Bild

Copyrighthinweis der Autorin:
Dies ist eine reine Fanfiktion Story. XENA und GABRIELLE wie auch die untergeordneten Charaktere sind fiktiv und von MCA/Universal urheberechtlich geschützt. Sie werden hier ohne die Absicht eines materiellen Gewinnes verwendet oder um urheberechtliche Ansprüche zu verletzen. Der Rest der Story gehört mir.

WARNUNG:
Diese Fanfiktion enthält eine ausführliche sexuelle Beziehung zwischen zwei Erwachsenen gleichen Geschlechts, und einige Szenen bildlich dargestellter Gewalt. Falls Ihr unter 18 Jahre alt seid oder diese Art von Darstellung nicht lesen wollt, dann tut es nicht. Ansonsten genießt es...Ich hoffe es doch.

Spoiler-Warnung:
Diese Story spielt während der 5. Staffel, nach dem Besuch der Stadt Spamona, Xena ist noch nicht schwanger und Gabrielle hat auch kein eigenes Pferd.

 

»Mein Dank geht an Ink Warrior, für ihre Hilfe bei der Korrekturlesung
und der generellen Tolerierung meiner fixen Idee.«

   

Button Home Neues Überfiction Forum Cover Gästebuch

 

Another Second Chance

by BardBlue

 

Kapitel 1

Als sie die Stadt Spamona verließen, sagten Xena und Gabrielle ihren Freunden auf Wiedersehen. Sie hatten sich seit fast einem Monat dort aufgehalten um darauf zu warten, dass die kalten Winterwinde sich drehten und der Frühling begann. Während ihres Aufenthaltes waren die Zwei ungewöhnlich ruhig und in sich gekehrt gewesen. Gabrielle saß schweigend in ihrem Raum und schrieb oder machte, wenn das Wetter es zuließ, lange Spaziergänge, wobei sie über ihr letztes Abenteuer nachdachte, und Xena half pausenlos ihrer Freundin Talia ihre Stadt in Ordnung zu bringen, zumindest sah es Xena's so.

Das einzige Mal in der beide lächelten war, als sie die aufkeimende Beziehung zwischen Amarice und Arman beobachteten. Es war offensichtlich, dass die Zwei zusammenfinden würden. Ihre nach Außen gezeigte verbale und sogar körperliche genseitige Wechselwirkung war nur der Anfang einer tieferen Anziehungskraft die sie füreinander empfanden. Sogar Joxer fand eine junge Frau die von ihm hingerissen war, als er zeitweise im örtlichen Gasthof als Koch aushalf in dem sie als Bedienung arbeitete. Es war ein heimlicher Segen, weil dies Joxer's Vernarrtheit für Gabrielle von ihr ablenkte, und sie fähig war mit Xena zu gehen ohne das Gespräch mit ihm haben zu müssen.

Nun als sie wieder in Richtung Amphipolis und dem Amazonenterritorium auf der Strasse waren, befanden sich, Xena die Kriegerprinzessin und Gabrielle die Königin der Amazonen, in einem unbehaglichen Schweigen. Xena war sich dieses Schweigens sehr gewahr als sie Argo den Pfad entlang führte, während Gabrielle hinter ihr herlief.

Sie will noch nicht mal neben mir gehen, so dass wir reden könnten wenn wir es wollten, dachte Xena. Sie blickte hinter sich und sah wie Gabrielle ihre Füße betrachtete als sie über den teilweise schlammigen, unebenen Pfad schritten. Gabrielle schaute auf, fing Xena's Augen und lächelte sie kurz an. Ich glaube nicht, dass sie böse mit mir ist, wir hatten uns nicht gestritten. Es ist einfach, weil wir wirklich noch nicht über alles was in Rom geschehen ist gesprochen haben. Götter was haben wir durchgemacht! Xena sah wieder zurück um zu sehen wie ihre blonde Freundin ihre Augenbrauen zusammenzog, offensichtlich war sie in ihren Gedanken verloren. Schau sie an, dachte die Kriegerin. Sie hat sich so sehr verändert. Sie ist nun keine lebhafte, kleine Geschichtenerzählerin mehr, nicht mehr das geschwätzige Mädchen. Sie ist eine bildschöne Frau, eine wahre Königin in ihrer Anmut und Handlung. Aber sie scheint so Traurig zu sein. Nun, wer würde das nicht, nach allem was ihr wiederfahren ist? Götter, ich habe sie in soviel hineingezogen. Sie starb für mich!

Xena hatte diese Gedanken schon vorher, während ihres Aufenthaltes in Spamona. Die dunkelhaarige Schönheit war besorgt um ihre Freundin die sich so zurückgezogen hatte. Um bei Xena zu bleiben hatte sie ihre Weltanschauung geändert. Sie jetzt beim Kämpfen zu sehen war eine Augenweide. Beweglich wie eine Katze, sprang sie furchtlos in die Schlacht und sie verteidigte Xena, wenn diese schutzlos war. Woher hatte sie diese Kriegerfähigkeiten? Xena wusste, dass Gabrielle mit ihr, als auch mit ihren Amazonenschwestern trainierte, aber großer Zeus, sie in Aktion zu sehen...ließ Xena's Herz vor Stolz in die Höhe springen. Sie brauchte nicht länger Angst um sie zu haben wenn Ärger aufzog, aber sie musste Angst für die haben welche wählten sie anzugreifen. Und Xena wusste nicht wie sie um Gabrielle's offensichtliche Sinnesänderung wegen ihres Kampfstils fühlen sollte. Obwohl Gabrielle noch immer nur das tat was notwendig war, schien es so, als ob sie weniger Gnade für ihre Gegner zeigte als in der Vergangenheit. Die Veränderung ihrer Waffen sagte alles. Die Dolche welche sie in ihren Stiefeln trug wurden mit präziser Genauigkeit angewendet.

Diese Veränderungen hatten Xena geholfen, sie zu einem bedeutenden Wendepunkt in ihrer Denkweise zu bringen. Sie fragte sich, warum die Götter sie vom Tod wieder zu einem gemeinsamen Leben zurückgebracht hatten. Ihre einzige Schlussfolgerung war, das sie füreinander bestimmt waren und nicht nur als Reisegefährtinnen. Xena ging tief in sich um Antworten auf die Frage, Was nun? zu bekommen. Das einzige was sie mit Sicherheit wusste, war, dass es ihr Wunsch war, Gabrielle glücklich zu machen und sie mit ihr mehr als nur eine Freundschaft haben wollte. Als sie ihre Möglichkeiten betrachtete, hatte sie einen Plan entworfen, den sie nun auf ihrem Weg in die Tat umsetzte. Sie wollte Gabrielle ohne Frage glücklich machen! Sie liebte sie mehr als ihr eigenes Leben. Nach allem was sie durchgemacht hatten, von den Engeln zu den Dämonen und zurück, nicht zu vergessen die Kreuzigung, nahm ihre Vision gestalt an. Xena gelobte, dass diese Abenteuer enden würden.

Die Götter haben uns für eine weiteres zweites Leben zurückgeschickt. Sie hatten uns schon vorher ein zweites Leben gegeben, aber wir waren zu blind um es zu sehen. Dieses mal sehe ich es. Ihren Gedanken zustimmend nickte Xena mit ihrem Kopf und ihr langes schwarzes Haar bewegte sich auf und ab bei dieser Geste, während sie ihre Reise fortsetzten. Ich möchte mich niederlassen. Ich möchte ein Zuhause haben. Ich möchte ein Zuhause für Gabrielle schaffen. Ich möchte mit diesen ruhelosen, lebensgefährlichen Reisen, die wir unternommen haben, aufhören. Ich möchte glücklich sein und damit ich glücklich sein kann muss Gabrielle Frieden bekommen. Dies redete sie sich zumindest ein. Diese Gedanken nagten schon eine ganze Zeit an ihr und verstärkten sich jedes Mal, wenn Gabrielle ihretwegen in Gefahr kam oder verletzt wurde. Xena fühlte, dass die Götter wollten, dass sie sich niederließen und ihr Leben genossen. Dieses zweite Leben war der Lohn für die Schmerzen die sie erlitten hatten. Sie hatten beide so viel zu geben. Sie konnten es bestimmt weiterhin an die Welt weitergeben, während sie ihr eigens, gemeinsames Leben führten.

