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Lest bitte die allgemeinen Hinweise im Kapitel 1!

 

 

 

 

 

The Conqueror Serie

Tale One: Journey's End

Kapitel 4

   

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The Conqueror Serie

Tale One: Journey's End

by L.J. Maas

 

Kapitel 4: Der erste Kuss einer Eroberin

Bis zum Sonnenuntergang waren es noch zwei Kerzenlängen, doch als wir an unserem Lagerplatz ankamen, waren die Zelte bereits aufgestellt, und die Feuer für die Kochstellen schon geschürt. Die Wagen und Knechte in vorderer Reihe kundschafteten als Erste immer die Gegend aus, und ich gratulierte Atrius für die Wahl des Lagerplatzes.

Ich schritt in mein Zelt und fühlte mich, ganz im Gegensatz zu Telamon's Burg, sofort heimisch. Eine alte Angewohnheit von mir war es, immer das gleiche Zelt aufzustellen, und verlangte seit nun mehr über 20 Jahreszeiten die gleiche Innenausstattung. Alles war wie es sein sollte und gähnend streckte ich mich. Mir war klar, dass wenn ich nach einem Tag im Sattel müde war, meine junge Sklavin todmüde sein musste. Gabrielle jedoch beeindruckte mich, als ihren Umhang ablegte und anfing mir beim Ausziehen zu helfen.

Sobald ich meine Lieblingsseidenrobe anhatte, lehnte ich mich in einen meiner bequemen Stühle zurück und genoss das Glas Wein, das Gabrielle vor mich hinstellte. Es kam mir seltsam vor, dass sie nach nur einem Tag in meinen Diensten, intuitiv meine Bedürfnisse kannte.

"Meine Gebieterin… ähm, darf ich…" fragte sie, zum Ausgang des Zeltes deutend.

"Natürlich." Sagte ich, mich erhebend als sie den Umhang wieder um ihre Schultern legte. Ich nahm den Siegelanstecker vom Kragen meines Umhangs und befestigte ihn vorne am Kehlbereich von Gabrielle's Umhang. "Das wird sicherstellen, dass sich keiner der Soldaten zu viel herausnimmt. Wenn du irgendwelche Schwierigkeiten hast, dann kommst du sofort zu mir."

Der Gedanke an Gabrielle mit einem anderen, sei es erzwungen oder freiwillig, lies mich plötzlich wütend werden. Die Vorstellung von Gabrielle mit einem anderen füllte meinen Verstand, und dieses Bild ließ meine Eifersucht auflodern. Das war das Monster, das ich seit so vielen Jahreszeiten versuchte zu bändigen. Ich befürchte, dass Gabrielle ihren ersten Geschmack von meiner Besitzgier zu spüren bekommt.

Ihr Kinn zwischen meinen Daumen und Zeigefinger nehmend, blickte ich in ihre Augen. "Lass mich dies klarstellen, Gabrielle. Du gehörst mir. Keinem ist es erlaubt sowohl deinen Körper als auch deine Zuneigung zu gewinnen. Wenn ich das jemals herausfinden sollte, dann hast du dein Leben am Ende meiner Klinge verwirkt. Hast du mich verstand, Mädchen?"

Sie nickte mit ihrem Kopf, und ich konnte buchstäblich ihre sich schnell ausbreitende Angst fühlen. Es war nicht meine Absicht gewesen so barsch zu sein, noch mich von meiner Eifersucht so hinreißen zu lassen. Aus einem Grund, den ich mir noch nicht erklären konnte, war es wichtig für mich, das Gabrielle keine Angst vor mir hatte und, obwohl erst einem Tag bei mir, meinen Dämon kennenlernte.

Meinen Gesichtsausdruck mildernd lächelte ich auf sie herunter und berührte dann mit meiner Hand ihre Wage. "Ich bin sicher, dass du mir nie einen Grund für solch eine Handlung geben würdest."

