedroschen." "Nun ja, das stimmt doch." Schnaufe Tressa und schaltete das Radio lauter. "Und ich hasse es, wenn du das machst." "Was mache?" Fragte Lindsey aufgebracht. "Wenn du mit deinen Augen rollst, als ob mir ein Geweih gewachsen wäre oder sonst was," knurrte Tressa und schnallte sich wieder an. "Es war nur ein Kuss." "Ein weiteres ursprüngliches Gefühl," bemerkte Lindsey verärgert, während auch sie ihren Gurt anlegte und ihre Arme vor ihrer Brust verschränkte. "Hey, du hast mir nur leid getan," log Tressa, während sie den Blinker setzte und den Motor ihres SUV anließ. "Ja, klar." Kicherte Lindsey. "Deshalb hast du versucht ein Gefühl zu nachzuahmen?" "Das hab ich nicht," widersprach Tressa und fädelte sich in den Verkehr ein. "Lass gut sein." Lindsey rollte mit ihren Augen und wechselte den Radiosender. "Ich kann nicht glauben, dass ich mich von meiner Mutter dazu habe überreden lassen," nörgelte Tressa und stellte wieder den vorherigen Sender ein. "Grace sagte, dass es deine Idee war," warf Lindsey ein. "Meine Idee?" Keuchte Tressa. "Warum sollte ich mich anbieten, dich über die Feiertage zu meinen Eltern zu fahren? Du hast schließlich mein Herz gebrochen." "Du hast meins zuerst gebrochen," maulte Lindsey. "Und deine Mutter sagte, dass du nicht allein fahren willst." "Ja klar, das klingt ganz nach mir," knurrte Tressa. "Ich schöre, ich werde dieser alten Frau an den Hals gehen. Warum verbringst du die Feiertage eigentlich bei meiner Familie?" "Weil meine Familie da sein wird," erklärte Lindsey. "Was?" Brauste Tressa auf, während sie versuchte zu verstehen was da vor sich ging. "Mom sagte, dass du über die Feiertage alleine wärst!" "Von was zum Teufel sprichst du?" Antwortete Lindsey. "Ich fliege normalerweise nach Florida, um meine Familie zu sehen. Dieses Jahr haben sie beschlossen herzufliegen, um zur Abwechslung mal meinen Bruder mit seiner Familie zu besuchen. Außerdem wollten sie auch Zeit mit deiner Familie verbringen. Sie treffen sich immer. Ich schwöre, das ich nicht weiss, warum sie meinem Bruder das Haus verkauft haben." "Das Ganze gefällt mir überhaupt nicht." Erklärte Tressa und zog ein Gesicht. "Es erinnert mich an ein anderes Mal, als sie auch so eine Sache aufgezogen haben. Verstehst du, dieses Weihnachten, direkt nachdem wir uns getrennt hatten." "Und dann war da noch die andere Sache und die danach." Stöhnte Lindsey. "Du glaubst doch nicht, das sie wieder einmal versuchen, uns zusammen zubringen, oder doch?" "Warum sollten sie das nach so langer Zeit tun?" Tressa konnte fühlen wie ihre Anspannung stieg. "Es hat nie funktioniert. Entweder wir reden nicht miteinander oder wir schreien uns an." "Oder eine von uns beiden erscheint mit ihrer Verabredung," bemerkte Lindsey. "Wir sollten ihnen wahrscheinlich nicht sagen, dass wir uns versöhnt haben." Kicherte Tressa. "Ich habe mich mit dir nicht versöhnt," beschwerte sich Lindsey. "Doch, das hast du." "Nein. Hab ich nicht," stritt Lindsey ab. "Du hast mich geküsst." "Aha, und deshalb war deine Zunge in meinem Mund?" Schnaufte Tressa sarkastisch. "Reflex," protestierte Lindsey. "An deiner Stelle wäre ich still, Miss Grabschhände. Übrigens, nur dass du es weißt, du fährst die lange Strecke nach Hause." "Ich weiss, wie man zum Haus meiner Eltern fährt," verteidigte sich Tressa. "Klar, die lange Strecke," fügte Lindsey trocken hinzu.