Xena führte Gabrielle zu ihrem besonderen Ort. Sie hatte diesen Ort für einen regnerischen Tag aufgehoben und dieser Tag war gekommen. Während der frühen Tage ihrer Veränderung zum Guten, hatte Xena ein schönes Tal...auf legale Weise...erworben. Es war das perfekte Plätzchen. In kurzer Entfernung nach Poteidaia, Amphipolis und den Amazonen, dieses Tal würde ihr Zuhause werden. Die Pläne für ihr Traumheim wurden alle durch einen Baumeister aufgestellt der ihr einen Gefallen schuldete. Er hatte die Pläne schon seit über einem Jahr fertig und wartete auf eine Nachricht von Xena um zu beginnen. Bald, dachte Xena. Sie wollte für Gabrielle schon seit langer Zeit einen besonderen Ort. Nun wusste sie, dass es nicht nur für Gabrielle war, sondern für sie beide.

Sie waren eine halbe Tagesreise von diesem besonderen Ort entfernt, als der Sturm aufkam. Gabrielle hasste es zu reisen, wenn es nass war. Sie war Xena selbstgefällig auf diese neueste Reise gefolgt. Wohin? Es interessierte sie nicht einmal. Alles was sie wusste war, dass sie mit ihrer Freundin wieder unterwegs war und hoffte, dass die Vertrautheit dessen, wieder zurückbringen würde was sie vermisste.

Nur was, vermisste sie? Gabrielle suchte seit ihrer Auferstehung nach Antworten. So viel hatte sich für sie und auch Xena verändert. Da war es kein Wunder, dass die Dinge nicht so waren wie vorher. Sie wusste, dass ihre ungewöhnliche Schweigsamkeit Xena belastete, aber sie wusste nicht was sie sagen sollte. Sie fühlte das wichtige Entscheidungen zu treffen waren, aber sie war sich nicht sicher welche.

Auch sie stellte sich Fragen über ihr zweites Leben, und fühlte dass die Götter wollten das sie etwas vollendeten was sie beim ersten Mal nicht beendet hatten. Es muss ihnen wichtig sein, aber es wäre sicher einfacher, wenn sie uns einfach sagen würden was sie von uns wollten, dachte Gabrielle als sie ihr kurzgeschnittenes Haar von ihren Augen schob. Ein kalter Frühlingsregen hatte begonnen und das Wasser fing an wie Tränen an ihrem Gesicht hinunter zu tröpfeln. Alles was ich weiß ist, dass welchen Pfad ich auch wähle, er wird mit Xena sein, aber wir müssen etwas verändern, ich für meinen Teil kann die Tragödien die uns zugestoßen sind nicht mehr ertragen. Das ist es, dachte Gabrielle. Ich kann so nicht weitermachen. Ich bin geistig und körperlich aufgebraucht. Ich brauche Zeit zum Heilen. Ich muss zu mir selber finden. Verdammt, ich möchte glücklich sein. Ist das selbstsüchtig, nach allem was wir durchmachen mussten und versucht haben zu tun? Sie wischte den Regen von ihrem Gesicht und stöhnte schwer als der Pfad anfing sich in eine dicke schmutzige Masse zu verwandeln, die an ihren Stiefeln zog.

Xena führte an sie nun eine Steigung, in einen Abschnitt mit stark bewaldeten Hügeln hoch, wo Gabrielle vorher noch nie gewesen war. Alles was sie wusste war, dass dieser Weg sie von der nächsten bekannten Stadt und Unterschlupf wegführte. Sie wunderte sich, als Xena plötzlich mit erhobenem Kopf und wachsamen Augen starr stehen blieb. Als Gabrielle versuchte herauszufinden was die Aufmerksamkeit der Kriegerin erregt hatte, beobachtete sie ein schnelles Schnippen des neuen Chakram's, wie es sich in zwei Teile aufsplitterte und sowohl in den Wald als auch über den Pfad flog. Bevor sie sich versah, kam Xena triumphierend mit zwei schönen Fasanen ohne Köpfe, die an den Füssen in ihrer linken Hand baumelten, zu Argo zurück. Mit der rechten Hand steckte sie das Chakram an ihren Gürtel zurück. Xena, deren Stimmung sich mit den kürzlich getroffenen Entscheidungen gehoben hatte, lächelte ein blendet weißes, strahlendes Grinsen, welches Gabrielle's Herz, bei der Erinnerung als sie zum ersten Mal dieses Lächeln vor mehreren Jahren gesehen hatte, flattern ließ.

"Abendessen, Gabs." Kicherte Xena als sie die Füße der Fasane mit einem Lederriemen zusammenband und sie über Argo's Sattel warf.

Gabrielle grinste leicht über den seit langem nicht mehr gebrauchten Kosenamen Xena's für sie. "Xena, wohin gehen wir?" Fragte sie über das Geräusch des Regens hinweg, der schnell zu einem Platzregen wurde. "Mir ist kalt, lass uns bitte in die nächste Stadt gehen und dort für die Nacht ein Zimmer nehmen?"

Xena zuckte bei den Worten zusammen. Es waren die Ersten, die Gabrielle fast den ganzen Tag über gesprochen hatte. "Gabrielle, vertrau mir, es ist nicht mehr weit und wir werden einen trockenen Platz haben. Es ist nur kein Gasthof." Sie lächelte zu Gabrielle und berührte ihre Wange mit ihren Fingerspitzen. Bei dem Anblick vor ihr schlug ihr Herz schneller. Sogar nass und schmutzig hatte sie eine besondere Ausstrahlung.

"Ich vertraue dir Xena, ich bin nur...ich bin einfach müde. Und mir ist kalt. Wie weit ist es noch?" Das Bedürfnis in ihrer Stimme war offensichtlich. Gabrielle hoffte, dass es nicht so klang als würde sie jammern. Sie hatte den kurzen Kontakt genossen. Seit kurzem gab es so kleine Wechselwirkungen zwischen ihnen. Der Funke den sie bei der Berührung von Xena's Fingern fühlte, sagte ihr, dass die Verbindung noch da war. Xena nahm Argo's Zügel und begann wieder den steilen Hang hinaufzuklettern.

"Sieh auf den Bergrücken da vorne," rief Xena und deutete mit der Hand die Argo's Zügel hielt in die Richtung, während sie mit der anderen die regennassen Büsche zurückschob die den Pfad versperrten. Der Pfad war nicht viel mehr als ein Wildwechsel an welchem auf der einen Seite der Berg anstieg und auf der anderen Seite ein steiler felsiger Abgrund zu einem mittelgroßen Fluss hinabführte. "Siehst du den Stein, der an der großen Eiche lehnt?" Xena hatte einen erwartungsvollen Gesichtsausdruck. Es sagte Gabrielle, dass die Kriegerin etwas vorhatte.

Was hat sie vor? Dachte Gabrielle.

In diesem Augenblick schnaubte Argo und sprang nach vorne wobei sie die Kriegerprinzessin, die ihre Zügel hielt, mit sich zog. Gabrielle erschrak bei der plötzlichen Bewegung, sie sah die kleine Ansammlung von Geröll nicht, als die Bergseite hinter ihr durch das Gewicht des geschmolzenen Schnees und dem Regen anfing wegzurutschen. Als sie von Argo zurückwich, glitt ihr Fuß in die rutschende Geröllmasse die nun eine Eigendynamik entwickelt hatte.

"Xena!" Konnte Gabrielle noch schreien, bevor sie fühlte wie ihre Füße unter ihr weggezogen wurden und bemerkte wie sie auf ihrem Rücken über den Rand des Pfades rutschte. Sie griff hektisch nach den vorbeirasenden Büschen, konnte aber keinen Halt finden. Sie stürzte mit samt dem Dreck und Schutt der sich von dem Berg gelöst hatte hinunter.

"Gabrielle!" Xena wirbelte auf einem Knie herum, auf das sie bei Argo's plötzlichen Ruck gefallen war. Sie überblickte schnell die Situation. Argo hatte den drohenden Felsrutsch gespürt und hatte sie in Sicherheit gezogen, aber Xena beobachtete erschrocken wie ihre geliebte Freundin den Hang hinunterstürzte. Sicherlich würde sie nicht überleben, wenn sie den ganzen Weg bis zum Fluss hinabstürzen würde! Aber zum Glück schob sich das Geröll in die Richtung verkeilter Bäume und Gabrielle's Körper rutschte mit dem Geröll weiter, bis ihr Rücken gegen einen der Bäume gepresst wurde. Das war alles, was sie davor schützte in den mit Felsen gespickten Fluss zu stürzen.

"Götter!" Rief Xena aus, als sie schnell über den Rand von dem Abhang sprang und durch den Schutt zu der bewegungslosen Gabrielle stolperte. Bei Gabrielle angekommen, hob Xena ihren Kopf von dem Dreck hoch und hielt ihn in ihren Armen.