Zugegeben, es war eine schwache Entschuldigung, aber du musst verstehen, dass Entschuldigungen nicht meine starke Seite waren. Das ist eine unglaubliche Untertreibung. Die Wahrheit ist, dass ich die Worte 'Es tut mir Leid' in meinem ganzen Leben nicht benutzt hatte, mit Sicherheit nicht seit meiner Volljährigkeit. Ich habe mich sogar bei Leuten vergessen, die Vertrauen in mich hatten. Ich habe Männer getötet, weil mich ihr Blut an meiner Klinge erregte, und Frauen die mein Bett teilten geschlagen, nur wegen des Gefühls von Überlegenheit und Macht, was ich mit sexuellem Vergnügen gleichstellte. Manche von diesen Unglücklichen waren sogar Menschen, denen ich ein Quäntchen Interesse oder Vertrauen entgegenbrachte. Es gab Zeiten an denen ich mich danach schlecht fühlte, und als Entschuldigung ein Geschenk machen, oder entschuldigende Worte sagen wollte, und obwohl ich manchmal das Gefühl verspürte diese Worte zu sagen, so kamen sie doch nie über meine Lippen. Es war unterwerfend, und eine Eroberin unterwarf sich niemals. Keine Empfindung, oder Person konnten jemals einen solchen Einfluss über mich haben, mich derartig auf meine Knie zu zwingen.

Ich blickte auf die verängstigte Kreatur in meinen Händen herab und wusste, dass wenn ich nur sagen würde, dass mir meine vorherige Aussage leid tat, wir eine andere Beziehung als Sklavin und Herrin teilen könnten. Traurig fragte ich mich, wie mein Leben jetzt sein würde, wenn ich diese Wörter öfter verwendet hätte.

"Geh." Flüsterte ich, und sie verließ rasch das Zelt.

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"Komm her, Gabrielle." Rief ich sie von ihrer Arbeit weg, dem Vorbereiten meiner Kleidung für den nächsten Tag. Wenn das Mädchen weiterhin so effizient war, würden sie und Sylla bald ein ernstes Wörtchen miteinander reden. Auf der Kante meines behelfsmäßigen Bettes sitzend sah ich zu, wie sie anmutig zu mir kam.

"Wie kann ich dir dienen, meine Gebieterin?" Fragte sie, sich vor mir hinkniend.

Ich nahm ihre Hände in meine und legte sie auf meine Oberschenkel, die, wie der überwiegende Teil meines Körpers von einer langen Seidenrobe bedeckt waren. Die Hitze ihrer Handflächen drang durch den seidenen Stoff, und sie in ihrer knienden Position näher ziehend, spreizte ich meine Beine. Ich untersuchte ihre kleinen Hände, die sich, verglichen mit meinen rauen und schwieligen Handflächen, geschmeidig anfühlten. Jeder wusste, dass Sklaven mit einer solch zarten und geschmeidigen Haut, ihre Arbeit auf dem Rücken liegend ausübten. Ich hatte das Verlangen etwas zu tun, und fühlte wie mich der Mut verließ. Mir, der Eroberin von Nationen, einstmals die Zerstörerin von Nationen, fehlte in Gegenwart dieser kleinen Sklavin die Courage.

Aus einem mir unbekannten Grund wollte ich sie küssen. Und mehr noch, ich wollte von ihr geküsst werden.

Nun, natürlich wusste ich was küssen war, doch es war etwas, dass ich niemals mit Frauen tat. Oh, ich habe, getrieben von Lust einen Frauenmund attackiert. Meine Zähne und Zunge benutzend hatte ich ihnen gezeigt wer die Oberhand bei ihrem Vergnügen hatte, doch es war kein wirkliches küssen, oder? Es war nicht diese zärtliche Liebkosung, von denen die Dichter sagen, dass wir uns danach sehnen sollten. Es war nicht dieser unschuldige Liebesbeweis, den ich bei einem jungen Liebespärchen gesehen habe, das meinen Privatgarten für einen geeigneten Treffpunkt hielt. Ich hatte sie von meinem Schlafzimmerfenster aus, das zum Garten hinunter zeigte, beobachtet. Ich wusste, dass das von dem ich Zeuge geworden war sich sehr von dem unterschied, was ich in der Vergangenheit erlebt hatte. Was ich in meinem Leben erfahren hatte, mag eine Befriedigung eines bestimmten primitiven Verlangens gewesen sein, doch es hatte nie mein Herz berührt, oder setzte meine Lenden auf Feuer. Ich wusste, dass es sowas gab, doch für die Lord Eroberin musste es noch geschehen.