Kapitel 5 Während der ganzen Fahrt zu Tressa's Familie ging es in der gleichen Weise weiter. Sie stritten darüber welche Ausfahrt zu nehmen sei, wo man zum Tanken halten sollte, und Tressa's Fahrweise im Allgemeinen. Alles in allem waren die Dinge wieder normal. Außer, dass Tressa diesen Kuss nicht mehr aus ihrem Verstand brachte. Es war dunkel und sehr spät, als sie schließlich ihr Reiseziel erreichten, wobei der letzte Abschnitt schweigend zurückgelegt wurde. Beide Frauen waren vom gegenseitigen auf die Palme bringen erschöpft. Tressa fuhr den Forester die enge Zufahrt zu ihrem Elternhaus hinauf. Sie stieg aus, streckte sich und ging dann auf die Beifahrerseite um Lindsey beim Aussteigen aus dem SUV zu helfen. "Es sieht so aus, als ob alle in meinem Elternhaus sind," bemerkte sie und reichte der kleineren Frau die Krücken. "Ich vermute, dass es an der Zeit ist, sich der Situation zu stellen." Seufzte Lindsey während sie auf ihren Krücken balancierte. "Oder ich gehe einfach direkt zum Haus meines Bruders und leg mich schlafen," schlug sie vor. "Von wegen," nörgelte Tressa. "Ich geh dort nicht allein rein. Vorwärts und hör auf zu jammern." "Ich kann immer noch so tun, als ob ich Schmerzen hätte," schlug Lindsey vor. "Ich werd's mir merken für den Fall das wir sie schnell unterbrechen müssen," stimmte Tressa zu, während beide den Fußweg hinaufgingen. Sie gingen hinein und wurden augenblicklich von ihren Familienmitgliedern umringt. Und eine Menge Umarmungen und Fragen bombardierten sie. Die zwei Frauen bemerkten wie sie enger zusammenrückten, und versuchten jede Frage sofort zu beantworten. "Ja, ich weiss das wir spät dran sind," antwortete Tressa ihrer Mutter gereizt. Sie schoss einen vergnügten Blick zu Lindsey, die plötzlich sehr blass zu sein schien. Ohne zu zögern legte Tressa ihren Arm um ihre Schulter. "Ich muss mich hinsetzen," flüsterte Lindsey zu ihr. Tressa nickte verständnisvoll und führte die kleinere Frau zum Sofa hinüber. Die Krücken nehmend, half sie Lindsey sich auf's Sofa zu setzen. Sie half ihr beim Ausziehen ihrer Jacke und legte ihr Bein auf den Couchtisch. "Bist du in Ordnung?" Fragte Tressa liebevoll. Lindsey nickte nur. Ihre aschfarbene Gesichtsfarbe erzählte etwas anderes. "Was ist los?" Fragte Tressa, während sie die Anderen erbost anstarrte, ihnen mehr Freiraum zu geben. "Mein Dad," brachte Lindsey mit erstickter Stimme heraus. Tressa überflog den Raum und erspähte den normalerweise ruhigen Mr. Stevens, der in einer Ecke stehend auf das Gipsbein seiner Tochter starrte. "Etwas riecht hier gut, Mom," sagte Tressa laut, um die Leute wieder zum Reden zu animieren. "Ich habe den ganzen Tag gekocht." Begann ihre Mutter zu schwatzen, woraufhin sich die übrigen Gäste zu einem munteren Geplauder verbanden. "Wissen sie es?" Fragte Tressa mit einer sanften, tröstenden Stimme. "Ja," presste Lindsey auf ihrer Lippe kauend hervor. "Ich fühle mich wie eine vollkommene Versagerin," flüsterte sie. "Das musst du nicht." Erklärte