"Gabrielle?" Rief Xena als sie mit dem fortgesetzten Regen den Schmutz von dem Gesicht der verletzten Frau wusch. "Gabrielle, sprich mit mir!" Flehte Xena mit Tränen in ihren Augen. Sie begann die Verletzungen ihrer Freundin abzuschätzen. Da gab es offensichtlich einen Schlag mit einer Schnittwunde im oberen Bereich der Stirn. Ein Klumpen bildete sich, als das Blut mit dem schmutzigen Regenwasser davonlief. Wahrscheinlich hat sie auf dem Weg nach unten ein Fels getroffen. Xena verzog ihr Gesicht während sie mit Erleichterung bemerkte das Gabrielle normal atmete und einen kräftigen Herzschlag hatte.

"Verdammt," murmelte die Kriegerin als sie Gabrielle aus dem schlüpfrigen Geröll zurück und auf den Pfad zog, wo sie einen besseren Blick auf sie werfen konnte. Warum musste das geschehen, wo wir so nahe waren? Warum hab ich nicht einfach auf sie gehört und bin in das Gasthaus gegangen? Warum muss immer sie die Hauptlast meiner Entscheidungen tragen? Xena war stocksauer auf sich und die Welt, als ihre erfahrenen Hände über den Körper der jungen Frau wanderten, um die vermuteten Schnitte und Prellungen zu finden, aber es gab keine bedeutenden Verletzungen bis sie an Gabrielle's rechten Knöchel kam. Könnte gebrochen sein, zweifellos verstaucht, dachte die nasse und schmutzige Kriegerin als sie Gabrielle in ihre Arme nahm und auf Argo's Rücken hob. Sie schwang sich auf den Sattel, zog die bewusstlose Frau in ihre Arme, und wiegte sie wie ein Baby. Sie zog ihren schweren Umhang über sie beide und brachte Gabrielle's Gesicht nah zu ihrem. "Wir sind gleich da, Gab. Ich werde dich gleich im Warmen und Trockenen haben, und dann werde ich mich um deine Verletzungen kümmern. Halte durch, meine Liebe." Sie gab Gabrielle genau unterhalb ihrer Verletzung, einen zärtlichen Kuss auf die Stirn und trieb Argo an.

Gabrielle bekam mehrere Dinge mit. Ihr Kopf schmerzte wie Hades, ihr Fuß schmerzte genauso wie ihr Kopf, es war immer noch am Regnen, und sie war in Xena's Armen und hörte wie diese etwas zu Argo sagte. "Nur noch ein Stückchen weiter."

"Ohhh...auuu," murmelte Gabrielle und versuchte ihre Hand zu ihrem Kopf zu heben.

"Mach dir keine Sorgen meine Liebe, ich habe dich und wir sind da! Lass mich dich ins Warme und Trockene bringen." Xena sprang von Argo und zog Gabrielle mit ihr. Als Gabrielle wieder bewusstlos wurde klammerte sie sich verzweifelt an die Worte meine Liebe.

 

Linie

Kapitel 2

"Xena? Aahh, auuutsch!" Gabrielle befand sich wie versprochen im Warmen und Trockenen als sie zum zweitenmal aus ihrer Bewusstlosigkeit erwachte und führte ihre Hand zu einer sehr großen Beule auf ihrer Stirn. Sie lag in einer gemütlichen Höhle, die mit Fackeln ausgeleuchtet war, auf einem ziemlich staubigen, aber luxuriösen Fell. Bär, dachte sie, als sie angestrengt durch die Schmerzen ihren Kopf drehte. Sie sah wie Xena, mit ihren letzten Vorräten und Argo's Sattel, durch den Höhleneingang kam. Die Armmuskeln der großen Frau spannten sich bei der Last an und sie atmete schwer aus als sie die Sachen in den hinteren Teil der Höhle legte. Die gebräunte Schönheit ging zum Feuer zurück, um ein weiteres Stück Holz aufzulegen, drehte die Fasane auf ihrem Spieß und schob ihr nasses, langes Haar über ihre Schulter zurück als sie sich über das Essen beugte. Der Duft, der von den Vögeln kam, ließ Gabrielle das Wasser im Mund zusammenlaufen und ihren Magen knurren. Nun, zumindest arbeiten die Dinge noch richtig, dachte Gabrielle.

Die Kriegerin war durchnässt und zitterte. Gänsehaut bildete sich auf ihrer Haut als sie vom Feuer aufstand, um ihre vollgesogene Lederrüstung auszuziehen und trocknete ihr Haar mit einem Handtuch. Sie erwärmte ihren nackten Körper neben der Hitze des Feuers. Ihren Schmerz vergessend beobachtete Gabrielle sie. Der Anblick ihrer Kriegerin ohne Kleidung hatte ihr schon immer den Atem genommen und diesmal war es nicht anders. Xena's scharfes Gehör fing die schnelle Aufnahme von Atem und wir der Blitz war sie an Gabrielle's Seite. Während sie sich hinkniete zog sie ihr trockenes Hemd an, das dem Arbeitshemd eines Mannes sehr ähnlich war und ihr bis zur Mitte der Schenkel ging. Xena hatte es in Spamona erstanden. Gabrielle dachte, dass Xena darin entzückend aussah, die hellblaue Farbe passte perfekt zu Xena's strahlenden Saphiraugen.

"Hey, Gab. Wie fühlst du dich?" Sagte sie, während sie sich neben der niedergestreckten Bardin hinkniete und eine Hand auf ihre Stirn legte.

"Ich bin Okay, denke ich. Mein Kopf tut mir weh. Hab ich noch andere Verletzungen?" Fragte Gabrielle in die erleichterten blauen Augen der Kriegerin blickend.

Die Tatsache, dass Gabrielle nach Xena's Meinung über ihren Gesundheitszustand fragte, bezeugte die wohlbekannten Fähigkeiten Xena's als Heilerin. Sie hatte es sich selbst beigebracht und während ihres Lebens viele Techniken gelernt und konnte schnell jede medizinische Situation bewerten.

Xena beruhigte sie. "Ich denke du hast Glück gehabt. Dein Knöchel ist verstaucht, vielleicht gebrochen. Ich kann dir das morgen bei Tageslicht sagen, wenn ich die Möglichkeit bekomme etwas von dem Dreck von uns zu waschen. Im Augenblick habe ich ihn wegen der Schwellung mit einem Zugpverband umwickelt. Ich habe die Wunde an deinem Kopf mit drei Stichen genäht und auch einen Verband angelegt. Ich bin sicher das der Fels an den du geschlagen bist, okay ist. Wie ist dein Sehvermögen?" Xena bewegte zwei Finger vor Gabrielle's smaragdgrünen Augen. "Ich war so beunruhigt als ich sah wie du über den Rand gerutscht bist," fuhr Xena fort. "Gabrielle, ich sah wieder mein Leben an mir vorüberziehen. In Zukunft warn mich bitte, bevor du am Bergspringen teilnimmst!"

Gabrielle lächelte über den zurückgewonnenen Humor ihrer Freundin und war durch die unverhehlte Sorge in ihrer Stimme gerührt. Dies war mehr wie in alten Zeiten. Was hatte sich verändert? Xena schien plötzlich eine große Last von den Schultern gefallen zu sein. Aber sie war zu müde den neuen Verlauf der Dinge zu betrachten, und sagte Xena, dass sie nicht plante an weiteren Bergsprüngen teilzunehmen und das ihr Sehvermögen extrem gut war, während sie an den zwei Fingern vorbei in das bildschöne Gesicht der Frau die sie liebte blickte. Beide Frauen starrten sich für einen Augenblick an und teilten die tiefe Liebe die sie füreinander fühlten, bevor sich Xena räusperte und aufstand um das Essen fertig zu machen.

Xena schaffte es einen Kräutertee und ein gutes Stückchen Fasan in Gabrielle zu bekommen, bevor die junge Frau wieder einschlief. Die Beiden wussten plötzlich, dass alles gut sein würde. Nicht nur Gabrielle's Verletzungen, sondern alles. Es hatte sich etwas verändert. Sie hatten es beide gefühlt als Xena das Feuer für die Nacht schürte, ein Fell über beide zog und sich für die wohlverdiente Nachtruhe, schützend um Gabrielle wickelte.

Mit dem Morgenlicht erwachte Gabrielle mit mehreren Bedürfnissen. Ihr erster Gedanke war, dass sie sich erleichtern musste, dann das Bedürfnis nach Essen, was immer in ihren Gedanken war, und dann war da das Bedürfnis, die warme Umarmung dieser Kriegerin weiter zu fühlen, diese hatte ihre Arme liebevoll um sie geschlungen, als sie erstaunlich für diese Tageszeit weiterschlummerte. Als Gabrielle sich bewegte, fühlte sie die Prellungen, die sie sich am Abend zuvor geholt hatte und einen scharfen Schmerz in ihrem Knöchel, aber es war nicht so schlimm wie sie erwartet hatte. Sie legte ihre Hand auf ihren Kopf, entfernte den Verband und war überrascht, dass der größte Teil der Schwellungen zurückgegangen war. Sie befühlte die hervorstehenden Stiche die Xena da gemacht hatte.

