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Lest bitte die allgemeinen Hinweise im Kapitel 1!

 

 

 

 

 

The Conqueror Serie

Tale One: Journey's End

Kapitel 2

   

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The Conqueror Serie

Tale One: Journey's End

by L.J. Maas

 

Kapitel 2: Erprobung neuer Gewässer

Noch bevor der schwere Vorhang vom Hauptfenster zurückgezogen wurde, fühlte ich die Gegenwart eines anderen Menschen, und obwohl meine Augen noch geschlossen waren, ließ mich die frühe Morgensonne zusammenzucken. Den Raum für meinen Vormittag herrichtend ging Sylla leise hin und her. Als meine persönliche Dienerin führte sie ihre Aufträge in verlässlichem Schweigen aus. Egal, ob ich die ganze Nacht geschlafen hatte, oder beim ersten Licht der Morgendämmerung auf dem Boden eingeschlafen war, Sylla weckte mich jeden Morgen bei Sonnenaufgang. Sehr oft war ich bereits wach und saß bereits, lange bevor sie meinen Raum betrat, an meinem Schreibtisch und arbeitete.

Gewöhnlich ließ Sylla die frühe Morgensonne herein und stellte als zusätzliche Beleuchtung noch einige Leuchter oder Kerzen auf. Dann sammelte sie meine Kleidung zusammen, die ich am Abend zuvor beim Ausziehen verstreut hatte, bereitete mein Bad vor, und brachte mir dann mein Frühstück. Daran änderte sich auch nichts, wenn ich auf Reisen war. Ihre Routine veränderte sich nie und ich weiß, wie dankbar sie war, das sich mein Benehmen über die Jahre gebessert hatte. Früher musste sie gewöhnlich recht herbe Beschimpfungen über sich ergehen lassen, doch an solchen Vormittagen wie diesem, wenn ich einen solchen Kater hatte, das ich sterben wollte, neigte ich dazu, zu dieser alten Xena zurückzukehren.

Das komische daran war, das Sylla nie widersprach, niemals tränenüberströmt den Raum verließ, und noch erstaunlicher war die Tatsache, das sie nicht ihre Sachen packte und weggegangen ist. Sie war keine meiner Sklaven, sondern eine Angestellte, was an sich schon seltsam genug war. Sie kam auf die Burg als ihr Vater, ein engagierter Soldat meiner Armee mit einem angemessenen Ruf auf dem Schlachtfeld, starb. Als mich Delia fragte ob das Mädchen für mich arbeiten könnte, tat ich das was ich damals, vor ungefähr zehn Jahren, immer tat. Ich zuckte mit finsterer Miene meine Schultern und tat so, als ob es mir egal wäre.

Nun ja, Delia war eine andere Geschichte. Sie fragte mich, weil sie die einzige war, die es sich erlauben konnte. Um ehrlich zu sein hätte ich mir zu dieser Zeit, bei der gleichen Frage von jedem anderen außer meiner Köchin, das Mädchen vor all meinen Männer genommen und ihr dann erlaubt für mich zu arbeiten. Warum? Ich vermute, hauptsächlich deswegen, weil ich es konnte.

Delia kommt in meinem Leben, dem was man eine Freundin nennt am nächsten. Sie war die Frau eines Hauptmanns, dem ich als einzigen vollkommen vertraute. Galien war mehr als ein Soldat... er war ein Mentor und Freund... wahrscheinlich die einzige Vaterfigur die ich jemals akzeptiert hatte. Als er auf dem Schlachtfeld in Gaul im Sterben lag, hielt ihn in meinen Armen, und mit dem Wissen so gut wie nichts für seine Rettung tun zu können, konnte ich nur zusehen wie er verblutete. Ich sagte ihm, das ich ihm jeden in meiner Macht liegenden Wunsch erfüllen würde. An diesem Tag ließ er mich versprechen, das für seine Frau immer gesorgt würde. Als ich von diesem Feldzug zurückkam zog Delia in die Burg ein.