Und so saß ich, die Regentin ganz Griechenlands, mit der talentiertesten Konkubine an meinen Füssen da, und alles an was ich denken konnte war die kindliche Vorstellung vom einem liebevollen Kuss. Ich schluckte meinen Stolz und die Angst vor Erniedrigung herunter und beschloss um das zu fragen was ich wollte. Letztendlich war sie hier um mir zu dienen, und nicht umgekehrt. Es sollten noch viele Jahreszeiten vergehen bis ich erkannte wie arrogant diese Feststellung war.

"Gabrielle, kannst du küssen?" Fragte ich, unfähig die Frage präziser zu formulieren.

"Meine Gebieterin?" Sie sah verwirrt aus, und dazu hatte sie auch allen Grund.

"Küssen… hast du die Herren, die dich vor mir besaßen geküsst?"

"Ja, wenn es ihnen Freude machte, meine Gebieterin."

Gabrielle war bei aller Vorstellungskraft keineswegs dumm. Wenn sie es wäre, wäre sie schon vor langer Zeit getötet worden. Ich glaube das sie wusste was ich wollte, und vielleicht dachte sie sich sogar warum, ich kann es nicht genau sagen. Eins jedoch kannte ich, und das war der Ausdruck ihrer Augen der sich plötzlich änderte, als sogar sie erkannte, dass nun sie die treibende Kraft zwischen uns war. In der Vergangenheit ist mir das auch geschehen. Zeiten in denen ich meinen Gefühlen nach Vergnügen so sehr nachgab, dass die Frauen oder Huren dachten mit ihren Tricks Macht über mich zu haben. Wenn ich jemals dieses Aufleuchten in ihren Augen sah, hörte ich sofort auf, egal was sie gerade zu mir taten, und ließ das Tier in mir frei. Das es unter Zwang geschah, war nie von Bedeutung für mich. Wenn ich mit ihnen fertig war und ihnen gezeigt hatte wer die Macht besaß, wollten sie nie mehr in mein Bett kommen. In diesen Tagen schien mir jemandem Schmerzen zu bereiten der einzige Weg zu sein ihnen zu zeigen, dass ich stärker war als sie, und über ihnen stand.

"Warst du… warst du gut darin?" Erkundigte ich mich recht trivial.

Ich sah, wie der gleiche schwache Schimmer in Gabrielle's Augen trat, doch diesmal war es mir einfach egal.

"Vielleicht möchte meine Gebieterin das selbst beurteilen?" Erwiderte Gabrielle, mehr zusammenhängende Wörter auf einmal sprechend als jemals zuvor.

"Ja." Entgegnete ich, als sich jeder Nerv in meinem Rückgrat gleichzeitig entzündete.

"Küss mich Gabrielle." Krächzte ich mit recht atemloser Stimme.

Sie glitt mit ihren Händen über meine Schenkel, bis sie auf meiner Hüfte zu liegen kamen. Sich auf ihre Knie hebend kam sie nach oben und küsste mich, zuerst ganz zärtlich. Ihre Lippen pressten sich gegen meine und ich genoss das Gefühl der geschmeidigen, warmen Haut. Ich vermute, dass dies das Liebespärchen gefühlt haben muss, als sie sich umarmten. Sie küsste mich wieder, eine zärtliche, anhaltende Liebkosung, und ich war so hilflos, das ich nicht reagieren konnte. Ich war erstarrt und meine Emotionen strömten in zehn verschiedene Richtungen gleichzeitig.

Ich sagte mir immer wieder, das ich schon vorher geküsst worden war, doch als Gabrielle mit ihrer rosa Zungenspitze über meine Unterlippe fuhr und meinen Mund mit einer unglaublich leidenschaftlichen Berührung umschloss, da fühlte ich mich wie eine Jungfrau. Ihren Kopf in meine Hände nehmend zog ich sie näher zu mir heran, und den ihr eigenen Geschmack genießend, erlaubte ich ihrer Zunge meinen Mund zu erforschen. Der kleine Mund der Blonden schluckte mein Stöhnen, und wie gewöhnlich gab Gabrielle keinen Ton von sich.