"Wie geht es dir heute morgen, Kleines?" Fragte Xena hinter ihr, ihr weicher Atem berührte Gabrielle's Wange und sandte ein Zittern ihre Wirbelsäule hinunter.

Da war es wieder, ein anderer Kosename.

Nun, ich beklage mich nicht! Dachte Gabrielle, als sie sich zu der Frau die sie hielt umdrehte.

"Ich fühle mich gut...okay...den Umständen entsprechend," antwortete Gabrielle und versuchte nicht daran zu denken, dass durch ihre Nachthemden, ihre Brüste gegen Xena's drückten. "Ich habe noch nicht mal mehr Kopfschmerzen," sagte sie und lächelte Xena an, die bei dem Kontakt leicht errötete, aber sie zog sich nicht zurück.

"Danke Xena, dass du mir gestern Abend geholfen hast. Ich weiß wie schwer es gewesen sein muss mich hierauf zu bringen und alles herzuschaffen so wie du es getan hast. Du bist wirklich erstaunlich," sagte sie als sie als ihre Hand hob um das Haar zurückzuschieben, das vor Xena's Gesicht gefallen war. Xena schloss ihre Augen bei der zarten Berührung und seufzte tief.

"Ich bin froh, dass du dich besser fühlst, Gabrielle. Es war vor allem mein Fehler," sagte Xena, drehte ihren Kopf weg und stand vom Fell auf.

"Nein Xena, sag so was nicht. Ich meine es ernst." Sagte Gabrielle bestimmt. Sie wollte die Stimmung nicht dadurch verderben, dass sich Xena die Schuld zuschob. Also entschied sie sich, ihr die Gedanken mit einer wichtigen Bitte zu nehmen. "Schau, ich muss mich wirklich erleichtern. Ich bin dabei zu explodieren. Hilfst du mir aufzustehen?" Gabrielle hielt ihre Hand zu Xena hoch, welche sich beugte und die junge Frau mühelos in eine stehende Position hochhob.

"Oh Mann! Mir ist schwindlig," stöhnte Gabrielle und griff nach Xena's Schultern um sich festzuhalten.

"Mach langsam, Gabrielle. Lass erst deinen Kopf klar werden," sagte Xena und stützte die schwindlige Blonde in ihren Armen. "Wie geht's dir jetzt?" Fragte sie, als Gabrielle ihre Augen öffnete und mehrmals blinzelte.

"Nun ist es in Ordnung. Oh Mann, ich denke ich bin zu schnell aufgestanden!" Keuchte Gabrielle während Xena sie weiter hielt.

"Du hast eine Menge auszuheilen und das ist das EINZIGE wo du heute hingehst. Ich bin deine persönliche Dienerin, und werde alles für dich machen. Du wirst versuchen nichts zu tun. Verstanden?" Xena's Aussage war so bestimmend, das es keine Wiederrede gab.

Gabrielle sagte zustimmend nickend. "Keine Einwände von mir."

"Das ist ja mal was ganz neues," stichelte Xena.

"In Ordnung, das hab ich verdient," lächelte Gabrielle. Sie erlaubte Xena sie hochzuheben und vor den Höhleneingang zu tragen.

"Ich habe direkt um die Ecke an der Seite der Höhle eine Grube für uns ausgehoben, aber jetzt, wirst du dir helfen lassen dahin und wieder zurückzukommen. Ich will nicht, dass du mit dem Knöchel zu früh gehst. Es sieht nicht so aus, als ob er gebrochen ist, aber du hast ihn dir schlimm verstaucht." Xena zeigte ihr einen, für die Privatsphäre hinter ein paar Büschen verborgenen, perfekt positionierten Baumstamm mit einer kleinen Grube darunter.

Götter, wann hatte sie das gemacht? Dachte Gabrielle als sie einen Ast an dem Baumstamm ergriff und sich hochzog.

"Sag mir wenn du fertig bist, dann werden wir etwas Frühstücken, und danach bring ich dich zu dem See wo wir uns waschen können." Rief Xena von der Höhle.

Sie hat sogar besonders weiche Blätter hergelegt, mit denen ich mich reinigen kann! Wie fürsorglich! Es war erstaunlich wie viel diese kleinen Dinge Gabrielle bedeuteten. Sie versuchte sich auszurechnen wann Xena die Zeit dazu gefunden hatte dies zu tun, und stellte sich vor wie Xena im Regen und beim Schein der Fackel arbeitete. Wahrscheinlich hat sie das, dachte die Bardin als sie ihre Verrichtung beendete und sich nach oben zog.

"Autsch!" Schrie sie unabsichtlich. Sie hatte zuviel Gewicht auf ihren verletzten Knöchel gebracht, verlor die Balance und fiel in Xena, die augenblicklich an ihrer Seite erschien.

"Ich sagte dir, dass du mich rufen sollst. Ich meinte das ernst, Gabrielle. Lass mich dir helfen!" Xena schnappte sie aufwärts in ihre Arme und rauschte mit ihr in die Höhle zurück. "Frühstück ist serviert, My Lady." Grinste Xena als sie Gabrielle liebevoll auf ihrem Fell absetzte. "Ich hoffe du hast nichts gegen Fasaneneintopf." Gabrielle nahm die Schüssel mit Eintopf die ihr angeboten wurde und aß dankbar.

"Mmm, das ist wirklich gut, Xena!" Rief Gabrielle überrascht.

"Ich bin nicht sicher, ob ich deinen überraschten Tonfall mag, aber danke für das Kompliment." Grinste Xena und blickte Gabrielle mit hochgezogener Augenbraue an.

"Oh, Xena. Du weißt wie ich das meine," begann Gabrielle. Sie genoss den verspielten Scherz den sie kürzlich erneuert hatten. Es entspannte sie und brachte sie dazu wieder über ihre Zukunft nachzudenken, anstatt darüber zu grübeln was geschehen war.

Eine Tasse Kräutertee und ein Apfel mit Käse beendete Gabrielle's Frühstück. Sie streckte sich und gähnte während sie beobachtete wie Xena aufräumte. Ich liebe diese Frau, dachte Gabrielle. Das tue ich, ich liebe sie wirklich. Sie ist so besonders für mich. Ich möchte für immer mit ihr zusammen sein.

Gabrielle fragte sich was Xena wohl sagen würde, wenn sie wüsste was sie in diesem Augenblick dachte. Xena blickte von den Tassen auf die sie gerade reinigte und sagte. "Einen Dinar für deine Gedanken, meine Freundin."

"Xena ich..." Verdammt warum war es so schwer für sie, ihr ihre wahren Gefühle zu zeigen? Vor was hatte sie Angst? "Xena, du hast schwer gearbeitet um mich hierher zu bringen. Ist dies ein besonderer Ort..."

"Du hast noch nicht mal die Hälfte davon gesehen." Sagte Xena begeistert sie mitten im Satz unterbrechend. "Komm schon, ich will dir den See zeigen." Xena warf die Satteltasche mit ihren Badesachen und ein Handtuch über ihre Schulter. Ohne ein Wort zu sagen hob sie Gabrielle in ihre Arme und trug sie aus der Höhle.

Gabrielle fand sich in einem strahlenden Frühjahrsmorgen wieder der noch frisch vom Regen in der Nacht war. Die Sonne hatte allerdings die Luft vom kalten Abend vorher schon beträchtlich erwärmt. Xena begann in Richtung eines felsigen Pfades zu gehen, der sie von der Seite der Höhle, die sie bereits besucht hatte, nach unten führte. Die Amazonenkönigin hörte den Ton von fallendem Wasser. Eine Menge Wasser.

"Ich höre einen Wasserfall, Xena." Rief Gabrielle aus. Gerade als sie es sagte, erklomm Xena eine Anhöhe und Gabrielle sah das Tal das sich vor ihnen ausbreitete.

Ein Wasserfall stürzte von den Klippen in einen großen See der sich am Kopf des Tales befand. Ein Fluss führte schlängelnd aus dem See, der das Tal in zwei Hälften teilte, bevor er im felsigen Kamm am anderen Ende verschwand. Das muss der Fluss sein in den ich fast gestürzt bin, dachte Gabrielle. Das Paar stand für einen Augenblick schweigend da und nahm die Herrlichkeit des Morgens von diesem besonderen Ort in sich auf. Das Gras grünte bereits und ein Fülle farbenprächtiger Frühlingsblumen hatten begonnen ihre Farben zu zeigen. Gabrielle konnte etwas sehen, dass wie ein angelegter Obstgarten aussah, er lag an einer Seite des Tales neben einer kleinen Lichtung und sie erspähte Argo die friedlich auf dem süßen Wiesengras weidete und sehr zufrieden aussah.