Sie ist der einzige Mensch in ganz Griechenland, der mich nicht zu fürchten scheint. Sie widerspricht mir, schimpft mit mir, und da ich mich sehr oft wie ein verdorbenes Kind benehme, behandelt mich grundsätzlich auch so, und genau deswegen mag ich sie. Keine Arbeit in der Burg war ihr zu viel, und als sie anfing für mich zu kochen, packte ich den alten Koch an seine Ohren und warf ihn hinaus. Sie ist eine kulinarische Göttin und meine Tafelrunden im Palast von Korinth wurden im ganzen Reich beneidet.

Ich stützte mich auf meinen Ellbogen ab, und langsam meine Augen öffnend erkannte ich, das die Schmerzen in meinem Schädel dadurch noch schlimmer wurden. Einen Moment sah ich Sylla bei ihrer morgendlichen Routine zu. Ich sah auf die Sklavin in meinem Bett hinunter. Ihr Gesicht sah im Schlaf weniger angespannt aus, und ich musste ihr einfach mit meinen Fingerspitzen über ihre Lippen zu streichen. Sie riss ihre Augenlider auf und enthüllte erschrockene grüne Augen.

"Meine Gebieterin." Rief Gabrielle, als sie sich buchstäblich selbst aus dem Bett warf und eine kniende Position auf dem Boden einnahm.

Nun, das hatte ich eigentlich nicht im Sinn, doch ich konnte mich nur mit Mühe davon zurückhalten, über meine junge Sklavin zu lächeln. Sie war nackt, und das Sylla um sie herumlief schien ihr nichts auszumachen.

"Guten Morgen, Lord Eroberin." Begrüßte mich mein Dienstmädchen. "Die jungen Männer mit dem Wasser für dein Bad sind hier." Sylla's Augen wiesen auf Gabrielle's nackten Körper und ich war nicht sicher, ob die Bedenken meines Dienstmädchens, Gabrielle oder den jungen Männern aus der Küche galten.

Eine Empfindung durchströmte mich auf einmal und ich erkannte, das außer mir, niemand anderes Gabrielle nackt sehen sollte.

"Gabrielle, komm ins Bett zurück. Sylla glaubt, das du dir da unten eine Erkältung einfängst." Kicherte ich.

Die Decke für sie aufhaltend kam Gabrielle wieder ins Bett zurück, und ich nickte zu Sylla, welche mehrere junge Männer mit wassergefüllten Eimern für meine große Wanne hereinließ. Sie mussten mehrmals laufen, doch sie hielten alle ihre Augen gesenkt, bis auf einen Jugendlichen. Die Versuchung die Eroberin zu sehen und das noch im Bett muss zuviel für ihn gewesen sein, und so hob er seine Augen und starrte... doch nicht auf mich, auf meine Sklavin. Ich hatte eine Rückblende aus früheren Zeiten meines Lebens und konnte sehen, wie ich mich vom Bett erhob und den Jungen mit meinem Schwert ausweidete.

Stattdessen kam ein grollendes Knurren aus meiner Brust und ich sah aus dem Augenwinkel Gabrielle's Reaktion. Sie blickte hastig zu mir... ich bin mir sicher, dass sie sich fragte woher der Ton kam. Wenn ich wütend war konnte ich knurren wie ein Hund, und wenn ich erregt war schnurrte ich wie ein Panther. Im Augenblick klang es keinesfalls zufrieden oder verführerisch.

"Wenn du den heutigen Tag überleben willst, Junge, dann konzentrierst du Deine Augen jetzt besser auf etwas anderes." Fuhr ich ihn an.

Sylla erkannte das drohende Unheil und ging schnell dazwischen, bevor es eskalierte.

"Ihr Jungs geht alle wieder an eure Arbeit. Das ist genug Wasser... macht das ihr alle hier raus kommt." Scheuchte Sylla die Jungs aus dem Raum und die Hintertreppe hinunter.

Genau in dem Moment, als ich meinen Kopf auf das Kissen zurücklegte, klopfte jemand an die Haupttür im Vorzimmer.