Widerwillig Luft holend zog ich mich zurück, während mein Herz fast schmerzhaft in meiner Brust hämmerte. Ich bemerkte, dass meine junge Sklavin zumindest ein vor Verlangen erhitztes Gesicht hatte. Sie mag auf diese Art tausendmal ihren Dienst verrichten müssen, doch diesmal sah es so aus, als ob es sie nicht völlig unberührt gelassen hat.

Ich entledigte mich meiner Robe und streckte meinen nackten Körper der Länge nach auf der Matratze aus.

"Komm her Gabrielle, und küss mich." Befahl ich, und sie ließ ihre Robe auf den Boden fallen und streckte ihren Körper neben meinem aus.

Meine Hände wollten jeden Zoll ihres Körpers zugleich fühlen, und ich zog sie behaglich an meinen Körper, zwischen meine ausgebreiteten Beine, um einfach dort wo er meinen berührte, die Sanftheit ihres Körpers zu spüren. Was ihre Zunge in meinem Mund tat, verursachte einen rasenden Fluss von meinem erregten Geschlecht, und ich war in Rekordzeit völlig durchnässt.

Ich hatte schon vorher während des Geschlechtsverkehrs Frauen geküsst, es war ein derber, animalischer Sex, eine Verbindung aus Macht oder Stellung. In den letzten paar Jahreszeiten suchte ich Sex nur aus Begierde oder zur Befreiung… bis ich Gabrielle kennenlernte. Diese Küsse waren nicht hungrig und grob… sie waren sanft und leidenschaftlich, erfüllt mit einer natürlichen sinnlichen Qualität. Als ich ein wenig später aufblickte, war die Kerze halb heruntergebrannt. Wir hatten seit über zwei Kerzenlängen nichts anderes getan, als uns zärtlich zu berühren und zu küssen. In diesem Moment erinnerte ich mich an etwas das Delia einmal zu mir gesagt hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte es keinen Sinn ergeben, doch Klarheit in einem dunklen Raum hängt davon ab wie nah du der Kerze bist. Ihre Worte erschienen mir jetzt und hier wie ein Orakel. Sie sagte mir, das alles was ich bräuchte wäre, wahrlich von jemandem, der wusste was er tat, geküsst zu werden. Ich machte mir eine geistige Notiz meiner Köchin zu erzählen, dass ihr Wunsch sich schließlich erfüllt hat.

Meine Beine zitterten, und mein Körper verlange verzweifelt nach Befreiung.

Ich nahm Gabrielle's kleine Hand, führte sie zwischen meine durchnässten Schamlippen zu meinem Geschlecht, und ließ ihre Finger ihre magische Arbeit verrichten. Gerade als ich dache, das die Nacht nicht noch peinlicher für mich werden konnte, kam ich nach nur dreimaligem Streicheln meines sensiblen Fleisches, mit einem lauten Stöhnen. Ich war bereiter als ich dachte und nun fühlte ich mich wie ein schwerfälliges Schulmädchen.

"Götter!" Stöhnte ich laut, mit dem verzweifelten Versuch die Gewalt über meine zitternden Glieder zurück zugewinnen. Mein Höhepunkt überraschte mich und überwältigte unvorbereitet meine Sinne.

Dann tat Gabrielle etwas, dass ich nie von einer Sklavin erwartet hätte. Als ich mich über die kleine Blondine lehnte, mit meinem Körper mehr auf ihr als auf dem Bett liegend, und mit meiner Stirn auf ihrer Schulter, während meine Muskeln noch immer von der Intensität meines Höhepunktes zitterten, da spürte ich ihre Hand auf meinem Rücken. Sie streichelte zärtlich die Haut und rieb ihre Handfläche in kleinen Kreisen über die Muskeln.