"Götter Xena, ist das schön! Sieh den Krokus und die Narzissen! Es ist solange her, dass ich die Möglichkeit hatte Blumen zu pflücken. Ist das ein Apfelobstgarten? Ich liebe es!" Keuchte Gabrielle in aller Aufrichtigkeit. "Bringst du mich bitte hinunter um es zu sehen?" Fragte sie die Kriegerin, die sie noch immer in ihren Armen hielt.

Xena lächelte über die Erregung ihrer Freundin. Irgendwie hatte sie gewusst, dass dieser Ort den Effekt auf sie haben würde und der Frühling war die perfekte Zeit um ihn ihr vorzustellen. "Nein, noch nicht, meine Liebe. Erst gehen wir uns waschen, und dann ruhst du dich aus. Du wirst deine Führung bald bekommen, ich verspreche es." Versicherte ihr Xena als sie weiter zu den Wasserfällen ging. Gabrielle sah ein paar kleinere Wasserfälle, die wesentlich näher an der Höhle lagen als der Hauptwasserfall. Diese kleineren Wasserfälle bildeten auf einer felsigen Hochebene über dem Tal einen See der nicht weit von der Höhle entfernt lag.

"Wie praktisch," gurrte Gabrielle als Xena sie auf einen Fels absetzte der ihr erlaubte ihre Füße in den See zu setzen.

"Nur das Beste für dich, Gabrielle." Sagte Xena mit einem intensiven Blick, der sich in das Herz der Blonden brannte. "Komm lass uns den Schmutz von dir runter kriegen."

Innerhalb von Sekunden hatte Xena sie beide ausgezogen und in den See gebracht, wobei sie Gabrielle vorsichtig auf einen Fuß absetzte. Xena seifte zärtlich das Haar der Bardin ein und beseitigte gründlich den Schmutz und das Blut von der vergangenen Nacht. Als sie Gabrielle unter einen sprudelnden Wasserstrahl von dem kleinen Wasserfall duckte, bemerkte sie. "Mit deinem kurzen Haar ist das viel einfacher. Ich mag es. Es steht dir wirklich gut."

"Mmmm, ich liebe es, wenn du mein Haar wäschst, es ist so lange her." Schnurrte Gabrielle. Sie stand mit ihrem Rücken zu Xena als diese ihren Rücken und ihre Beine einseifte. Es fühlte sich so gut an wieder berührt zu werden. Dies ist, was ich vermisst habe, dachte Gabrielle. Ich weiß nun was wir in unserem nächsten Lebensabschnitt verändern müssen.

"Es ist zu lang gewesen, Gabrielle. Es wird nicht wieder geschehen." Sagte Xena mit einer Leidenschaft in ihrer Stimme, die nicht überhört werden konnte. Xena schluckte heftig und beendete ihre Arbeit ohne ihre Selbstkontrolle zu verlieren. Sie wollte auch mehr, und es würde zur rechten Zeit geschehen. Es war ein Teil ihres Planes.

Gabrielle seufzte als Xena ihre Aufmerksamkeit ihrer eigenen Reinigung zukehrte. Sie zog sich aus dem Wasser zu dem felsigen Rand, wo sie sich sonnen und vorgeben konnte zu schlummern, während sie die Schönheit vor ihr beim Baden beobachtete. Sie liebte es, Xena bei fast allem was sie machte zu beobachten, aber sie musste zugeben, das es ihr Lieblings-Voyeursport war ihr beim Baden zuzusehen. Sie akzeptierte dieses Vergnügen ohne sich Gedanken darüber zu machen und fand nichts Falsches daran. Ihre Zeit mit den Amazonen hatte sie gelehrt, dass Liebe zwischen Frauen nicht nur möglich, sondern auch sehr mächtig und schön war. Sie bewunderte die Schönheit und Stärke mehrerer Amazonen und fühlte sich zu einigen sogar hingezogen, inklusive Ephiny, von der sie wusste, dass sie einen bedeutenden Effekt auf sie hatte, aber das Herz der Königin hatte schon immer dieser stolzen Kriegerin, die vor ihr stand, gehört.

Xena wusch sich vom Kopf bis zu den Zehen, kratzte sich den Schmutz von ihrem Körper und verarbeitete die Seife zu einem dicken Schaum. Sie ging zu dem Wasserfall der in den See brauste. Gabrielle hätte schwören können, dass die Kriegerin eine Show abzog, die bronzenen Muskeln spannten sich an, als sie beobachtete wie die Seife abfloss und eine glatte, leuchtende Haut zurückließ. Gabrielle bewunderte Xena's perfekten Körper, ihre festen, vollen Brüste, ihre kräftigen Schenkel und bemerkte das Xena auch einige neue Prellungen von der vergangenen Nacht hatte. Sie muss durch den Hades gegangen sein um mich aus dem Geröll heraus zu diesem Ort zu bringen. Dachte Gabrielle gerührt.

"Genießt du den Anblick?" Xena grinste als sie Gabrielle dabei erwischte wie sie sie ungeniert anstarrte und nicht schlummerte wie sie vorgegeben hatte.

Gabrielle keuchte als sie eine Antwort herauswürgte. "Ich habe deine Prellungen bemerkt, Xena, bist du in Ordnung?" Nun, zumindest war es die halbe Wahrheit, dachte Gabrielle als sie vor Verlegenheit rot wurde.

Xena lächelte über die Farbe der Bardin und sagte. "Ich hatte viel schlimmere als diese und du weißt das. Komm, das Wasser ist noch ein bisschen kalt, lass uns abtrocknen und dich ins Bett zurückbringen." Sie kletterte an den Felsen hoch und schnappte sich das Handtuch um das zu trockenen was die Sonne nicht geschafft hatte. Gabrielle zog ihr Nachthemd an während sie beobachtete wie sich Xena abtrocknete und auch ihr Hemd anzog. "Ich werde mich um dein Haar kümmern wenn wir in der Höhle sind, okay?" Xena klang bei ihrem Ersuchen beinahe wie ein Kind.

Zurück in der Höhle trank Gabrielle eine Tasse von dem Heiltee. Das Bad hatte gut getan und sie fühlte sich erfrischt, aber sie hatte auch vom Kopf bis zu den Zehen Schmerzen und war sehr müde. Sie gähnte und seufzte zufrieden als sie sich gegen Xena lehnte. Die Kriegerin bürstete ihr das Haar und strich es von ihrem Gesicht weg. "Ich möchte dir für alles danken, Xena." Gabrielle versuchte mehr zu sagen aber Xena unterbrach sie.

"Gab, seit über einem Jahr habe ich darauf gewartet dich hierher zu bringen, und immer wenn ich dachte wir würden die Möglichkeit bekommen, kam uns der Ärger von jemanden in die Quere. Nun ist unsere Zeit gekommen und morgen früh werde ich dich nehmen und meinen Traum zeigen und dir sagen was in meinem Herzen ist. Aber jetzt möchte ich, dass du ausruhst. Dies ist ein Tag der Ruhe für uns beide. Morgen wird ein sehr spezieller Tag sein und ich will, dass du dafür bereit bist." Xena konnte ihr kaum in die Augen sehen, als sich Gabrielle durch die Emotionen in ihrer Stimme zu ihr umdrehte.

Gabrielle blickte die Kriegerin für einen Augenblick an und beobachtete wie die Frau sich umdrehte um ihr eigenes Haar zu pflegen. Sie fragte sich ob sie die Geheimnisse von morgen herauspressen sollte, aber sie entschied sich weise dagegen. Die Dinge liefen bereits gut. Dann merkte sie plötzlich wie erschöpft sie war, sie stellte ihren Tee hinunter und kuschelte sich in das Fell.

"Xena hast du etwas in meinen Tee getan?" Fragte sie, aber sie war eingeschlafen, bevor sie die Antwort hören konnte.

Xena lächelte ihre schlafenden Freundin an und zog eine Decke über sie. "Schlaf gut meine Liebe, morgen ist der Anfang unseres restlichen Lebens."

 

Linie

Kapitel 3

Am folgenden Morgen erwachte Gabrielle in einer leeren Höhle. Sie blickte sich um und sah, dass eine handgefertigte Krücke an der Wand neben ihr lehnte. Gabrielle kämpfte sich auf ihre Füße und war erleichtert festzustellen wie gut sie sich fühlte. Ich muss den Rest des gestrigen Tages und die ganze Nacht geschlafen haben. Xena hat mir was in den Tee getan! Aber ich fühle mich besser. Gestand sich Gabrielle ein, während sie die Krücke ausprobierte. Sie humpelte recht anmutig zu der Latrinegrube und erledigte ihre Bedürfnisse. Sie kam gerade aus den Büschen als Xena auf sie zukam. Die Kriegerin war seltsamerweise mit einem blauen, schenkellangen Seidenkleid bekleidet, das Gabrielle vorher noch nie gesehen hatte. Es überraschte sie, da Xena immer ihr Leder vorzog, aber es gefiel ihr, da Xena darin wirklich schön aussah.