"Bei Ares Eiern! Ist irgendjemandem klar, wann ich gestern Nacht ins Bett ging?" Brüllte ich, wodurch mein Kopf noch mehr hämmerte.

"Es ist dein Hauptmann, Lord Eroberin." Informierte mich Sylla.

"In Ordnung, schon gut." Ich signalisierte Sylla, Atrius hereinzulassen.

"Lord Eroberin." Sagte Atrius leise, was ihm, meinen Kopf betreffend, Punkte einbrachte. Jedoch er verlor sie wieder mit seinem vergnügten Blick, als er sah, das Gabrielle noch immer in meinem Bett lag.

"Atrius, aus welchem Grund störst du mich, noch bevor ich ein Bad nehmen konnte?"

"Vergib mir die frühe Stunde, Lord Eroberin, doch du hattest den Wunsch geäußert nach Korinth zurückzukehren, sobald die Schwierigkeiten hier beseitigt waren. Wäre heute früh genug?"

Ich dachte kurz darüber nach. Nun war ich darauf erpicht nach Hause zurückzukehren und fragte mich, ob das etwas mit der jungen Frau in meinem Bett zu tun hatte.

"Ja... heute ist fein, es sieht so aus, als ob wir das richtige Wetter dafür haben. Kann bis zum Vormittag alles reisefertig sein?"

"Jawohl, Lord Eroberin." Antwortete Atrius.

Mit einem Nicken meines Kopfes verabschiedete ich ihn und schob die Kissen zum Kopfende des Bettes hoch. Ich saß da und betrachtete Gabrielle, die dalag und ihre Hände über ihrem Bauch verschränkt hatte. Ich dachte daran, mich mit der hübschen Sklavin zu vergnügen, doch verwarf den Gedanken als mir klar wurde, dass in wenigen Kerzenlängen meine Armee für den Rückmarsch nach Korinth bereit sein würde.

"Es sieht ganz danach aus, als ob wir heute nach Hause gehen, Sylla. Ich befürchte, das Gabrielle für eine Reise nicht richtig gekleidet ist. Nimm sie mit zum Markt und kaufe ihr alles was nötig ist, bis wir wieder im Palast sind. Hast du etwas, was du ihr in der Zwischenzeit leihen kannst? Ich will nicht, das irgendeiner dieser Soldaten sie in ihrer Robe sieht."

"Ja, Lord Eroberin." Antwortete Sylla.

"Gabrielle, geh mit Sylla, und bei allen Göttern des Olymp, mach deinen Mund auf, oder sie wird dich letztendlich wie eine Hestianische-Jungfrau einkleiden."

Ich schenkte beiden ein anzügliches Lächeln, doch nur Sylla erwiderte es, während sie ihren Kopf über meine Manieren schüttelte. Gabrielle sah, durch die Ereignisse der letzten zwölf Kerzenlängen, ein wenig benommen und verwirrt aus. Bekleidet in der Robe von letzter Nacht folge sie Sylla. Und wie immer war ihr Gesichtsausdruck teilnahmslos und unlesbar. Ich fragte mich wann das Mädchen das letzte Mal gelächelt hatte.

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Als ich mich gebadet und für die Reise angezogen hatte, kam Sylla mit Gabrielle zurück und führte sie in den Raum wo mein Frühstück bereitstand. Mein Dienstmädchen stand, auf meine Aufmerksamkeit wartend da, während ich mit meinem Siegelring eine Mitteilung nach Korinth versiegelte. Aus irgendeinem Grund schien es mir wichtig zu sein, das im Palast die Räume, die gegenüber den meinigen lagen, für Gabrielles Ankunft bereit waren. Ich lachte über mich selber. Götter, man könnte denken ich würde meine Königin zum Palast bringen. Und auf eine seltsame Art hatte ich genau dieses Gefühl.

Wie gewöhnlich hatte Gabrielle mit gebeugtem Kopf eine kniende Position eingenommen und wartete geduldig. Als ich aufsah erkannte ich sie kaum wieder. Bekleidet sah ihre schmächtige Figur noch dünner aus und ich dachte, das wir sie zu allererst anständig füttern sollten.