Tressa und umarmte sie. "Sie hat das gemacht. Nicht du." "Danke." Flüsterte Lindsey während sie die Umarmung erwiderte. Tressa und Lindsey bemerkten, dass Mr. Stevens zur Hintertür ging. "Ich werde mit ihm reden," beruhigte Tressa Lindsey, während sie aufstand und sich einen Weg durch die Menge bahnte. Als sie in den Garten herausschritt zitterte sie vor Kälte. Sachte ging sie auf den großen silberhaarigen Mann zu, der für sie wie ein zweiter Vater war. "Hey, Mr. Stevens," rief sie leise. "Hat sie es dir erzählt?" Fragte er, ihr immer noch den Rücken zukehrend. "Ja." "Ich werde diese Denise umbringen," zischte er. "Das ist also ihr Name." Seufzte Tressa und stellte sich neben ihn. "Fein. Ich werde sie festhalten." "Ich meine es ernst." Er drehte sich mit wütenden Augen zu ihr um. "Ich auch," erwiderte Tressa wahrheitsgemäß. "Doch Lindsey hat mich gebeten, es nicht zu tun. Also werde ich es auch nicht machen. Die Polizei kümmert sich darum." "Sie hatte Lindsey geschlagen," erklärte er. "Darum hatte Lindsey mit ihr Schluss gemacht. Ich rechne es ihr hoch an, dass sie sich in keine Abhängigkeit hat ziehen lassen, wie es so vielen anderen Frauen ergeht." "In diese Falle kann man leicht hineingeraten," stimmte Tressa zu. "Ich kenne homo- und heterosexuelle Frauen, die diesem Kreislauf verfallen sind und nicht mehr herauskamen. Doch Lindsey hat es geschafft. Ich glaube, du solltest sie wissen lassen, dass du keine schlechte Meinung von ihr hast, weil sie die falsche Partnerin gewählt hat." "Das habe ich nicht," protestierte er. "Ich bin nur so wütend." "Für's erste muss du die Sache auf sich beruhen lassen," erläuterte Tressa. "Vertrau mir, ich weiss wie schwer das ist. Ich war außer mir, als sie mir davon erzählt hat. Wann ist es passiert?" "Vor acht Wochen," klärte er sie auf. "Zuerst hat sie es verheimlicht. Mein Gott, es sind schon zwei Monate vergangen und sie trägt noch immer diesen Gips." Tressa legte tröstend einen Arm um die Schultern des älteren Mannes. "Ich habe nie verstanden, warum es mit euch beiden nicht funktioniert hat," sagte er nach einer kurzen Pause. "Keine Eltern sind darauf vorbereitet, wenn ihr Kind ihnen sagt, das es homosexuell ist, doch deine Eltern und wir wussten es einfach. Ihr beide schient einfach füreinander geschaffen zu sein." "Wir haben uns gegenseitig auf die Palme gebracht." "Ich weiss." Sagte er lächelnd. "Wir waren für die Verpflichtung nicht bereit," antwortete Tressa offen. "Wir waren einfach zu jung." "Ich habe dich da drin gesehen." Er lächelte wieder. "Du empfindest immer noch etwas für Lindsey." "Mr. Stevens, ich werde immer etwas für Lindsey empfinden," bekannte sie herzlich. "Für den größten Teil meines Lebens, war sie mein Lebensinhalt. Doch das war vor langer Zeit." "Und nun?" Drängte er sie. "Fühlst du nicht mehr das Gleiche?" "Nein." In dem Augenblick, wo Tressa die Antwort über die Lippen kam, wusste sie, dass es eine Lüge war. Tressa's Brust schnürte sich zusammen als sie den zweifelnden Blick Mr. Stevens sah. "Ich denke, dass ich nun hineingehen und meiner Tochter guten Tag sagen werde," sagte er wissend lächelnd. Alleine in der kalten Nachtluft stehend, fühlte