"Guten Morgen, Schlafmütze!" Begrüßte sie Xena. "Komm zieh dich an und sieh was dich erwartet." Xena führte sie in die Höhle zurück, wo sie ein Seidenkleid für sich selber vorfand, es war weiß mit grünen Fäden in einem Blumenmuster durchwoben.

"Xena, es ist schön, ich liebe es. Wo..." Ergoss sich Gabrielle.

"Mach dir darüber keine Gedanken, ich habe mehr mit dir zu teilen. Komm schon." Xena führte Gabrielle langsam zu dem Pfad der zum Tal hinunterführte. Zärtlich nahm sie Gabrielle mit samt der Krücke in ihre Arme und machte daran sie sicher bergab zu tragen.

"Sei vorsichtig, Xena, es ist steil." Warnte Gabrielle.

"Mach dir keine Sorgen, ich bin diesen Pfad schon oft gegangen. Ich glaube es ist mein Lieblingsweg." Bevor Gabrielle fragen konnte, fing Xena an zu erzählen. "Während des ersten Jahres nach meiner Dunkelheit, traf ich auf der Strasse auf einen verletzten, alten Mann. Er war schlimm von Banditen zusammengeschlagen worden. Aber ich habe mich um sie gekümmert, bevor sie ihn töten konnten. Ich half und pflegte ihn. Eine Zeitlang dachte ich, es würde ihm besser gehen. Ich vertraute ihm. Er war eine gute, freundliche Seele. Ich redete stundenlang mit ihm und erzählte ihm meine Geschichte. Er war ein sehr weiser Mann, er verurteilte mich nicht. Er erzählte mir, dass ich einen sehr schwierigen Pfad gewählt hätte und das er mit großen und kleinen Felsen überstreut sein würde, aber mit meiner Stärke und Willenskraft würde ich meine Ziele erreichen. Zu dieser Zeit wusste ich nicht einmal was meine Ziele waren, aber er schien es zu wissen. Er schien auch zu wissen, dass er starb. Eine Verletzung hatte innere Blutungen ausgelöst und in einer Nacht rief er mich und gab mir die Besitzurkunde für dieses Tal. Er sagte mir, ich solle es als Bezahlung für meine Freundlichkeit annehmen. Er hatte keine Familie der er es hinterlassen konnte und wünschte, dass ich es haben sollte. Er sagte mir, dass er es sich als ein Heim für eine besondere Familie vorstellte und wusste, dass ich diejenige sein würde dies zu vollbringen. Für ihn schien alles so richtig zu sein. Nachdem er mir gesagt hatte wie man hierher kommt, starb er in dieser Nacht, Gabrielle. Er starb in meinen Armen mit einem Segen für mich auf seinen Lippen. Danach verbrachte ich einige Zeit hier, bevor ich auf dich traf. Wenn du bei den Amazonen warst, war ich einige Male hier gewesen." Xena beendete ihre Geschichte als sie das Ende des Abstiegs erreicht hatten.

Bei ihrer Erinnerung trübten sich Xena's Augen, klärten sich aber plötzlich mit einem Lächeln. "Unser Tal, meine Königin." Xena machte mit ihrem Arm eine ausschweifende Bewegung über das Tal vor ihr und Gabrielle keuchte vor Vergnügen als sie die Schönheit des Grüns und der Blumen in sich aufnahm.

"Wir sind genau zur rechten Zeit da. Schau." Stellte Xena fest, während sie Gabrielle liebevoll auf ihre Füße stellte und zu den großen Wasserfällen zeigte. Gabrielle beobachtete ehrfürchtig wie die Sonne den Bergrücken der Schlucht erklomm und direkt über den Wasserfällen leuchtete. Das Ergebnis waren eine Vielzahl von regenbogenfarbenen Prismen die durch die Gischt des Wassers funkelten. Überall wo die Frauen hinblickten waren Kaskaden von brillanten Farben. Genauso schnell wie es angefangen hatte war es vorbei als die Sonne ihre Position veränderte.

"Oh, Xena, ich glaube nicht, dass ich jemals so etwas prachtvolles gesehen habe. Danke, dass du das mit mir teilst." Sagte Gabrielle und nahm Xena's Hand in ihre.

"Komm Frühstücken." Xena zog an Gabrielle die auf ihren Krücken hinüber zu einer Decke humpelte, die übersäht mit Frühstücksköstlichkeiten war. Da gab es frisch gegrillte Forelle, gebackene Zimtäpfel, Nussbrot, und Gabrielle konnte es nicht glauben, Honig.

"Xena, wo hast du das alles herbekommen? Nussbrot und Honig? Wie hast du das vor mir verbergen können?" Die Freude in der Stimme der jungen Königin war genauso zu hören wie auch ihr Hunger. Xena half ihr sich zu hinzusetzen und servierte ihr das Frühstück.

"Xena setz dich hin und iss mit mir. Das ist wunderbar. Es ist perfekt. Ein schönes Tal, eine herrliche Geschichte, und ein üppiges Frühstück!" Rief die hungrige Frau als sie eifrig die Speisen probierte.

"Eine schöne Blondine mit einem lieblichen Gesicht, und einem üppigen Appetit," murmelte die Kriegerin, von Ohr zu Ohr grinsend, vergnügt darüber, dass es die Bardin so sehr genoss.

"Was?" Fragte Gabrielle während sie eifrig ihr Essen fortsetzte.

"Nichts." Kicherte Xena und machte sich nun selbst über das Frühstück her.

Als die Frauen mit ihrem Essen fertig waren, fing Xena an die Sachen von der Decke zu räumen. Sie war plötzlich sehr still. Gabrielle wusste, dass Xena ihr etwas sehr ernstes mitteilen würde und hatte das Gefühl, zumindest hoffte sie das ihr Gefühl richtig war, zu wissen was es war. Als die Decke sauber war trat Xena vor Gabrielle, die ihr gesundes Bein vor sich angewinkelt und das Verletzte sicher nach hinten gelegt hatte. Die nervöse Kriegerin kniete sich auf einem Knie vor die neugierige Königin und blickte in ihre Augen.

Sich räuspernd fing Xena an. "Gabrielle, ich bin eine Meisterin in vielen Dingen gewesen, einschließlich der Ignoranz meiner wie auch deiner Gefühle. In unserem neuen, gemeinsamen Leben gelobe ich damit aufzuhören." Sie blickte für eine Ermutigung zu Gabrielle und als sie in den Augen ihrer Freundin nur Zustimmung sah, fuhr sie fort. "Ich möchte das wir von vorne anfangen. Ich wünschte wir hätten diesen Punkt vor einigen Monaten erreicht, aber nun ja, jetzt sind wir hier, und was geschehen ist, ist Vergangenheit." Gabrielle blieb still, sie wollte den Zauber des Augenblicks nicht brechen.

"Gabrielle, ich habe hart nach der Antwort für die Frage was kommt als Nächstes? für uns gesucht, und ich fühle, dass es da nur eine Sache für uns gibt, etwas was wir schon vor Monaten hätten tun sollen." Xena zögerte mit dem Wissen, dass die nächsten Worte ein großer Sprung sein würden. Sie holte tief Luft als Gabrielle ihre Hand ergriff und sie zärtlich drückte. Xena blickte in die leuchtenden, grünen Augen der Frau die sie liebte und wusste, dass sie nichts zu fürchten brauchte. Sie hatte das sichere Gefühl, dass die Gefühle die sie tief in ihrem Inneren für diese Frau hatte auf Gegenseitigkeit beruhten.

"Ich will alles richtig machen, aber ich bin mir nicht sicher wie ich es sagen soll. Gabrielle, bitte bleibe für den Rest meines neuen Lebens bei mir. Ich will deine Partnerin sein, deine Begleiterin, deine Freundin, deine Gemahlin, all diese Dinge, aber am meisten will ich meine Liebe mit dir teilen. Willst du Gabrielle, Königin der Amazonen, diese einfache Kriegerin in dein Herz aufnehmen und dich mit ihr vereinen?" Bei dieser abschließenden Frage beugte Xena ihren Kopf und streckte ihre Hände mit zusammengelegten Handgelenken, so als ob sie gefesselt waren, nach vorne, um sich Gabrielle auf dem demütigsten Weg wie möglich zu präsentieren.