"Sehr gut. Das hast du gut gemacht, Sylla."

"Danke, Lord Eroberin." Erwiderte mein Dienstmädchen leicht lächelnd.

Meine Komplimente waren selten, doch ich hatte gelernt, das egal ob es sich um den Einsatz eines Freien oder Sklaven handelte, die Resultate besser waren, wenn ich hin und wieder ein kleines Lob einwarf. Es lag nicht in meiner Natur Menschen mit Mitgefühl zu behandeln. Es leuchtete mir nicht ein warum, doch andererseits hatte ich bis vor Kurzem nie wirklich über mein Leben nachgedacht. Warum schienen mir Verdrossenheit und blinde Wut so natürliche Empfindungen zu sein? Wenn ich auf mein Leben zurückschaue, dann kann ich nur einen undurchdringlichen Nebel aus Dunkelheit sehen. An manchen Tagen frage ich mich, ob es ein Licht gibt, das Hell genug ist, solch eine Dunkelheit zu durchdringen. Solche Gedanken kommen mir zur gleichen Zeit, wenn ich mich frage, ob mein Versuch eine gütigere Herrscherin zu sein, eine Rolle spielen wird, wenn ich Hades begegne. Konnte irgendjemand eine Vergangenheit wie meine überwinden?

"Sylla, wir reisen bald ab, ich werde dir eine meiner Wachen schicken. Ich möchte das du mit dem Heiler Kuros in seinem Wagen fährst. Gabrielle wird mit mir reiten." Schloss ich, die junge Frau verabschiedend. Sylla bekam große Augen als ich erwähnte, mit wem meine Sklavin reiten würde, doch sie hielt ihre Zunge im Zaum und verließ den Raum.

Während der ganzen Zeit bewegte Gabrielle kaum einen Muskel.

"Hast du Hunger, Gabrielle?" Fragte ich.

"Ich brauche nicht viel, meine Gebieterin." Antwortete sie.

Alle ihre Antworten waren in jeder Weise bewusst zweideutig. Es war einer von den Wegen, um die Gunst seines Herren zu erhalten. Nun bezweifelte ich, das sie, ohne ein wenig Nachhilfe, nicht fähig war eine Frage direkt zu beantworten.

"Sieh mich an, Mädchen."

Gehorsam hob Gabrielle langsam ihren Kopf, doch ich konnte sehen, das sie Schwierigkeiten hatte, mir in die Augen zu sehen.

"Hast du Hunger?" Wiederholte ich meine Frage, wobei ich jedes Wort betonte.

Sie nickte und senkte gleichzeitig ihre Augen. "Ja, meine Gebieterin." Antwortete sie mit einer sehr unsicheren Stimme.

"Dann komm hier hoch und iss."

Sie blickte hoch und beugte ihren Kopf wieder, doch ich konnte ihre noch größere Verwirrung in ihren Augen sehen. Ich vermute, das sie dachte ich würde ihr das Essen reichen oder einen Teller auf den Boden stellen... ich hatte sogar Sklaven ausgebildet nur aus meiner Hand zu essen, um den Eindruck zu verstärken, das sie mein alleiniges Eigentum waren. Ich hatte keine Absicht mir abermals auf diese Art einen Sklaven zu halten.

Ich erhob mich von meinem Stuhl und ging vor ihr auf einem Knie hinunter. Liebevoll ihr Kinn anhebend konnte ich, in der Art wie sie vor mir zurückschrak, sehen, dass sie einen Schlag von meiner Hand erwartete. Stattdessen benutzte ich meine Hand um ihr blondes Haar von ihrem Gesicht zu streichen. Einige Herzschläge lang streichelte ich mit meinem Daumen ihre Wange, so als ob ich ein erschrockenes Fohlen beruhigen würde, das die Seite seiner Mutter zum ersten Mal zu verläßt.