In diesem Augenblick hatte ich das Verlangen diese junge Sklavin, die anscheinend alle meine Geheimnisse kannte, dir den Tod bringen konnten, zu berühren. Ich hob meinen Kopf und gab ihr einen Kuss, der mich wahrscheinlich mehr erregte als sie. Als sich unsere Zungen zuerst in einem, und dann in dem anderen Mund neckten, glitt ich mit meiner Hand zwischen ihre Beine. Sie war fast so nass wie ich, und obwohl sie vermutlich ihr Vergnügen zu leugnen versuchte, sprach ihr Körper für sich selbst. Ich zwang mich, es langsam angehen zu lassen, und streichelte hauchzart über das sensible Fleisch. Kein Ton kam von ihrer Kehle, doch als ich mein Zentrum gegen ihren Schenkel rieb, spreizte sie einladend ihre Beine weiter auseinander.

Es brauchte meine ganze Kontrolle, nicht meine Hand in sie zu stoßen, und in Besitz zu nehmen was mir gehörte. Dieser Ansturm berauschender Macht gemixt mit dem Adrenalin des bevorstehenden Höhepunktes ließ meinen Verstand zu einer Zeit zurückwandern, als Sex rau und wild war, eine Zeit als mein Orgasmus kraftvoll explodierte. Ich hielt die Macht, die einfach nehmen wollte, zurück und zwang mich zu geben. Ich kontrollierte meine Berührung auf diese unbarmherzigen, leichten Liebkosungen ohne in sie einzudringen. Ich verlangsamte die Bewegungen meiner Hüfte zu diesem langsamen, sinnlichen Reiben, und konnte spüren wie Gabrielle's Herzschlag ein wenig schneller, und ihre Atmung etwas unregelmäßiger wurde.

Doch sie verharrte in ihrem gehorsamen Schweigen, sie gab keinen Ton von sich, nicht ein Stöhnen oder Schrei kam aus ihrer Kehle. Wenn ihre Hand nicht meine Schulter gedrückt hätte und die winzigen konvulsiven Bewegungen ihrer Hüfen gewesen wären, ich hätte nie ihren Orgasmus mitbekommen. Meine Hand auf ihrem feuchten Zentrum liegend, stieß ich einmal, zweimal gegen ihren Schenkel und mitten im dritten Stoß kam ich wortwörtlich mit einem Schrei.

Langsam erhob ich mich von der schmalen Gestalt unter mir, und mich herunterbeugend platzierte ich einen Kuss auf die feuchte Stirn. Auf die andere Seite des Bettes fallend, streckte ich meine Hand aus und ergriff schnell Gabrielle's Handgelenk, um sie davon abzuhalten mein Bett zu verlassen. Sie hatte die Angewohnheit sich ans Bettende niederzuknien, nachdem sie mir Vergnügen bereitet hatte, und entweder dort auf meinen nächsten Befehl zu warten oder entlassen zu werden. In dieser Nacht wollte ich mehr von meiner Sklavin, und anstatt zu sagen was ich wollte, tat ich was ich schon mein ganzes Leben getan hatte… ich handelte einfach.

"Bleib hier, Gabrielle." Befahl ich ihr, ihren Körper gegen meinen ziehend.

Ich zog die Decke über uns beide und schloss die junge Frau in meine Arme. Ich küsste sie noch einmal, genauso wie sie mich vorher geküsst hatte. Ich bin mir nicht sicher warum, größtenteils weil es sich gut anfühlte, und genau das Richtige zu sein schien. Mit einem Gesichtsausdruck, der mir sagte, das sie keine Ahnung hatte was vor sich ging, lehnte sich Gabrielle an meine Schulter. Das schien nur fair zu sein, da ich auch keine hatte. Ich war bei weitem die stärkste Frau ganz Griechenlands und die gefürchtetste Kriegerin. Ich wusste nur, das ich in dieser Nacht etwas mehr wurde als die Lord Eroberin. Ich konnte es noch nicht beim Namen nennen, oder die mich durchströmenden Emotionen beschreiben, doch es war anders. Das war alles sehr außergewöhnlich.

 

~~~ ENDE ~~~

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Wie es weitergeht könnt Ihr in Kapitel 5: Gabrielle spricht lesen.

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