Gabrielle war, durch die Flut von Emotionen die von dieser prachtvollen, vor ihr knienden Frau kamen, gerührt. Sie hatte gefühlt, dass dies die Kriegerin fragen wollte und sie war überglücklich das sie recht hatte. Sie zog sich selbst in eine kniende Position und legte ihre Hand unter Xena's Kinn. Sie zog das bildschöne Gesicht bis zu dem Punkt, wo sich ihre Augen treffen konnten und lächelte vor schierem Glück. Sie beugte sich zu ihrer Freundin und zog sie zu einem zärtlichen Kuss an sich. "Ja, meine Liebe, für immer," sagte sie einfach als sie sich von dem Kuss zurückzog und sah wie eine Träne aus Xena's Augenwinkel tröpfelte. Sie wischte sie mit ihrem Daumen von Xena's Wange und sagte. "Ich liebe dich. Das habe ich immer getan."

"Ich weiß, Gabrielle. Ich weiß nicht warum wir diesen Teil unseres Lebens solange ignorierten. Das geschieht niemals wieder." Sagte Xena als sie in die Tasche ihres Kleides griff und eine kleine hölzerne Schachtel herauszog. Leicht zitternd öffnete sie den Deckel und nahm eine goldene Kette mit einem glatt polierten, ovalen Lapisstein heraus. Bei näherer Betrachtung konnte Gabrielle sehen, daß dünne Golddrähte mit Smaragden besetzt den glänzenden blauen Stein umgaben. Xena beugte sich zu Gabrielle und legte die Kette um den Hals ihrer Geliebten. Der Stein fiel hinunter um sich in die weiche Höhlung von Gabrielle's Kehle zu schmiegen und sie nahm ihre Finger um ihn zu untersuchen.

"Dieses Geschenk vertritt meine Liebe welche ich dir bedingungslos übergebe. Halt es nah an deinem Herzen. Ich liebe dich, Gabrielle." Xena's Augen füllten sich als sie sich nach vorne beugte und die weiche Haut von Gabrielle's Hals dort küsste wo ihr Geschenk lag.

Gabrielle schloss ihre Augen und wölbte ihren Hals zurück, um ihrer Bewunderin mehr Raum zur Erforschung zu geben. Xena war keine die eine Gelegenheit ausließ und küsste sich langsam über den Halsansatz der jungen Königin bis sie sich eifrig einen Weg zu ihren Lippen vorarbeitete. Als ihre Lippen sich zum zweitenmal trafen war es nicht nur ein kurzer Kontakt. Die zwei Frauen zogen sich mit ihren Zungen erforschend und streichelnden Händen in eine erhitzte Umarmung die beide atemlos machte als sie sich trennten.

"Götter, Gabrielle, wo hast du so zu küssen gelernt?" Fragte Xena heiser.

"Ich habe viele Fähigkeiten, Kriegerin. Ich bin nicht umsonst die Königin der Amazonen, du verstehst." Gabrielle grinste, griff an ihren Nacken und zog sie zu sich, während sie sich zurück auf die Decke legte. Xena legte sich neben die Bardin auf ihre Seite und fuhr mit einer Hand von dem Bauch der Blonden bis zu den Brüsten der jungen Frau. Gabrielle zitterte und schloss ihre Augen während sie tief einatmete.

"Ich will dich, Xena. So lange wollte ich schon, dass du mich so berührst. Hör nicht auf!" Sie wölbte ihren Körper zu der Kriegerin deren umherstreifende Hände die seidene Robe teilten und sie zur Seite fallen ließ um Gabrielle's volle Brüste und den gut geformten Unterleib zu enthüllen.

"Mmmm." Murmelte Xena. "Ich bin nicht sicher wo ich anfangen soll."

"Mach keine Scherze," maulte Gabrielle, und zog Xena für einen weiteren herzzerreißenden Kuss zu sich. Sie fuhr mit ihrer Hand unter die blaue Robe, wanderte über Xena's linken Schenkel und streichelte die festen, runden Pobacken der schönen Kriegerin. Xena stöhnte und schüttelte ihre Robe ab. Als Xena ihren Körper gegen den der Bardin presste, genossen beide diesen ersten Haut auf Haut Kontakt.

Die zwei Frauen wechselten zwischen küssen und tasten, manchmal kombinierten sie beides, aber als Xena's Lippen an Gabrielle's Brüsten hinunterwanderten und zärtlich daran knabberte, wusste Gabrielle das sie verloren hatte. Sie wurde von einer Welle der Leidenschaft überrollt als sie sich Xena entgegenhob. Xena lächelte, nahm eine Brustwarze in ihren Mund und saugte daran, bevor sie sich der anderen zuwandte um es dort genauso zu tun.

"Oh, Xena," keuchte Gabrielle, "du machst das so gut."

Die Königin war auch ein fleißiges Mädchen, ihre Hände peinigten Xena's Brüste, bevor sie sich abwärts wandernd der erregten Leidenschaft der Kriegerin zuwandte. Sie fuhr mit ihren Fingerspitzen leicht über Xena's Unterleib, was ihre Geliebte dazu veranlasste scharf Luft zu holen, bevor sie weiter nach unten wanderte, die Schamlippen der dunkelhaarigen Frau teilte und die Innenseite eifrig erforschte. Sobald diese Grenze überquert war verlor Xena jede Selbstkontrolle. Sie konnte sich an Gabrielle's Schneller Atmung und dem kurzen Keuchen ausrechnen, wie stark ihr Verlangen war, also machte sie es den Händen Gabrielle's nach, stieß in die Nässe und begann sie rhythmisch zu streicheln. Die zwei küssten sich wieder leidenschaftlich und ihre Zungen versuchten es ihren Fingern gleichzutun.

Beide Frauen wölbten sich gegeneinander, während sich ihre Augen in der Hitze des Augenblicks schlossen. Xena hatte solch eine intensive Liebe und Leidenschaft nie kennengelernt oder gefühlt. Die kombinierten Gefühle nahmen sie zu neuen Höhen und sie stöhnte laut vor Ekstase, als ihre neue Geliebte ihre Finger tief in sie stieß, und Xena zitterte als in einem Meer von brillanten Farben ihr Orgasmus explodierte. Xena schrie Gabrielle's Namen mit solch einer Leidenschaft, dass Gabrielle's Herz vor Liebe zu dieser Frau schmolz. Mit einigen abschließenden Stößen von ihrer gipfelnden Freundin fand sich Gabrielle in einer Welle von Genuss, die ihr mit ihrer begrenzten sexuellen Erfahrung unbekannt war. Das Paar glitt durch die Nachbeben und sie stöhnten jeweils den Namen der anderen, bevor sie sich beruhigten um wieder zu Atem zu kommen.

Eine friedliche Stille umgab die Geliebten während sie sich gegenseitig in den Armen lagen. Sie blieben so für mehrere Augenblicke liegen, bevor Xena ihre Hand wegnahm und das Haar aus Gabrielle's Gesicht strich.

"Nun, ich muss sagen, dass war es wert darauf zu warten." Sie lächelte auf Gabrielle hinunter, deren leuchtende Erscheinung sie so schön aussehen ließen, dass Xena sie nur anbetungswürdig anstarren konnte.

"Überwältigend!" War alles was Gabrielle herausbrachte.

"Hab ich dich letztendlich sprachlos gekriegt," kicherte Xena. Sie fuhr mit einer Hand über den Arm der Bardin und fühlte die Wellen des Vergnügens die sie bei ihrer Freundin auslöste. "Ich bin nur neugierig was du von deinen Amazonen gelernt hast." Fuhr Xena fort. "Du scheinst gewusst zu haben was du gerade getan hast."

"Ich will mein Geheimnis nicht enthüllen, Kriegerin. Noch nicht." Antwortete Gabrielle mit glänzenden Augen.

"Oh ha, nun, wie du weißt habe ich Wege um dich zum Reden zu bringen." Drohte Xena.

Sich nach vorne lehnend saugte Xena wieder an der Brust ihrer Freundin und rollte die Brustwarze mit ihrer Zunge. Gabrielle holte tief Luft und fühlte wie ihr Herzschlag schneller wurde. Xena's Küsse bewegten sich diesmal tiefer und Gabrielle ermutigte sie indem sie ihre Hüfte hob und ihre Hände in die dunklen Locken ihrer Geliebten vergrub. Gabrielle's Beine spreizend, kniete die hungrige Kriegerin an ihrer Seite und senkte ihren Kopf zu Gabrielle's Zentrum.