"Es ist in Ordnung." Sagte ich, sie mit mir hochziehend. "Wenn ich esse, dann wird das am Tisch sein, und ich wünsche das du auch dort isst. Setz dich." Ich setzte sie auf den mir gegenüberliegenden Stuhl und schob zwei Platten vor sie. "Iss von alledem bis du satt bist, Gabrielle. Hast du mich verstanden?"

"Ja, meine Gebieterin." Erwiderte sie.

Unter dem Vorwand mir einen kleinen Becher Wein einzugießen drehte ich mich um und ging quer durch den Raum zu einem weiteren kleinen Tisch. Tatsächlich wollte ich sehen ob das Mädchen die Lebensmittel vor ihr essen würde. Ich goss auch einen Becher mit Wasser ein, brachte beides hinüber und den Wein für mich behaltend stellte ich das Wasser vor sie. Nur bei sehr seltenen Gelegenheiten gestattete ich es Sklaven Alkohol zu trinken.

Ängstlich biss Gabrielle in ein Scheibchen Feige und knabberte ausgiebig an dem Fruchtstückchen. Ich setzte mich ihr gegenüber und zog ein halbes Dutzend Schriftrollen aus einem Kasten neben dem Tisch. Die Schriftrollen lesend, meist Gesuche und Anträge, die so langweilig wie der Tartarus waren, tat ich so, als ob ich beschäftigt sei und der jungen Frau mir gegenüber keine Aufmerksamkeit schenken würde. Meine periphere Sicht ist hervorragend und während ich las beobachtete ich Gabrielle.

Sobald sie erkannte, das ich meinte, was ich über das Essen gesagt hatte, begann sie ernsthaft zu essen, und ich dachte, das sie am verhungern gewesen sein muss. Eine Platte der Lebensmittel leerte sich, und sie war mit der Hälfte der zweiten Platte durch, als sie anscheinend nicht mehr konnte. Den Becher mit dem Wasser nehmend leerte sie ihn mit wenigen Zügen.

"Gabrielle," sagte ich beiläufig, weiterhin auf die Schriftrollen blickend. "Wenn du noch Durst hast, dann kannst du dir noch etwas Wasser von dem Krug auf dem Tisch eingießen."

Ich tat wieder so, als ob es mich nicht interessierte was sie nach meiner Erlaubnis tat, doch unauffällig behielt ich sie in meinem Blickfeld. Sie sah zu dem Krug hinüber und dann wieder zu mir. Es war offensichtlich das sie einen weiteren Becher mit Wasser wollte, warum stand sie also nicht auf und nahm ihn sich? Ihre Hände verkrampften sich um den Becher und ich konnte sehen, das ihre Knöchel, anscheinend vor Furcht, weiß waren. Schließlich stand sie auf, und mich die ganze Zeit dabei beobachtend, goss sich das Wasser ein. Sie füllte sich drei Becher und kippte sie alle hinunter, bevor sie sich wieder auf ihren Stuhl setzte. Ich hätte über ihr Gebaren lachen können, doch es betrübte mich zu sehr.

Gabrielle war der Inbegriff einer bezwungenen Sklavin. Sie brauchte keine Narben auf ihrem Rücken zu haben, um zu wissen was Strafe bedeutete, besonders als Körpersklavin. Stellt euch einen Schlag quer übers Gesicht vor, nicht hart genug, um eine Prellung oder einen Riss zu verursachen, oder einen Tritt gegen das Schienbein, nur soviel das ihr stolpert und eure Haut brennt, oder das ihr tagelang nichts zu essen bekommt. Dies waren Wege um einen Sklaven zu bestrafen, dessen Körper keinen Schaden nehmen durfte. Hatten frühere Herren das Wegnehmspiel mit dem Mädchen gespielt, und sie dazu gebracht sich wie ein geprügelter Hund zu verhalten? Hatten sie ihr etwas erlaubt, um es ihr dann wieder wegzunehmen sobald sie es nahm?

Natürlich hatten sie das. Es ist das, was ich zu tun pflegte, selbst wenn es nur für meine Belustigung war.

 

~~~ ENDE ~~~

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Wie es weitergeht könnt Ihr in Kapitel 3: Die Heimreise lesen.

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