Tressa wie ihre Welt zerbröckelte. Nein. Nein. Nein. Ich werde das nicht wiederholen, NEIN ich bin nicht mehr in sie verliebt. Wir sind einfach wieder zusammen. Dieser Kuss bedeutet nichts. Das sind nur die Hormone. Ich werde immer etwas für sie empfinden. Warum sollte ich das nicht? Sie war immerhin meine beste Freundin. Um Himmelswillen, ich habe bei ihr meine Jungfräulichkeit verloren! Das bedeutet keinesfalls, dass ich... in sie verliebt bin. Ich bin in sie verliebt. "Oh Mist," jammerte sie laut. "Dies wird nicht passieren," ermahnte sie sich, während sie ins Haus zurückging. "Jarrod..." Hörte sie Lindsey's flehende Stimme. "Was ist jetzt los?" Murmelte Tressa als sie ins Wohnzimmer zurückging. Lindsey's Gesichtsausdruck war drollig. "Tressa, Liebling." Ihre Mutter kam bedächtig auf sie zu. "Vielleicht solltest du eure Taschen aus dem Wagen holen." "Okay." Erwiderte Tressa schulterzuckend. "Ich werde Lindsey's Taschen einfach zu Jarrod rüberbringen." "Nun ja..." Ihre Mutter hielt inne. "Lindsey wird hier übernachten." "Du wirst es lieben," platze Lindsey heraus. "In Jarrod's Haus ist wirklich kein Platz, da seine Eltern dort übernachten," erklärte Grace. "Kein Problem." Tressa zuckte mit ihren Schultern und verstand immer noch nicht was vor sich ging. "Ich werde ihre Sachen ins Gästezimmer bringen." "Nein, Liebes." Stoppte sie ihre Mutter. "Deine Schwester und Matt sind in ihrem alten Zimmer." "Okay," sagte Tressa gedehnt, die die Situation immer noch nicht erfasste. "Sie kann das andere Gästezimmer, mein altes Zimmer, nehmen. Ich werde mich hier unten auf das Sofa legen." "Nun..." begann ihre Mutter wieder. "Nun was, Mutter?" Wollte Tressa mit hochgezogener Augenbraue wissen. "Die Jungs schlafen hier unten." Erklärte sie, und zeigte zu Tressa's Neffen. "Aber du solltest Lindsey's Sachen in dein altes Zimmer bringen," fuhr ihre Mutter fort. "Mom?" Fragte Tressa vorsichtig. "Wo schlafe ich?" "In deinem alten Zimmer," sagte ihre Mutter fröhlich. "Ähm, schläft dort nicht Lindsey?" Erkundigte sie sich und verzog ihre Lippen, als ihr ein Licht aufging. "Aber ja, Liebes." Bestätigte ihre Mutter mit einem unschuldigen Lächeln. "Und hat dieser Raum immer noch das gleiche schmale Doppelbett?" Fuhr Tressa fort. "Ja, Liebling," erwiderte ihre Mutter mit der gleichen Unschuld. "Bist du verrückt?" Fragte Tressa schließlich. "Nein, Liebling." Bemerkte Grace lächelnd. "Jetzt hol eure Sachen. Es ist schon spät." "Mutter, ich werde mit Lindsey nicht im selben Bett schlafen," stellte Tressa ruhig, jedoch entschlossen fest. "Schatz, ich sehe das Problem nicht," ermahnte sie ihre Mutter. "Ihr Zwei habt jahrelang in diesem Bett geschlafen. Mit Sicherheit wirst du die paar Nächte überleben." "Sie ist meine Ex-Freundin," betonte Tressa. "Das weiss ich." Konterte ihre Mutter. "Jetzt hol das Gepäck." "Wir hatten in diesem Bett für gewöhnlich Sex miteinander," erklärte Tressa um sie zu schockieren. "Ich werde so tun, als ob ich das nicht gehört habe." Grinste Grace. "Hol die Taschen, oder du wirst morgen am Kindertisch sitzen." "In Ordnung," stöhnte Tressa und stampfte hinaus. "Das war's schon?" Warf Lindsey ein. "Ich werde mich nicht