Gabrielle hatte genug Zeit mit ihren Amazonen verbracht um zu wissen wie Frauen Liebe miteinander machten, aber bis zu diesem Augenblick konnte sie sich nur vorstellen wie es sich wirklich anfühlte. Ihr einsames onanieren und Vorstellungen von Xena's lieblichem Gesicht kamen bei Weitem nicht an das heran was sie fühlte, als Xena's Zunge ihre privatesten Regionen berührte.

"Unghhh, oh ja, Xena!" Keuchte Gabrielle vor Vergnügen als ihre Geliebte sich ihren Weg durch ihre unteren Regionen schmeckte und leckte. Gabrielle griff nach Xena's Körper und zog sie für einen besseren Zugang herum. Sie betrachtete das sehr schöne Hinterteil der knienden Kriegerprinzessin. Das feste Fleisch streichelnd fuhr sie mit ihrer Hand zwischen die Beine der Kriegerin. Xena bewegte sich leicht um Gabrielle's Ersuchen leichter zu machen ohne den genussvollen mündlichen Kontakt zu verlieren. Gabrielle begann eifrig eine visuelle und tastende Erforschung zwischen Xena's Beinen, und genoss die frei fließenden klebrigen Säfte die ihre Hände überzogen. Den harten Knoten des Vergnügens findend, konzentrierten sich ihre Anstrengungen jetzt dort und sie legte sich zurück um die köstlichen Empfindungen zu genießen, die sie von Xena's talentierter Zunge empfing.

Bald erreichten beide Frauen den Gipfel, wobei jede versuchte die andere zuerst zum ultimativen Vergnügen zu bringen. Die Geliebten kamen schließlich schreiend zusammen zum Höhepunkt und lagen sich danach gegenseitig in ihren Armen und hörten zu wie sich ihr rasender Herzschlag wieder normalisierte.

Gabrielle bemerkte, dass sie eingeschlafen sein musste als sie kurze Zeit später aufwachte und eine vollkommen wachsame, erotisch nackte Xena kniend über sich sah, die zum anderen Ende des Tales blickte. Ein lautes wiederhallendes Wiehern gab Gabrielle den Anhaltspunkt, dass Argo die Aufmerksamkeit der Kriegerin gefangen hatte, aber sie konnte die Empfindungen auf dem Gesicht der Frau nicht deuten.

"Was ist los, Xena?" Fragte Gabrielle, setzte sich neben ihre Geliebte und folgte der Richtung ihres Blickes.

"Argo hat einen Freund. Ich dachte es wäre an der Zeit für sie um Nachwuchs zu bekommen. Sie war neuerdings ein wenig launisch." Sagte Xena, während die Frauen beobachteten wie Argo mit ihren Hinterbeinen austrat und schnaubte. Die Beobachter sahen bald den Grund für das aufgeregte Verhalten, als ein prachtvoller grauer Hengst das Tal vom Flussausgang her betrat und der aufgeregten Stute eine Begrüßung zuwieherte.

"Wo kommt er her," fragte Gabrielle als das Paar da saß und beobachtete wie die Pferde stolz einen Paarungstanz aufführten.

"Ich habe einige Anzeichen von Wildpferden hier in der Gegend gesehen. Es gibt viele Stellen wo sie verhältnismäßig sicher in den Bergen sind. Ich habe diesen Hengst vorher noch nie gesehen. Was für ein großartiger Bursche er doch ist! Argo hat einen guten Geschmack." Kommentierte Xena während das Paar beobachtete wie Argo den Hengst mit Drehungen und Wendungen ihres Körpers reizte als er sich annäherte.

"Willst du sie besteigen lassen, Xena?" Fragte Gabrielle.

"Es ist nicht meine Entscheidung, Gabrielle. Argo hat mir gut gedient, und war mir eine gute Freundin. Vielleicht ist sie auch bereit sich niederzulassen. Nach allem was wir zusammen durchgemacht haben, werde ich ihr das einfache Vergnügen des Lebens nicht abschlagen. Wenn ein Fohlen dabei herauskommt werde ich glücklich sein. Es ist das mindeste was ich für sie tun kann." Es war nicht zu überhören welche Zuneigung Xena für die treue Stute hatte.

Gabrielle nickte zustimmend und die zwei beobachteten die recht erotischen Bewegungen der Pferde. Als der Hengst sich vorbereitete die Stute zu besteigen, knabberte er an ihrem Hals, Gabrielle fühlte wie ein Prickeln sie durchfuhr und legte ihren Arm um Xena's Taille. "Denkst du, dass es ihr weh tun wird?" Fragte sie in Ehrfurcht vor dem mächtigen Phallus der in Argo hineinstieß, welche ein durchdringendes Wiehern als Antwort von sich gab.

"Es gibt eine feine Linie zwischen Vergnügen und Schmerz, meine Liebe." Antwortete Xena bedeutungsvoll. "Ich hoffe, dass ich meine Erfahrungen auf diesem Gebiet, zu gegebener Zeit, mit dir Teilen kann," fügte sie hinzu und legten ihren Arm um die Blonde und betrachtete die rosa Brustwarzen an der Brust der jungen Frau die bei der Berührung hart wurden.

Die Kriegerin war überrascht als sie von der Bardin auf die Decke gedrückt wurde und diese sich rittlings auf ihren Bauch setzte. "Mmm, Gabrielle du machst Sachen," brummte sie als Gabrielle sich gegen den festen Bauch der Kriegerin rieb. Xena fuhr fort tief zu brummen als Gabrielle von Xena's Bauch zu ihren Schenkeln glitt und sich beugte um die starken, muskulösen Beinen zu spreizen. Sie ermutigte die leidenschaftliche Amazone mit ihren Händen und wölbte sich gegen Gabrielle's Zunge.

Götter, sie schmeckt besser als Honig, dachte Gabrielle als sie mit ihrer Zunge gierig in Xena's warme und feuchte Scheide glitt. Sie wurde kühner und stieß ihre Zunge in die Kriegerin, was diese veranlasste sich aufzubäumen und laut herauszuschreien. Xena ergriff Gabrielle's blondes Haar und keuchte ihr ermutigende Worte zu, während sich ihr Körper rhythmisch gegen die Zunge der Bardin bewegte. Gabrielle strich mit ihren Fingern über Xena's Kitzler und wechselte zu ihrer Zunge, als sie zuerst zwei, dann drei Finger in Xena's aufbäumenden Körper stieß. "Oh, Götter!" Schrie Xena.

Gabrielle lächelte über die Leidenschaft ihrer Kriegerin und staunte über ihren eigenen anscheinend angeboren Sinn genau zu Wissen was ihre Geliebte wollte und wie man es ihr gab. Meine Beobachtungen und das Lesen waren zweifellos keine verschwendete Zeit, dachte die Bardin als sie Argo's abschließendes lautes Wiehern durch das Tal hallen hörte. Xena bäumte sich noch einmal heftig auf und schrie in Ekstase, während sie die Decke unter sich ergriff. Gabrielle ging weiter mit ihr durch die Wogen bis sie liebevoll von Xena weggestoßen wurde, die keuchte, "genug, ich kann nicht mehr nehmen."

Das neue Liebespaar blieb für eine Woche in dem Tal, und erforschte zusammen die Gegend. Beide sonnten sich in dem vollkommenen Glück das sie fühlten und waren sich sicher, dass sie den richtigen Pfad für ihr neues Leben gewählt hatten. Nichts war ihnen jemals richtiger vorgekommen. Die Frauen tauschten eifrig ihre Pläne für den Bau eines Heimes, in der kleinen Lichtung von dem Tal aus, und Xena zeigte Gabrielle den Obstgarten und die Reben die bereits angepflanzt waren. Der Hengst besuchte das Tal noch mehrmals, bevor er wieder zurück in die Wildnis ging. Das neue Paar bewunderte die Stärke und Schönheit der Pferde als sie zusammen ihre Zeit genossen. Xena war sich sicher, dass im nächsten Frühjahr ein Fohlen auf die Welt kommen und das es eine Schönheit sein würde.

Schließlich kündigte Xena an, dass es Zeit war das Tal zu verlassen. Sie versicherte Gabrielle, dass der Traum von ihrem Heim beginnen konnte, sobald sie die Möglichkeit hatte eine Nachricht abzusenden und sie schon sehr bald in dieses Paradies zurückkehren würden. In der Zwischenzeit hatte Xena Pläne für ihre Vereinigung. Sie teilte mit Gabrielle ihren Wunsch, in einer privaten Zeremonie auf der Insel Lesbos zu heiraten. Sie kannte den perfekten Tempel wie auch den Strand wo sie die Flitterwochen zu verbringen konnten. Gabrielle stimmte bereitwillig zu und sie machten sich auf die Reise.

 

~~~ ENDE ~~~

 

Linie

Demnächst die Fortsetzung: »In The Company Of Warriors«

 

Button Home Neues Überfiction Forum Cover Gästebuch