an den Kindertisch setzen," brummte Tressa und ging zur Haustür hinaus. Tressa holte ihre Taschen und brachte sie in ihr altes Schlafzimmer hinauf. Sie warf ihren Mantel auf einen Stuhl und ging wieder die Treppe hinunter. Sie sagten sich alle gute Nacht und gingen. Lindsey saß mit verschränkten Armen einfach auf dem Sofa und blickte mit funkelnden Augen zu Tressa. "Komm schon. Die Jungs müssen schlafen," sagte Tressa schließlich. "Ich wusste, dass sie was vorhatten," murmelt Lindsey und ließ sich von Tressa hoch helfen. "Danke für das, was du auch immer zu meinem Dad gesagt hast." "Kein Problem." Sagte Tressa schulterzuckend und reichte Lindsey die Krücken. Lindsey bemühte sich krampfhaft die Treppe hinaufzukommen. Schließlich schlang Tressa ihre Arme um die kleinere Frau, nahm die Krücken in eine Hand und warf die Blonde über ihre Schulter. "Du hast zugenommen," beschwerte sich Tressa während sie Lindsey die Treppe hinauftrug. Lindsey quiekte und klatschte sie während des ganzen Weges.
Kapitel 6 Sobald sie das Schlafzimmer erreicht hatten, stieß Tressa die Tür auf und warf die Krücken hinein. Dann ging sie in den Raum, drehte sich herum und schloss die Tür. "Mir wird schwindlig," beklagte sich Lindsey. "Du bist auf diese Art auf die Welt gekommen," konterte Tressa während sie zum Bett ging. Tressa legte Lindsey, besorgt ihr Bein nicht zu verletzen, behutsam auf das Bett. Diese Anstrengung endete damit, dass Tressa direkt auf Lindsey lag. "Es wird nicht so übel werden," gab Tressa von sich und kämpfte gegen das unerwartete Verlangen, dass sich in ihrem Körper breit machte. "Doch, das wird es," erwiderte Lindsey mit tiefer Stimme, wobei ihre grünen Augen in dem gedämpften Licht funkelten. "Es wird fein sein," beruhigte sie Tressa als ihre Brustwarzen plötzlich hart wurden, und Lindsey mit ihren Fingern durch Tressa's schwarzes Haar fuhr. "Es gibt da ein kleines Problem," sagte Lindsey liebevoll. "Was für ein Problem?" Fragte Tressa während sich ihr Körper unbewusst dichter an die Frau unter sich presste. "Das," sagte Lindsey während sie nach oben griff und Tressa küsste. Tressa's Augen schlossen sich, als sich ihre Lippen trafen und ihr Herz hämmerte als Lindsey's Zunge mit ihrer Unterlippe spielte. Tressa öffnete ihre Lippen und begrüßte Lindsey's Zunge mit ihrer eigenen. Während sie gegenseitig die Wärme ihrer Münder erkundeten pressten sich ihre Körper zusammen und ihre Leidenschaft entflammte als der Kuss intensiver wurde. Sie trennten sich und starrten sich gegenseitig in die Augen. "Das ist das Problem," sagte Lindsey lächelnd während sie mit ihren Fingern über Tressa's Wange fuhr. "Oh das," erwiderte Tressa heiser, "Ich glaube nicht, dass dies ein Problem sein wird." "Warum?" Ermutigte sie Lindsey. "Darum," antwortete Tressa mit erotischer Stimme während sie Lindsey's wartende Lippen wieder gefangennahm. Wieder vertiefte sich der Kuss schnell, als ihre Körper miteinander verschmolzen. Ihre Zungen tanzten miteinander während sie sich gegenseitig die Bluse aufknöpften. Sie trennten sich kurz um ihre Blusen abzulegen. "Sollen wir dies tun?" "Nein," erwiderte Tressa während ihre Finger einen federleichten Pfad an Lindsey's Hals entlangfuhren. "Willst du aufhören?" Keuchte Lindsey als sich ihr Körper von Tressa's erfahrenen Berührungen aufbäumte. "Nein," entgegnete Tressa und bedeckte mit ihrer Hand Lindsey's Brust. "Gut," stöhnte Lindsey als sich ihre Brustwarze aufrichtete. Tressa lächelte, als sie vorsichtig ihren Körper zwischen Lindsey's Schenkeln platzierte. "Ist es so okay?" Fragte sie, als sie anfing an Lindsey's Brustwarze, durch den Spitzen-BH, den sie noch trug, zu saugen. "Ja," stöhnte Lindsey und glitt mit ihren Händen an Tressa's Rücken hinunter. Tressa presste ihren Körper härter gegen den der kleineren Frau, während ihr BH geöffnet wurde. Das Gefühl von Lindsey's erregenden Handflächen auf ihrer Brust, ließ sie den BH der Blonden öffnen. Sie zog den Stoff beiseite, begann mit ihrer Zunge in kreisenden Bewegungen über die rosanen Brustwarzen zu fahren und stieß mit ihrer Hüfte als Lindsey anfing ihre Brustwarzen zu reizen. Tressa schob sich nach vorne, als sich zwei Hände an ihrem Körper hinabbewegten und ihren Hintern umfassten. Gierig saugte sie an Lindsey's Brustwarze während sie sie mit ihren Zähnen und ihrer Zunge reizte. Lindsey wand sich unter ihr, während sie sich verschob um an ihrer anderen Brust zu naschen. Tressa fuhr fort sie zu reizen und zu lecken, bevor sie zur anderen Brustwarze wechselte und dann wieder zurück. Tressa's Nässe vermehrte sich als Lindsey den Reißverschluss ihrer Jeans öffnete. Das Gefühl wie Lindsey's Hände ihren Schlüpfer hinterschoben machte sie wild. "Ich brauch dich," flüsterte sie gegen die nackte Haut der Blonden. Lindsey fing an ihren Kitzler zu reizen als Tressa's Hüften heftig rotierten. Lindsey reizte sie weiter, während sie versuchte Tressa's Schlüpfer weiter hinunter zu ziehen. "Tressa," keuchte sie. Tressa hielt ihre Bewegungen und sah ängstlich und besorgt, dass es zu viel war und zu schnell ging, auf. "Liebling, ich möchte wirklich, dass wir uns auf der Stelle nackt ausziehen." "Okay," bemerkte Tressa lächelnd während sie sich aufsetzte und ihren BH von sich schleuderte. "Ich brauch Hilfe," bekannte Lindsey und reizte weiter Tressa's empfindlichen Knoten. "Oh," keuchte Tressa, "dann musst du für einen Augenblick damit aufhören." Woraufhin Lindsey schmollend ihre Finger von Tressa's Nässe zurückzog. Tressa stand auf und zog sich aus, und wimmernd sah sie zu wie Lindsey ihre Finger ableckte. Schließlich von ihrer Kleidung befreit krabbelte sie aufs Bett zurück und zog behutsam ihre Geliebte aus. Sie ließ sich sehr viel Zeit und kostete jede enthüllte Körperpartie. Letztendlich schob sie sanft die Unterwäsche an den festen Schenkeln ihrer Geliebten hinunter und zog sie vorsichtig über das Gipsbein. "Du bist so wunderschön." Schrie Tressa beinahe, als sie Lindsey nackt vor sich liegen sah. Bei diesem Kommentar errötete Lindsey und Tressa begann sich einen Pfad an den Beinen der Blonden entlang zu küssen. Vorsichtig legte sie sich zwischen zitternde Schenkel und legte Lindsey's Beine über ihre Schultern. Der Moschusduft erfüllte ihre Sinne, und in diesem Augenblick musste sie diese Frau schmecken. Sie brauchte dies mehr als die Luft zum Atmen und blies sanft durch die blonden Locken. Dann tauchte ihre Zunge hinein und leckte die geschwollenen Schamlippen. Lindsey war so nass, dass Tressa alles davon trinken wollte. Sie leckte und reizte ihre Geliebte während diese sich gegen ihren Mund presste. Sie hielt Lindsey fest als sie mit ihrer Zunge in Lindsey's Zentrum tauchte und stieß sie vor und zurück während ihr Daumen in kreisenden Bewegungen über den Kitzler ihrer Geliebten rieb. Als sie fühlte, dass Lindsey's Schenkel anfingen zu zittern zog sie sich zurück. Lindsey wimmerte und stöhnte, als Tressa anfing ihren Kitzler zu saugen, und ihn reizte, so wie sie es schon bei ihrer Brustwarze gemacht hatte. Verspielt drückte sie zwei Finger gegen das warme Zentrum und als sie fühlte, dass Lindsey nahe am Höhepunkt war drang sie in sie ein. Hinein und herausstoßend, nahm Tressa sie zuerst behutsam und steigerte in einem stetigen Rhythmus langsam die Intensität. Lindsey begrub ihr Gesicht in einem Kissen, um während ihres Höhepunktes ihre Schreie zu dämpfen. Tressa hielt sie fest während sie auf der Welle von Leidenschaft mitritt. Behutsam zog sie ihre Finger heraus und begann Lindsey auf's neue zu kosten. "Nein, hör auf," keuchte Lindsey. Tressa sah hinauf und wurde von den funkelnden grünen Augen hypnotisiert, während Lindsey's Gesicht von Leidenschaft und Liebe überspült war. "Tressa, ich muss dich berühren." Schüchtern lächelnd nickte Tressa. Sie schob sich das Bett hinauf und während sie sich am Kopfteil festhielt senkte sie sich auf den Mund ihrer Geliebten. Sie zitterte als Lindsey's Mund sie beglückte und ihre Nässe trank. Dann saugte ihre Geliebte an ihrem Kitzler und drang in sie ein. Tressa biss sich auf ihre Lippe um die Töne ihrer Begierde zu dämpfen und schlug beinahe ihren Kopf gegen Wand als der Orgasmus sie durchfuhr. Sich fest am Kopfteil festhaltend erlaubte sie Lindsey sie weiter zu beglücken. Worauf der zweite Orgasmus nicht lange auf sich warten ließ. Sobald sie wieder Luft bekam und sich bewegen konnte, half sie Lindsey unter die Decken und kroch neben sie. Sie schlangen ihre Arme umeinander und fingen gleich wieder an, sich zu küssen und zu berühren. Eiligst suchten die Hände nach der Nässe der Anderen und sie rieben gegeneinander während sich ihre Hände auf ihr Zentrum legten. Sie kamen gemeinsam zum Höhepunkt und erstickten ihre Schreie in einem sinnlichen Kuss. Am nächsten Morgen wachten sie engumschlungen auf. Sie waren sich einig, das Geschehene der letzten Nacht nicht zu hoch zu bewerten. Außerdem waren sie einer Meinung, ihren Familienangehörigen nichts zu sagen, damit ihre Hoffnungen nicht geschürt wurden. Sobald sie wieder zu Hause waren wollten sie ihre neuerwachten Gefühle zueinander erforschen. Das Thanksgiving-Essen stellte sich als schwierig heraus, da sie zwar das Essen genossen, jedoch die verborgenen Berührungen noch mehr. Schließlich stahlen sie sich davon, als alle das Fußballspiel ansahen, und fingen mit ihrer Erforschung an.
~~~ ENDE ~~~
Wie die Geschichte mit Tressa und Lindsey weitergeht könnt Ihr in »I'll Be Home for Christmas« lesen. Kommentare können an: yomavis@email.com geschickt
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